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Honda CBF 1000 F - neuer Motor, alte Philosophie

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Honda CBF 1000 F - neuer Motor, alte Philosophie

18.01.2010, 11:32 Uhr | Thilo Kozik / mid

Honda CBF 1000 F - neuer Motor, alte Philosophie. Honda CBF 1000 F (Foto: Honda)

Honda CBF 1000 F (Foto: Honda)

Ein rundum modernisiertes Motorrad bietet Honda jetzt mit der neuen CBF 1000 F. Das Bike hat einen neuen Motor erhalten, ebenso ein frisches Fahrwerk und eine andere Optik. Vom Konzept des unkomplizierten Allrounders sind die Japaner trotz sportlichem Auftritt kein Jota abgewichen. Das neue Oberhaupt der CBF-Familie ist ab 10.890 Euro erhältlich.

Drei Sitzhöhen für Honda CBF 1000F

Der Erstkontakt mit der Japanerin erfolgte schon aufgrund der widrigen Wetterbedingungen mit starken Windböen und Regen mit vorsichtigen Respekt. Dieser ist jedoch schon nach ein paar Metern verflogen: Auf der in drei Höhen - 78, 79,5 und 81 Zentimeter - einstellbaren Sitzbank fühlt man sich auf Anhieb heimisch, das variierbare Dreieck aus Lenker, Sitzbank, Rasten kann auf alle Körpermaße angepasst werden. Auf eine Lenkerverstellung wie bei der Basis-CBF 1000 muss allerdings verzichtet werden, sie sei laut Hersteller von Kundenseite nicht gefragt.

Frontpartie deutlich sportlicher

Den Wünschen der CBF-Fahrer kommt dagegen die werkzeugfrei verstellbare Frontscheibe entgegen. Problemlos, aber mit etwas Kraftaufwand in vier Stufen fixierbar, bietet das Kunststoffteil dem Oberkörper wirksamen Windschutz. In der höchsten Stellung wird jedoch der Fahrtwind in Richtung Helm abgeleitet, was dort für störende Geräusche sorgt. Zusammen mit dem Windschild wurde die gesamte Frontpartie deutlich sportlicher gestaltet, mit Schlitzaugen-Scheinwerfern, dynamischerer Halbverkleidung und modernem Cockpit samt mittigem Drehzahlmesser und Digitaltacho.

Ein paar PS mehr für die Honda

Ein wenig aufgepeppt zeigt sich auch der flüssigkeitsgekühlte Reihenvierzylinder, den die neu programmierte Einspritzung und andere Nockenwellen um neun auf 107 PS und um drei auf 96 Newtonmeter Drehmoment erstarken ließ, wobei sich gleichzeitig der Verbrauch verringerte. Es kann auch bei gleichen Preis eine versicherungsgünstige 98 PS-Version geordert werden.

Ein par Vibrationen

Ohne hinterlistige Drehmomentattacken entwickelt hier der Vierzylinder eine erstaunlich gleichmäßige Durchzugskraft. Sogar unter 2000 Touren geht er rüttel- und schüttelfrei ans Gas. Der Motor liefert seine Leistung quasi auf dem Silbertablett, trotz der geschmeidigen Charakteristik hat man keinen Moment das Gefühl, untermotorisiert zu sein. Einziger Pferdefuß: Ab 5000 Umdrehungen trüben zunehmende Vibrationen in Lenker, Rasten und Sitzbank das Harmoniegefühl. Das ist genau der Bereich, in dem das erstmals verwendete Steuerventil im neuen 4-in-1-Auspuffsystem öffnet und für einen kernigen Motorsound nach nachbarkompatiblem Säuseln sorgt.

Volle Kontrolle

Das tolle Kontrollegefühl, das den Fahrer umgarnt, kommt aber auch vom ausgewogenen Fahrwerk. Dass nun ein Rückgratrahmen aus Leichtmetall statt Stahl das Gerüst bildet und die Telegabel in der Federvorspannung einstellbar ist, macht sich nicht direkt bemerkbar. Das Bike geht dank der moderaten 160er Hinterradbereifung willig und leichtfüßig ums Eck.

Leicht zu wenden

Die Federelemente liegen insgesamt eher auf der komfortablen Seite, großartige Stabilitätseinbußen sind damit in keiner Weise verbunden. Besonders zu erwähnen ist noch der kleine Wendekreis, der beim Fotostopp das Umdrehen auf den schmalen Sträßchen in einem Zug gestattet, und die Tatsache, dass die CBF 1000 F hierzulande ausschließlich mit C-ABS sowie Hauptständer ausgerüstet ist - die Basis-CBF bietet dies nur optional.

ABS immer dabei

Dass ein Anti-Blockiersystem unbedingt empfehlenswert ist, weiß jeder, doch auf glitschigen Straßen ist es Gold wert: Liegen plötzlich Steinbrocken auf der Fahrbahn oder ergießt sich unerwartet ein Bergbach über die Straße, hilft ein beherzter Zug am Bremshebel und die Fuhre stoppt unspektakulär und sicher, ohne dass es zu einem Schweißausbruch unterm Helm kommt.

Mehr-Leistung nicht spürbar

Trotz allem Sportsgeist fördernden und gewichtsreduzierenden Maßnahmen bleibt die Ersparnis von zwei Kilogramm gegenüber der CBF 1000 kläglich und im Fahrbetrieb nicht spürbar. Schließlich macht die CBF Spaß zu fahren, weil sie unkompliziert im Handling ist. Gleiches gilt auch für die gestiegene Motorenperformance. Zudem gefällt die neue "F" mit einem Liter mehr Tankvolumen und einer Verbrauchs- sowie Restreichweitenanzeige im Cockpit.

Domestizierter Wolf im Schafspelz

Weil die CBF 1000 F also insgesamt das stimmige Familienkonzept des domestizierten Wolfs im Schafspelz bewahrt, wird in vielen Fällen die sportliche Ausstrahlung inklusive der vergleichweise geringen Preisdifferenz den Ausschlag zugunsten der neuen geben: Bei 10.890 Euro kostet eine CBF 1000 F gerade mal 900 Euro mehr als eine CBF 1000 mit C-ABS.

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