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Motorrad: Tipps und Tricks für die neue Saison

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So starten sie richtig in die Motorrad-Saison

03.03.2013, 11:22 Uhr | dpa, driver.de

Motorrad: Tipps und Tricks für die neue Saison. Der Frühling kommt und den Bikern juckt es wieder in der Gashand. (Quelle: Honda)

Der Frühling kommt und den Bikern juckt es wieder in der Gashand. (Quelle: Honda)

Das Bauchkribbeln beim Dreh am Gasgriff, den frischen Fahrtwind um die Nase - das werden die Motorradfahrer nach dem langen Winter am meisten vermissen. Aber die Temperaturen klettern und die Sonne lässt sich auch wieder blicken: Die nächste Saison steht vor der Tür.

Doch bevor der Biker die Maschine entstaubt und sich auf die Hausstrecke begibt, sollte er einige Dinge tunlichst beachten. Ansonsten kann die erste Jahresausfahrt schnell im Straßengraben enden. Driver.de gibt Tipps für den richtigen Start - für die Maschine und den Fahrer selbst.

Motoröl und Co. prüfen

Zunächst einmal steht eine Prüfung aller Betriebsflüssigkeiten an: Motoröl, Bremsflüssigkeit, Kühlmittel und gegebenenfalls das Kardanöl sollten nicht zu alt sein und die Füllstände stimmen. Möglichen Undichtigkeiten kommt man beim Putzen der Maschine auf die Spur. Anschließend wird, falls ausgebaut, die Fahrzeugbatterie wieder angeklemmt. Am besten ist es, den Akku vorher komplett aufzuladen.

Spritreste aus dem Vergaser

Und immer noch gilt: Finger weg vom Startknopf - jedenfalls bei Vergasermodellen. Stand die Maschine über den Winter lange Zeit still, muss die Schwimmerkammer des Vergasers über die Ablassschraube (bitte Benzinhahn schließen!) von alten Spritresten befreit werden. Wer dann frischen Kraftstoff in die Vergaser laufen lässt, hat gute Chancen, dass die Maschine sofort anspringt.

Kill-Schalter muss funktionieren

Läuft der Motor, sollte die elektrische Anlage getestet werden. Funktionieren Scheinwerfer, Rückleuchte und Blinker, Hupe und Bremslicht? Auch die üblichen Sicherheitssysteme müssen einwandfrei arbeiten. Beim Betätigen des Kill-Schalters am Lenker muss der Motor sofort absterben, ebenso beim Einlegen eines Gangs, solange der Seitenständer ausgeklappt ist.

Bremsen genau kontrollieren

Danach folgt die Inspektion der Mechanik: Bei Bedarf die Kette spannen und fetten sowie den Luftfilter reinigen. Die Bowdenzüge, zum Beispiel am Gasgriff, müssen leichtgängig sein. Die Räder müssen sich leicht drehen lassen, wobei es keine Schleifgeräusche geben darf. Ganz wichtig: Druckpunkt und Wirkung der Bremsen sowie den Zustand der Bremsbeläge kontrollieren.

Vorsicht vor Beulen und Rissen im Reifen

Vom Reifenprofil sollten aus der vorherigen Saison noch die vorgeschriebenen 1,6 Millimeter übrig sein. Besser sind aber noch wenigstens 2-3 Millimeter. Es kann auch nicht schaden, die Gummis gründlich nach Rissen und Beulen abzusuchen, die sich in der Fahrpause gebildet haben könnten - vor allem dann, wenn die Maschine nicht zur Entlastung von Reifen und Fahrwerk aufgebockt war. Der Reifendruck muss natürlich auch kontrolliert werden. Wenn die Pneus über den Winter ein wenig Luft verloren haben, ist das ganz normal.

Das Gefühl für die Schräglage muss wieder zurück

Doch nicht nur die Maschine muss wieder in Forme kommen, sondern auch der Biker: Das Gefühl für die Schräglage, das in der vergangenen Saison selbstverständlich war, ist womöglich ein wenig eingeschlafen. Erfahrene Motorradfahrer haben in der Regel schnell wieder den Rhythmus, Fahranfänger können auf einem leeren Parkplatz herausfinden, wie fit sie noch sind - oder gar über ein Sicherheitstraining nachdenken.

Frühjahressonne ist noch nicht so ganz zu trauen

Sind Mensch und Maschine fit für die erste Tour des Jahres, heißt es: Immer schön langsam. Sich wieder ans Fahren gewöhnen, lautet das Motto. Vor allem, weil die Straßen im Frühjahr häufig noch mit Schlaglöchern übersät sind. Eine weitere Gefahr sind Streusplittreste, die dem Zweiradfahrer vor allem in Kurven leicht zum Verhängnis werden können. Und so schön sie auch sein mag - der Frühjahrssonne ist noch nicht so ganz zu trauen. An kritischen Stellen, auf Brücken oder in Waldstücken, kann es vor allem in den Morgenstunden noch frieren. Wie gesagt: Die ersten Ausfahrten sollen ja nicht im Graben enden.

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