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Kawasaki Z1000: Bissiger und böser geht es nicht mehr

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Kawasaki Z1000  

Bissiger und böser geht es nicht

27.11.2013, 14:16 Uhr | t-online.de, mid

Kawasaki Z1000: Bissiger und böser geht es nicht mehr. Furchteinflößend: Beim Anblick der neuen Kawasaki Z1000 kriecht selbst der Pitbull unters Sofa. (Quelle: Hersteller)

Furchteinflößend: Beim Anblick der neuen Kawasaki Z1000 kriecht selbst der Pitbull unters Sofa. (Quelle: Hersteller)

Mit der neuen Z1000 möchte Kawasaki den berühmt-berüchtigten Ruf der Bikes mit dem großen Z wieder beleben. Das 1972 vorgestellte Modell 900 Z1 machte Kawasaki zur Marke mit charakterstarken Motorrädern, die den ganzen Kerl fordern. Das Konzept eines polarisierenden und nicht für jedermann geeigneten, radikalen Naked-Bikes hat Kawasaki stimmig umgesetzt.

Foto-Serie mit 8 Bildern

Kawasaki Z 1000: Raubtier oder Insekt?

Das Aussehen der Tausender polarisiert: Vorne lugen vier LED-Scheinwerfer aus der tief unter dem Lenker montierten Lampenmaske. Sie soll an ein zum Sprung bereites Raubtier erinnern, für den neutralen Betrachter kommt sie aber eher insektenartig daher. Hinter der Front türmt sich ein mächtiges Gebirge aus Motor und Tank auf, dahinter sorgen die tiefe Sitzmulde und das minimalistische Heck für ein ausgeprägtes Profil.

Design nicht jedermanns Sache

Die neue Seitenverkleidung komprimiert die Optik scheinbar und verschafft der Z1000 eine extreme dynamische Wirkung, die in der filigranen Heckverkleidung ausläuft. Dass dieses Design nicht jedermanns Sache ist, nimmt Yu Shibuta, Designer der Z1000, bewusst in Kauf: "Das radikale Aussehen der Z1000 folgt der "Sugomi"-Philosophie. Das steht im Japanischen für "starker Charakter" und "furchteinflößend".

Gute Sitzposition

Beim Aufsitzen saugt die Maschine ihren Piloten förmlich in die tiefe Sitzmulde zwischen dem hohen Tank und dem aufragenden Heck mit dem kleinen Soziussitz. Das 81,5 Zentimeter hohe Polster fühlt sich subjektiv viel niedriger an und beide Beine finden sehr guten Bodenkontakt. Der Fahrer sitzt nicht unbequem und kann sich über den freien Blick nach vorne freuen. Das neue, horizontal geteilte Cockpit weist eine gut erkennbare Drehzahlleiste aus LED auf.

Ab mittlerer Drehzahl geht die Post ab

Der 1043 Kubik große flüssigkeitsgekühlte Reihenvierzylinder reagiert dank Änderungen am Steuergerät und der Motorperipherie ungemein direkt, fast bissig auf jeden kleinste Bewegung am Gasgriff. In den unteren Gängen mag dies bisweilen als ruppig wahrgenommen werden, ab mittleren Drehzahlen geht aber richtig die Post ab.

Knackiger Sound bei höheren Drehzahlen

Das Triebwerk entwickelt einen gewaltigen Druck von 142 PS und ein bäriges Drehmomentmaximum von 111 Newtonmetern. Das charakteristische Auspuff-Geräusch des Reihenvierzylinders verwöhnt das Gehör besonders bei hohen Drehzahlen. Dabei kann der Kraftprotz weitaus mehr als nur Dampf machen. Durch eine kürzere Endübersetzung des kurzwegigen Sechsganggetriebes bewegt sich die Z auch bei 2000 Umdrehungen im letzten Gang quasi auf Samtpfoten durch die Dörfer.

Ohne Mühe von einer Kurve in die andere

Dass die Z auf die üblichen Fahrhilfen wie eine Traktionskontrolle, wählbare Fahrprogramme oder eine Ganganzeige im Cockpit verzichtet, hat laut Projektleiter Yoichi Utsumi seinen Sinn: "Solche Dinge würden das Konzept und den Charakter des Motorrades verwässern." Für ein Motorrad von diesem Kaliber folgt die Z geradezu willig den eingeleiteten Lenkimpulsen und lässt sich ohne Mühe in Schräglage bringen. Hier wirken sich die 1,5 Kilo leichteren Räder im Vergleich zum Vorgängermodell positiv auf die Handhabung aus.

Sehr straffe Abstimmung

Sehr sensibel reagieren die Federelemente auf Bodenunebenheiten, doch die Abstimmung der neuen Telegabel wie auch des Zentralfederbeins, das über eine geänderte Anlenkung noch progressiver arbeitet, fällt knackig, fast schon zu straff aus. Immerhin lassen sich an der Gabel sämtliche Dämpfungsparameter und am Federbein die Zugstufendämpfung mit spürbarem Effekt justieren.

Das ABS liefert ganze Arbeit

Der gestiegenen Sportlichkeit tragen auch die aufgewerteten Bremsen Rechnung. Größere Bremsscheiben mit 310 Millimeter Durchmesser und einteilige Monobloc-Vierkolbenzangen sorgen für ein gutes Bremsgefühl mit sauberer Dosierbarkeit und einer verlässlichen Bremswirkung. Die neue ABS-Einheit von Bosch misst zusätzlich den Bremsdruck im System und verhindert dadurch ein Aufsteigen des Hecks bei heftigem Bremsen.


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