Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Motorrad >

Motorradvorschau 2013: Reise-Enduros und Einsteiger-Modelle

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wasserboxer, KTM-Power-Enduro und quirlige Einsteiger

08.02.2013, 15:22 Uhr | mid

Motorradvorschau 2013: Reise-Enduros und Einsteiger-Modelle. Bei der neuen BMW R 1200 GS werkelt nun eine Wasserkühlung. (Quelle: BMW)

Bei der neuen BMW R 1200 GS werkelt nun eine Wasserkühlung. (Quelle: BMW)

Ein kleines Zulassungsplus im letzten Jahr und erleichterte Bedingungen bei der Fahrerlaubnis lassen Hoffnung für den deutschen Zweirad-Markt zu: Mit einer Produktoffensive versuchen die Motorrad-Hersteller den positiven Trend zu festigen. Dabei stehen in dieser Motorrad-Saison unter anderem gut ausgestattete Reise-Enduros und Einsteiger-Modelle im Mittelpunkt.

Driver.de nennt im ersten Teil der Serie die wichtigsten Neuheiten. In der nächsten Woche nehmen wir dann die neuesten Touren- und Sportmaschinen unter die Lupe.

BMW überarbeitet den Verkaufsschlager

BMW bringt die neue Version der Reise-Enduro R 1200 GS, das in Deutschland seit Jahren zulassungsstärkste Motorrad. Erstmals in der Geschichte der Boxer-Modelle regulieren zwei Wasserkühler die Temperatur in dem 1,2-Liter-Zweizylindermotor, der 125 PS leistet. Die Optik "luftgekühlter Zylinder" bleibt aber erhalten. Die Preise beginnen bei rund 14.000 Euro.

Edel-Ducati bekommt ein "Facelift"

Auch die italienische Kult-Marke Ducati hat ihre Enduro Multistrada 1200 gepflegt und mit einem neuen ABS und einem Facelift fit gemacht. Der 1,2-Liter-V2-Motor leistet mit 150 PS mehr als das BMW-Triebwerk der R 1200. Das Modell "S Granturismo" soll dank Motorschutzbügel und Koffersystem "für eine Weltreise" gerüstet sein. Ein elektronisch geregeltes Fahrwerk verspricht ausgezeichneten Komfort. Die Ducati gilt nicht ohne Grund als Edel-Enduro, was sich bereits bei der Basisversion im Preis von 15.500 Euro ausdrückt. Mit Mehrausstattung kann sie schnell über 20.000 Euro kosten.

KTM rüstet auf - Aprilias Caponord kommt zurück

Günstiger gibt es eine Reise-Enduro mit 1,2-Liter-V2-Motor von KTM. Knapp 14.000 Euro kostet die Adventure mit ihren 150 PS. Mit Traktionskontrolle, einstellbarem Fahrwerk und verschiedenen Fahrprogrammen wollen die österreichischen Dakar-Dauersieger punkten. Aprilia präsentiert die Caponord 1200. Auch sie wird von einem 1,2-Liter-V-2-Motor angetrieben, der 128 PS leistet und bringt die in der Klasse üblichen elektronischen Assistenz-Systeme wie Fahrprogramme, abschaltbares ABS und Traktionskontrolle ohne Aufpreis mit. Selbst das einstellbare Fahrwerk, der Tempomat und ein Hauptständer sind serienmäßig. Nur ein Koffersystem für mehr Stauraum muss als Zubehör geordert werden. Preislich dürfte die Caponord nicht unter 14.000 Euro liegen.

Tiger Explorer wird noch wüstentauglicher

Die fünfte Enduro-Neuheit in diesem Jahr kommt von Triumph. Die Briten legen bei der Tiger Explorer XC den Fokus noch stärker auf Reisetauglichkeit. Motorschutzbügel, Drahtspeichenräder und Zusatzscheinwerfer zählen zum serienmäßigen Lieferumfang. Motorseitig bleibt es beim bewährten, durchzugsstarken 1,2-Liter-Reihen-Dreizylinder mit 137 PS. Ohne Koffersystem kostet die Tiger Explorer XC rund 15.000 Euro.

Attraktive Honda für Einsteiger

Derweil finden Neulinge in die Welt der Motorräder zwischen 125 ccm und 500 ccm Hubraum ein passendes Modell, das leicht zu fahren ist und nicht überfordert. Mit dem Führerschein A1 dürfen Leichtkrafträder bis 125 ccm mit einer Leistung von maximal 15 PS bewegt werden. Die neue Honda MSX125 gibt sich mit ihren breiten Reifen und einer moderaten Sitzhöhe auch für Anfänger attraktiv. Der 125-ccm-Einzylinder leistet 10 PS. Der nur 5,5 Liter fassende Tank begrenzt zwar die Reichweite, doch spricht hier der günstige Preis von 3000 Euro für sich.

Alltagstaugliche Maschine von Benelli

Wer sich schon etwas mehr Leistung zutraut, findet für die kommende Saison auch bei der Edel-Schmiede Benelli eine Einstiegsmaschine. Dieser Motorradhersteller ist bisher eher für hubraumstarke Dreizylinder-Motoren bekannt. Die unverkleidete Uno C 250 wird von einem 250-ccm-Einzylinder mit 25 PS angetrieben und ist mit dem sieben Liter großen Tank ideal für die Fahrt zur Arbeit oder den Einkauf.

CRF 250 L für die Enduro-Fraktion

Ebenfalls in der 250-ccm-Klasse hat Honda die leichte Enduro CRF 250 L neu ins Programm genommen. Da auch ein Gelände-Einsatz mit der 23 PS starken Einzylinder-Maschine möglich sein soll, ist sie etwas hochbeinig und könnte kleineren Fahrern Aufstiegsprobleme bereiten. Zu der klassischen Offroad-Maschine gehören ein hoher Lenker, der hochgezogene Auspuff und Drahtspeichenräder. Der Preis für die 144 Kilo schwere Enduro liegt bei moderaten 4500 Euro.

Ninja 300 fühlt sich bei 11.000 Touren richtig wohl

Eine ganz andere Zielgruppe hat Kawasaki mit der Ninja 300 im Auge. Sportlich orientierte Einsteiger oder Pendler kommen mit der 5600 Euro teuren Straßenmaschine auf ihre Kosten. Das ABS ist hier serienmäßig verbaut. Seine Spitzenleistung von 39 PS erreicht der 300-ccm-Reihen-Zweizylindermotor erst bei 11.000 Touren. Optisch steckt der Bonsai-Sportler in einer Vollverkleidung mit Sport-Windschutzscheibe und imitiert so die hubraumstarken Rennmaschinen.

Qual der Wahl bei der CB 500

Die Honda CB 500 ist mit ihren 48 PS ganz nach persönlichem Geschmack in drei Versionen erhältlich. Sie verspricht mit einem knapp 16 Liter großen Tank ordentliche Reichweite. ABS gibt es serienmäßig. Die Ausführung F ist das unverkleidete Grundmodell mit spitz zulaufender Scheinwerfermaske, zwei getrennten Sitzen und einem einsteigerfreundlichen Preis von 5500 Euro. Die Version CB 500 X eignet sich für Biker, die gerne höher und aufrecht sitzen. Ein Motorschutz und das höhere Fahrwerk geben ihr mit der Halbschalen-Verkleidung das Aussehen einer Reise-Enduro. Dagegen ist das Design der CBR 500 R an die Rennmaschinen der Marke angelehnt. Entsprechend sportlich ist die Sitzposition hinter der Vollverkleidung des Modells.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal