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BMW bleibt die Nummer eins: Der Motorradmarkt rollt weiter im Plus

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BMW bleibt die Nummer eins  

Der Zweiradmarkt rollt weiter im Plus

18.11.2013, 12:05 Uhr | mid

BMW bleibt die Nummer eins: Der Motorradmarkt rollt weiter im Plus. BMW R 1200 GS (Quelle: Hersteller)

BMW R 1200 GS (Quelle: Hersteller)

Der Aufwärtstrend auf dem deutschen Zweiradmarkt hält weiter an. So gab es in den ersten zehn Monaten des Jahres bei Krafträdern mit mehr als 125 ccm Hubraum einen Zuwachs von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, während Kraftroller 0,44 Prozent einbüßten. So kamen bis Ende Oktober 84.410 Motorräder und 10.861 Motorroller mit mehr als 125 ccm Hubraum neu in den Verkehr.

Motorradmarkt: Leichtkrafträder bis 125 Kubik boomen

Leichtkraftroller verloren dabei deutlich an Attraktivität. Nach 19.543 Zulassungen im Vorjahreszeitraum waren es in den ersten zehn Monaten dieses Jahres nur 15.751 Fahrzeuge, ein Minus von 19,4 Prozent. Das konnte der Zuwachs bei den Leichtkrafträdern bis 125 Kubik Hubraum fast ausgleichen: Nach 10.212 Fahrzeugen im Jahr 2012 kamen im Vergleichzeitraum 2013 immerhin 13.468 Maschinen neu auf die Straßen, also fast 32 Prozent mehr als im Vorjahr.

Motorräder: BMW führt vor Honda

Mit einem Marktanteil von 16,09 Prozent konnte BMW seine Führungsrolle bei den großen Motorrädern vor Honda behaupten. Die Bayern haben fünf Modelle in die Top Ten der meistverkauften Maschinen gebracht. Bestseller bleibt die R 1200 GS mit 7641 im bisherigen Jahresverlauf abgesetzten Fahrzeugen.


Yamaha auf Rang drei

Auch Honda legte zu und erreicht aktuell 14,05 Prozent Marktanteil. Meistverkauftes Modell ist die NC 700 S mit 2259 Fahrzeugen, das damit auf Rang zwei der deutschen Zulassungstatistik fährt. Rang vier geht mit 2046 Einheiten an das Schwestermodell NC 700 X. Mit 8,85 Prozent Marktanteil liegt Yamaha wie im Vorjahr auf Rang drei. Deren Bestseller ist die XJ6, die mit 1 164 verkauften Einheiten zwischen Januar und Oktober das am elfthäufigsten neu zugelassene Motorrad ist.

KTM legt zu

Hinter Piaggio, Harley-Davidson und Kawasaki, die alle mit 1,5 Prozent bis 3,7 Prozent nur moderat wuchsen, legte KTM besonders kräftig zu. Nach 7481 Maschinen in den ersten zehn Monaten 2012 verkauften die Österreicher im gleichen Zeitraum dieses Jahres 9036 Motorräder, knapp 20,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Suzuki verliert

Suzuki büßte dagegen fast 15,7 Prozent Neuzulassungen ein und belegt mit 5,59 Prozent Marktanteil nur noch den achten Platz. Zu den Gewinnern kann sich bisher auch der britische Anbieter Triumph rechnen, der einen Marktanteil von 4,43 Prozent erreichte und 6,77 Prozent mehr Motorräder in Umlauf brachte als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auf niedrigerem Niveau sehr kräftig wuchsen die Zulassungszahlen von Husqvarna, Moto Guzzi, Betamotor und MV Agusta.

Bei den Rollern liegt Piaggio vorn

Im Feld der Kraftroller konnte Piaggio seine Marktführerschaft in Deutschland ausbauen. Mit über 53 Prozent Marktanteil liegen die Italiener in diesem Jahr bisher deutlich vor Honda mit knapp 9,4 Prozent Marktanteil und BMW mit knapp sieben Prozent. Wie bei den Motorrädern verlor Suzuki auch bei den großen Rollern und muss bisher ein Minus von knapp 16,5 Prozent verkraften. Noch stärker beutelt es Aprilia mit über 31 Prozent weniger Fahrzeugen als im Vorjahreszeitraum.

Auch bei den Leichtkraftrollern ist Piaggio in den ersten zehn Monaten des Jahres die führende Marke in Deutschland. Die Italiener steigern den Marktanteil von gut 21 Prozent im Vorjahr auf fast 27 Prozent. Auch Honda und Kymco gewinnen trotz geringerer Stückzahlen etwas mehr vom Markt dazu. Peugeot, Daelim, SYM und Yamaha fallen deutlich zurück.

Yamaha legt bei Leichtkrafträdern zu

Die Marke mit den gekreuzten Stimmgabeln legt jedoch bei den Leichtkrafträdern kräftig zu und kann die Marktführung ausbauen. Mit 34,5 Prozent Anteil verbesserte sich Yamaha um gut sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. KTM eroberte den zweiten Rang von Honda. Beide liegen jetzt bei knapp 18 Prozent Marktanteil. Alle anderen Hersteller erreichen weniger als fünf Prozent.

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