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Noch mehr Sportlertrimm für den Dreizylinder

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MV Agusta F3 800  

Noch mehr Sportlertrimm für den Dreizylinder

26.08.2013, 13:28 Uhr | mid

. Edles Sportbike: Die F3 800 von MV Agusta. (Quelle: Mid)

Edles Sportbike: Die F3 800 von MV Agusta. (Quelle: Mid)

Lange Zeit konnten sich die Briten von Triumph auf ihren Dreizylinder als Alleinstellungsmerkmal verlassen, doch seit vergangenem Jahr bietet ihnen der Edelhersteller MV Agusta Paroli: Zunächst boten die Italiener ihr Dreizylinderkonzept in einem 675er-Pack im Supersportler F3 und dem unverkleideten Landstraßenfeger Brutale an. Jetzt legen sie mit der voll verkleideten F3 800 und einem aufgewerteten Motor in einem supersportlichen Chassis nach.

Kompromisslos sportlich

Dabei orientierten sich die Entwickler ganz offensichtlich an der kleineren Schwester F3 675, die weiterhin im Angebot ist: Die rassige Verkleidung verströmt die gleiche kompromisslose Sportlichkeit, rechtsseitig lugt der charakteristische Triple-Schalldämpfer heraus, und auch das Fahrwerk aus Stahlrohr und Leichtmetallguss stammt wie die formschöne Einarmschwinge aus der 675er.

Deutlicher Leistungszuwachs

Beim Aufsitzen ergibt sich ein typisch sportives Ambiente auf dem niedrigen Fahrersitz: Der kurze Tank und der tiefe Lenker geben die Körperhaltung vor. Aber selbst bei 1,87 Meter Körperlänge fällt das nicht unbequem aus. Für den großen Fortschritt ist der neue Motor zuständig. Dabei fällt der Leistungszuwachs deutlicher aus, als der Hubraumzuwachs von 123 Kubikzentimeter nahelegt. 148 Pferdestärken sind satte 20 PS mehr als bei der 675er F3. Als erstem MV-Triple ist der F3 800 eine "Rutschkupplung" vergönnt, welche die Bremskraft des Motors im Schiebebetrieb nur noch bedingt an das Hinterrad weiterleitet.

Auch niedrige Drehzahlen meistert die F3 800 problemlos

Nach dem Starten entweicht den drei Orgelpfeifen hinter dem rechten Stiefel des Fahrers das typische Dreizylinder-Brabbeln. Bei niedriger Geschwindigkeit spricht der Dreizylinder sauber auf Gasgriffbefehle an. Im "Normal"-Modus - der mittlere Fahrmodus zwischen "Sport" und "Rain" - gibt sich die MV sehr folgsam. Selbst Fahrten im ersten Gang oder Abschnitte im hohen Gang bei niedriger Drehzahl, wie bei einer gemütlichen Sonntagsausfahrt, meistert die MV problemlos. Besser gesagt: ohne jene Verzögerung und schlechte Dosierbarkeit, die an der F3 675 noch so störte.

Bessere Manieren trotz mehr Leistung

Die Motorcharakteristik ist alles andere als spitz, die MV setzt bei voll geöffneten Drosselklappen aus fast jeder Drehzahl zum Sprung an. Allerdings verlangt die leichtgängige, elektronische "Ride-by-wire"-Drosselklappensteuerung nach einem sensiblen rechten Handgelenk. Das Motorenupdate bringt also nicht nur mehr Leistung, sondern auch bessere Manieren.

Schaltautomat und Traktionskontrolle ausbaufähig

Doch es herrscht nicht rundum eitel Sonnenschein: Das Drehzahlband oben am kompakten Digitalinstrument ist zu klein, um es vernünftig ablesen zu können. Schwerwiegender noch ist der Gangwechsel, oder besser: der serienmäßige Schaltautomat, der das Hochschalten aus dem dritten Gang nicht immer flüssig ermöglicht. Optimierungspotenzial offenbart auch die jüngst überarbeitete Traktionskontrolle, die gut funktionierte, bisweilen jedoch überraschend hart eingriff. So ist die vom linken Lenkerende anzuwählende "Stufe Zwei" die empfehlenswerteste.

ABS gibt es erst im nächsten Jahr

Eine straffere Grundabstimmung der Federelemente bei der MV Agusta F3 800 war wegen der bissigen Brembo Monoblock-Radialbremszangen nötig. Knackig, gut gedämpft und präzise fährt die MV damit, die eingeschlagene Linie hält sie souverän und stabil. Einzig das Lenkerschlagen beim Herausbeschleunigen aus den Kurven stört den guten Eindruck, hier könnte ein Lenkungsdämpfer Abhilfe schaffen. In der Bremszone gibt's nichts zu meckern: Die stabile Gabel ist den mächtig zubeißenden Bremsen gewachsen. Angesichts der tollen Bremswirkung ist es zumindest unverständlich, dass die Ausrüstung der F3 mit ABS erst fürs nächste Jahr vorgesehen ist.

Große F3 richtig harmonisch

In vielerlei Hinsicht wird die 800er ihre Vorteile auf der Straße ausspielen können, wo ihre Durchzugsfreude und die exakte Gasannahme das Leben leicht machen. Die große F3 ist richtig harmonisch geworden. Sie ist eine kompakte, aggressive, mit scharfem Handling und typischem Dreizylinder-Charakter gesegnete Maschine, an der noch ein paar Ecken rundgefeilt werden müssen. Mit 13.990 Euro bietet sie zurzeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis eines MV-Sportmotorrades.

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