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Einsteigermotorräder bis 7500 Euro

22.06.2012, 14:46 Uhr | mid

Einsteigermotorräder bis 7500 Euro. Motorräder für den kleinen Geldbeutel (Quelle: Hersteller)

Motorräder für den kleinen Geldbeutel (Quelle: Hersteller)

Die Wahl des günstigen Motorrads für Einsteiger und Wiedereinsteiger ist angesichts des schier unüberschaubaren Angebots nicht leicht. Einfaches und neutrales Handling beim Kurvenfahren, geringes Gewicht und moderate Sitzhöhe helfen dem Motorradanfänger bei der Beherrschung der Maschine. Wer nicht mehr als 7500 Euro ausgeben und dennoch eine Maschine mit mehr als 250 Kubik Hubraum fahren möchte, hat eine Fülle von Möglichkeiten.

In dieser Preisklasse gibt es viele handliche Motorräder, die meisten davon wahlweise auch in einer 34-PS-Version für den Stufenführerschein. Die Spanne umfasst dabei Einzylinder, drehmomentstarke V-2-Maschinen und souveräne Vierzylinderbikes.

BMW-Bike für 6900 Euro

Nach dem Produktionsende der einzylindrigen F 650 GS hat BMW eine Single-Enduro namens G 650 GS mit 48 PS aufgelegt. Für 6900 Euro rollt die 192 Kilogramm schwere Bayerin mit dem bulligen Charakter eines großen Einzylinders zum Kunden. Neben der Standardsitzhöhe von 78 Zentimetern sind auf Wunsch auch noch 75 und 81 Zentimeter erhältlich, und für 404 Euro extra gibt es das empfehlenswerte ABS.

Günstige Honda für 5490 Euro

Mit den beiden Schwestern NC 700 X und S bietet Honda zwei 48 PS starke 670-Kubik-Zweizylinderbikes mit ABS im Supermotostyling (X) oder als Naked Bike (S). Die Preise von 5990 und 5490 Euro für die handlichen und gut verarbeiteten Japanbikes gehen als Kampfansage an die Konkurrenz durch.

Sudkoreaner immer beliebter

Der südkoreanische Motorradbauer Hyosung hat sich in den vergangenen Jahren zum Geheimtipp für Biker gemausert, die ein robustes Zweirad suchen, das ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und eine ordentliche Ausstattung bietet. Zum Modelljahr 2012 hat der 650-Kubik-Cruiser GV 650i Pro zum Preis von 6690 Euro die Aquila abgelöst. Der Antriebsstrang stammt weitgehend aus den 73 PS starken GT-650-Modellen, die in einer nackten und einer vollverkleideten Variante zu Preisen von 4995 Euro und 5970 Euro die sportlich angehauchten Vertreter der Marke repräsentieren.

Kawasaki: Naked Bike für 6995 Euro

Kawasaki bietet die zum Modelljahr 2012 stark überarbeitete, 205 Kilogramm schwere ER-6 in einer verkleideten und einer unverkleideten Variante an. Die sparsame und handliche Maschine ist nicht zuletzt wegen des serienmäßigen ABS ein Tipp für blutige Anfänger und alte Hasen zugleich. Der 650er-Reihenzweizylinder leistet 72 PS. Die nackte Variante "ER-6n" ist für 6995 Euro zu haben, die vollverkleidete "ER-6f" kostet 500 Euro mehr.

Klassiker von Suzuki

Längst ein Klassiker im Programm von Suzuki ist die "kleine", vierzylindrige GSF 650S Bandit ABS mit 86 PS, Halbschalenverkleidung und Blockierverhinderer. Mit der 250 Kilogramm schweren, kleinen "Gaunerin" zum Preis von 7490 Euro kann der Biker es gemütlich angehen lassen oder auch einmal sportlich um die Ecke biegen.

Wer mehr auf V2-Power mit sattem Drehmoment von unten steht, findet im Suzuki-Programm für 7190 Euro die handliche Gladius ABS, die aus 645 Kubikzentimeter 72 PS schöpft und vollgetankt mit 205 Kilogramm zu den Leichtgewichten zählt. Außerdem wartet sie ebenfalls mit dem Blockierverhinderer auf.

Legendäre "XJ" von Yamaha

Der legendäre Name "XJ" existiert auch heute noch im Programm von Yamaha. Mit einem spritzigen und gutmütigen 600-Kubik-Vierzylinder mit 78 PS sind gleich drei verschiedene Varianten des Allrounders XJ6 versehen. Die unverkleidete Basisversion gibt es für 6595 Euro, die halbverkleidete XJ6 Diversion kostet 6950 Euro, ein ABS kostet jeweils 400 Euro extra. Und die tourenorientierte, vollverkleidete XJ6 Diversion F ABS für 7795 Euro hat das Antiblockiersystem bereits ab Werk an Bord. Ein Crossoverbike zwischen Streetfighter und Enduro verkörpert die 192 Kilogramm schwere MT-03. Der 660-Kubik-Einzylinder-"Dampfhammer" gibt 48 PS ans Hinterrad weiter. Für 7495 Euro darf der Kunde aufsteigen.

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