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Ducati Monster 1200S: Lässt sich dieses Biest noch zähmen?

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Ducati Monster 1200S  

Lässt sich dieses Biest noch zähmen?

12.02.2014, 14:14 Uhr | mid, t-online.de

Ducati Monster 1200S: Lässt sich dieses Biest noch zähmen?. Noch edler und noch mehr Power: Die neue Ducati Monster 1200S (Quelle: Hersteller)

Noch edler und noch mehr Power: Die neue Ducati Monster 1200S (Quelle: Hersteller)

Ducati ist berühmt für seine Ikonen, doch keine andere Maschine verbinden die Motorrad-Fans derart mit der italienischen Edelmarke wie die Monster. In den vergangenen 20 Jahren hat das aufs Wesentliche reduzierte Naked Bike über 275.000 Liebhaber und viele weibliche Fans gefunden.

Jetzt können sich die Monsteristi auf das nächste Highlight in der Geschichte des Ungeheuers freuen, die Monster 1200S. Sie kombiniert Tradition mit den neuesten technischen Features.

Ducati Monster 1200S: 145 PS und 125 Newtonmeter

Der Testastretta-110-Motor mit 1198 Kubikzentimetern Hubraum bietet Leistung satt. Die 145 PS bei 8750 Umdrehungen sind eine Hausnummer. 125 Newtonmeter maximales Drehmoment verspricht zudem einen mächtigen Durchzug.

Foto-Serie mit 6 Bildern

Aber keine Angst: Weniger sportlich ambitionierte Fahrer müssen nicht befürchten, von der Power des Motors überfordert zu werden. Die Leistungsentfaltung ist gleichmäßig, aber imposant. Richtig Druck macht die 1200er dann ab etwa 5000 Umdrehungen. Kaum ist ein Überholvorgang auf der Landstraße eingeleitet, da ist man auch schon am Hindernis vorbei.

Allerlei elektronische Helferlein an Bord

Um die Monster für eine breite Zielgruppe attraktiv zu machen, ist die 1200er mit jeder Menge elektronischer Helferlein ausgestattet, die dem Monster-Neuling genauso wie dem erfahrenen Sportfahrer reichlich Anpassungsmöglichkeiten an die individuellen Bedürfnisse bieten. Dazu gehört die Möglichkeit, aus drei Fahrmodi (Sport, Touring und Urban) den passenden auszuwählen.

Kombiniert werden die verschiedenen Modi mit einem Drei-Stufen-ABS von Bosch und einer Brembo-Bremsanlage. Alle Einstellungsmöglichkeiten werden über einen Schalter an den Armaturen vorgenommen und können auf einem übersichtlichen Digital-Display abgelesen werden. Die jeweils letzten Einstellungen bleiben nach dem Abschalten und wieder Einschalten der Zündung erhalten und müssen nicht neu vorgenommen werden. Wünschen würde man sich in dem Cockpit jetzt nur noch ein Gang-Anzeige.

Selbst holprigster Asphalt wird glattgebügelt

Der Aufwand, der beim Motor betrieben wurde, setzt sich beim Fahrwerk fort. Vorne kommt eine voll einstellbare 48er Upside-down-Gabel von Öhlins zum Einsatz. Die Abfederung hinten übernimmt eine ebenso einstellbare Öhlins-Einheit mit progressiver Umlenkung, die zur Alu-Einarmschwinge führt.

Das Ganze ist bestens gelungen. Selbst auf sehr holprigem Asphalt reagiert die Monster völlig unbeeindruckt, spurtreu, fast komfortabel. Musste der Fahrer bei der alten 1100er Monster in Kurven leicht korrigieren, so lässt sich die 1200er fast spielerisch selbst durch enge Kurvenpassagen manövrieren.

Spielendleichtes Handling

Das spielendleichte Handling verdankt die neue Monster auch ihrer verbesserten Ergonomie. Der Radstand wurde um 60 Millimeter verlängert, der Lenker jeweils 40 Millimeter höher und näher an den Fahrer verlegt. Der Sitz verfügt jetzt über mehr Polsterung und ist höhenverstellbar. Nutzt man die optionale tiefe Sitzbank, lässt sich die Sitzhöhe sogar bis auf 745 Millimeter reduzieren.

Der um vier auf 17,5 Liter Volumen vergrößerte Tank bietet zudem einen angenehmen Knieschluss. Alles zusammen sorgt die optimierte Integration des Fahrers in das Motorrad für eine sehr entspannte Sitzposition und volle Kontrolle über das Naked Bike. Einzig der begrenzte Lenkeinschlag verhindert enge Wendemanöver.

Abgespeckte Version preisgünstiger

Wer sich von der Power der neuen Monster 1200S dennoch überfordert fühlt, muss auf die Ducati-Ikone nicht verzichten. Die Italiener bieten alternativ eine auf 135 PS reduzierte, beim Fahrwerk (Kayaba-Gabel vorne, Sachs-Federbein hinten) und den Karbon-Anbauteilen abgespeckte Monster 1200 für 13.490 Euro an, die aber ansonsten über alle technischen Ungeheuerlichkeiten der 15.990 Euro kostenden Monster 1200S verfügt.

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