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Ducati Hypermotard SP: Das ultimative Spaßgerät

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Ducati Hypermotard SP  

Das ultimative Spaßgerät

29.05.2013, 13:20 Uhr | Björn Lücker, driver.de

Ducati Hypermotard SP: Das ultimative Spaßgerät. Kurvenjagd macht mit der Hypermotard SP besonders Spaß. (Quelle: Ducati)

Kurvenjagd macht mit der Hypermotard SP besonders Spaß. (Quelle: Ducati)

Zugegeben: Ich war ziemlich aufgeregt, als ich die neue Ducati Hypermotard zum Testen bekam. Bereits das Vorgängermodell hatte bei mir nachhaltige Adrenalinschübe ausgelöst. Dieser Look, dieser Sound und dieser radikale Fahrspaß – Wahnsinn! Nun haben die Italiener ihr Funbike neu aufgelegt. Raus aus der Nische, nicht mehr ganz so extrem lautet das Motto. Geht das Konzept auf? Driver.de fuhr mit der Ducati Hypermotard in der verschärften SP-Version zur legendären Nürburgring-Nordschleife.

Schon der Anblick zaubert mir ein Grinsen ins Gesicht. So oft ich auch um die Maschine umhergehe, bleibe ich doch immer an Details hängen. Alles wirkt sehr edel. Muss auch sein bei einem Preis von üppigen 14.590 Euro. Die Duc kommt aggressiv daher, und doch gehen die Linien sanft ineinander über. Dass der Tank nun 16 Liter fasst, fällt durch seine flache Form kaum auf. Der Underseat-Auspuff aus dem Vorgängermodell ist einem trendigen Schalldämpfer gewichen, der sich geschmeidig um die Einarmschwinge windet. Die Hyper SP ist zudem noch mit wunderschönen Guss-Felgen ausgerüstet.

Beim Aufsitzen ist Sportlichkeit gefragt

Doch genug geschaut, die Maschine will gefahren werden. Beim Druck auf den Startknopf faucht mich der komplett neu entwickelte 821 Kubik starke, wassergekühlte Zweizylinder-Motor mit 110 PS auch gleich an. Beim Aufsitzen ist Sportlichkeit gefragt, die Sitzhöhe von 89 Zentimetern ist beachtlich. Für große Fahrer kein Problem, unter 1,80 Meter Körpergröße dürfte es schwierig werden.

Fast wie auf einer Reiseenduro

Einmal oben auf, fühle ich mich dann richtig wohl. Ellenbogen raus, Oberkörper leicht nach vorne - und ab geht die Post im Supermoto-Stil. Trotzdem spielt die Hypermotard ergonomisch in einer anderen Liga. Der Fahrer sitzt nicht mehr wie bei der Vorgängerin quasi auf der Lenkstange, sondern ein gutes Stück weiter hinten. Zudem sind die Fußraste etwas nach vorne gerückt. Um Missverständnisse vorzubeugen: Die Sitzposition ist noch immer fahraktiv. Auf der straff gepolsterten Sitzbank fühlt man sich aber - im positiven Sinne - fast wie auf einer Reiseenduro. Selbst bei längerer Fahrt zwickt nichts.

Gewohnt agiles Handling

Apropos längere Fahrt: Die gut drei Stunden von Frankfurt durch den Taunus und Eifel zum Nürburgring sind schon der reinste Spaß. Links, rechts – das Handling der fahrfertig 194 Kilo schweren Hyper erweist sich beim Kurvenräubern als gewohnt agil, die Maschine lenkt fast von selbst ein. Und der Motor ist eine Wucht. Mit "Wet", "Sport" und "Race" stehen drei Fahrmodi zur Verfügung. Während bei "Wet" die Leistung gemächlich abgegeben wird, geht es im Sport- und Race-Modus (der Unterschied ist nur maginal) richtig zur Sache. Dabei fluppen die Gänge sportlich, knackig durchs Getriebe. Die mechanischen Nebengeräusche fallen dabei für Ducati-Verhältnisse sehr zurückhaltend aus. Schade nur, dass unter 3000 Umdrehungen der Motor übermäßig auf der Kette herumschlägt.

Kein Gefühl der Überforderung

Anschließend gibt’s aber Druck ohne Ende. Jede Bewegung am Gasgriff wird über das gesamte Drehzahlband in vehementen Vortrieb umgesetzt. Leistungslöcher? Fehlanzeige! Bemerkenswert, dass beim Fahrer nie ein Gefühl der Überforderung aufkommt. Und wenn es mal kritisch wird, bringen die ordentlich zupackenden Bremsen mit tadellos funktionierendem ABS einen wieder in die Spur. Das brettharte Fahrwerk (Upside-down-Gabel und Federbein sind voll einstellbar), Traktionskontrolle sowie die Pirelli Diablo Supercora Reifen tun ihr übriges.

Kontrollleuchte flackert im Dauerbetrieb

Am Nürburgring angekommen, geht es auch gleich auf die Nordschleife. Leider fängt es auf den ersten Metern schon an zu regnen. Egal, "Wet"-Modus rein und los geht die Achterbahnfahrt. Die Warnleuchte der Traktionskontrolle flackert fast im Dauerbetrieb. Dann mit Schuss auf der finalen Geraden ins Ziel – Adrenalin pur! Ich fahre rechts ran, nehme meinen Helm ab - da ist es wieder, dieses Grinsen.

Die Ducati Hypermotard ist vielseitiger geworden

Fazit: Ducati ist mit der neuen Hypermotard ein echter Wurf geglückt. Das Bike bleibt seinen Sportgenen treu, ist gleichzeig aber vielseitiger geworden. Wer gerne auf der Rennstrecke unterwegs ist und über das nötige Kleingeld verfügt, greift zur SP. Bequemer und alltagstauglicher geht es auf der Standard-Version zu, die aber auch noch sehr sportlich daher kommt. Gut so, denn die Ducati Hypermotard ist mehr denn je das, was sie sein soll: Das ultimative Spaßgerät.

Ducati Hypermotard SP: Technische Daten und Preise

Motor

Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder in L-Form

Hubraum

821 Kubikzentimeter

Leistung

110 PS

Drehmoment

89 Newtonmeter bei 7750 Umdrehungen pro Minute

Sitzhöhe

890 mm

Tankinhalt

16 Liter

Gewicht

194 Kilogramm (fahrfertig)

Kraftübertragung

Sechsganggetriebe, Kette

Preis ab

14.590 Euro

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