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BMW K 1300 R - Fahrbericht: Eine kleine Revolution

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Fahrbericht BMW K 1300 R - eine kleine Revolution

06.08.2009, 09:44 Uhr | Werner Wagner / mid

BMW K 1300 R (Foto: BMW)BMW K 1300 R (Foto: BMW) Die BMW K 1300 R hat bei ihrer Markteinführung zwar weniger Aufregung verursacht als ihre Vorgängerin K 1200 R. Dennoch ist das unverkleidete Sportmotorrad mit einer Leistung von 127 kW/173 PS eine kleine Revolution.#


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Kleine Revolution

Als stärkstes unverkleidetes Motorrad der Welt rollte die BMW K 1200 R vor vier Jahren zu den Händlern und löste damit eine Revolution aus. Etwas weniger Aufregung verursacht nun ihre Nachfolgerin K 1300 R, bei der die üblichen Parameter im zu erwartenden Rahmen gesteigert wurden. Dennoch ist das Bike mehr als nur eine Evolution und eine Anpassung an die veränderten Marktanforderungen. Zumindest von einer kleinen Revolution kann man bezüglich der K 1300 R jedoch sprechen.

Mehr Kubik, mehr PS

Die Neue ist mit einem 1293 Kubikzentimeter statt einem 1157 ccm großen Hubraum und mit 173 PS statt 163 PS gesegnet, das Gewicht ist gegenüber der Vorgängerin von 237 Kilogramm auf 243 Kilogramm gewachsen. Doch was im Jahr 2005 bei der Einführung der Vorgängerin noch Bestwerte waren, wird heute bereits von einigen Mitbewerbern überboten. Obwohl sich das Leistungs-Karussell so schnell dreht und die unverkleidete BMW nicht mehr an der Spitze liegt, hat sie dennoch Atemberaubendes zu bieten.

Foto-Show BMW S 1000 RR
Foto-Show BMW Lo Rider
Foto-Show BMW K 1300 S

Da sieht ein Porsche Turbo alt aus

Dank des Verzichts auf alles Unnötige und der Reduzierung auf das Wesentliche konzentriert sich die K 1300 R vor allem auf Eines: das Beschleunigen. Das tut sie in allen Lebenslagen nicht nur souverän, sondern geradezu mit Urgewalt. Den Sprint auf Tempo 100 absolviert sie in 2,9 Sekunden, die doppelte Geschwindigkeit erreicht sie in gerade einmal 7,9 Sekunden. Zum Vergleich: Ein Porsche Turbo mit 480 PS benötigt 3,7 für Tempo 100 und 12,4 Sekunden bis 200 km/h.

Schaltassistent ersetzt Kupplungshebel

Wer es auf die Spitze treiben will, kann als Sonderaustattung den Schaltassistent für 360 Euro sowie das elektronische Stabilitätsprogramm ASC - im Saftey-Paket für 1400 Euro - ordern und so bei gezogenem Gasgriff, ohne den Kupplungshebel zu ziehen, hoch schalten und muss sich dabei keine Sorgen um einen qualmenden Hinterreifen machen. Um die Fahrerlaubnis dagegen schon, denn kaum hat man mit dem Spaß begonnen, ist abseits der Autobahn meist auch schon der illegale Bereich erreicht, in dem Bußgeld, Flensburg-Punkte und Fahrverbot drohen.

Exzellentes Einlenken

Das Fahrverhalten der unverkleideten BMW des Jahrgangs 2009 ist in allen Belangen noch einen Tick besser als das der Vorgängerin mit ihrem exzellenten Einlenken, guter Spurtreue und spielerischer Handlichkeit. Dass die K 1300 R maximal 270 km/h schnell sein soll, glauben wir dem Hersteller gern, das muss man nicht selbst ausprobieren.

Abschied von den getrennten Blinkerknöpfen

Was aber ist denn nun das Revolutionäre an der BMW? Das ist zum Beispiel der Abschied von den getrennten Blinkerknöpfen. Jetzt wird genau wie bei fast allen anderen Motorradmarken mittels eines Kombischalters am linken Lenkerende sowohl nach rechts als auch nach links geblinkt und wieder abgestellt.

Endlich eine richtige Lichthupe

Am rechten Griff ist der rot-grüne Start-Notausschalter einem konventionellen und gut bedienbaren Startknopf mit Notaus-Funktion gewichen. Dort sitzt auch wieder der Schalter für die Warnblinkanlage. Und links ist endlich eine richtige Lichthupe vorhanden.

Kein Spar-Motorrad

Der Testverbrauch der Maschine lag zwischen 5,5 und 7,0 Litern auf 100 Kilometern. Wenigstens ein kleines bisschen revolutionär ist, dass nicht mehr Super plus getankt werden muss, sondern sich die BMW mit 95 ROZ begnügt.

13.900 Euro werden mindestens fällig

Zum Grundpreis von 13.900 Euro kann man noch eine Reihe von Extras ordern, wie beispielsweise das 1 400 Euro teure Safety-Paket mit Integral-ABS, Reifendruckkontrolle und elektronischer Stabilitätskontrolle. Das Comfort-Paket für 700 Euro umfasst Heizgriffe, Bordcomputer, Sporträder, Windschild und LED-Blinkleuchten, die elektronische Fahrwerkseinstellung ESA kostet 740 Euro.

Viele Extras zu ordern

Unser gut ausgestattetes Testexemplar kam dadurch locker auf einen Kaufpreis von über 17.000 Euro. Aber wer hat gesagt, dass eine Revolution billig zu haben ist, auch wenn es nur eine kleine ist?

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