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Ducati 1299 Panigale: Dieses Italo-Superbike will an die Spitze

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Ducati 1299 Panigale  

Dieses Italo-Superbike will an die Spitze

10.02.2015, 17:25 Uhr | Ulf Böhringer, SP-X

Ducati 1299 Panigale: Dieses Italo-Superbike will an die Spitze. Ducati 1299 Panigale  (Quelle: Hersteller)

Ducati 1299 Panigale (Quelle: Hersteller)

Mehr Hubraum, mehr Leistung, noch mehr Technik und noch mehr Leichtbau: Mit dem neuen Italo-Superbike 1299 Panigale nimmt Ducati das Duell mit der BMW S 1000 RR auf. Insbesondere die S-Version empfiehlt sich für die Spitze der Superbikes. Wie schlägt sich die über 25.000 Euro teure 1299 Panigale im Test?

Ducati 1299 Panigale: Neue Technik in vertrauter Gestalt

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: Die 1299 Panigale ist trotz Übernahme vieler Konstruktionsprinzipien und auch mancher Teile im Grunde ein neues Motorrad. Die Zylinderbohrung des Superquadro-Motors ist von 112 auf gigantische 116 Millimeter gewachsen, Kolben, Pleuel und Kurbelwelle wurden verändert.

Auf dem Papier ganz oben

1285 Kubikzentimeter beträgt jetzt der Hubraum statt vorher 1199 Kubik. Merkmale des Superquadro-V2 sind elliptische Drosselklappen sowie doppelte Einspritzdüsen für jeden der beiden Zylinder, die in der für Ducati charakteristischen L-Form aus dem Motorgehäuse ragen.

Motorrad 
Der Bayern-Renner BMW S 1000 RR

Dieses Motorrad will auf die Rennstrecke. Video

Lohn des enormen konstruktiven und fertigungstechnischen Aufwands ist die überragende Leistung von 205 PS bei 10.500 Umdrehungen sowie von fast 145 Newtonmetern bei 8750 Touren.

Auch Fahrwerk und Karosserie sind neu

Die Verkleidung hat zwar ihre rassige Linie behalten, weist aber ein höheres Windschild, eine verbreiterte Frontmaske, größere Lufteinlässe sowie in der S-Version LED-Scheinwerfer auf. Auch die Seitenverkleidungen sowie das nach wie vor aufregend gestylte Heck wurden modifiziert.

Neu ist auch das semiaktive Federungssystem Smart EC von Öhlins; es besteht aus einer Upside-down-Gabel und einem Mono-Federbein hinten sowie einem Lenkungsdämpfer. Dabei kann der Fahrer wählen, ob er dem System Vorgaben für Zug- und Druckstufe machen will oder es der Automatik überlässt, ereignisbasiert zu reagieren.

Beeindruckende Fahrleistungen

Sobald "Feuer frei" angesagt ist, fällt das um 15 Prozent gestiegene Drehmoment zwischen 5000 und 8000 Umdrehungen auf, dieses ist der bei weitem am häufigsten genutzte Bereich.

Doch auch darüber und darunter liefert der 86 Kubikzentimeter vergrößerte Motor mehr Leistung als das Vorgänger-Triebwerk. In Verbindung mit dem fast schon unglaublich niedrigen Gewicht von 190,5 Kilogramm resultieren mehr als beeindruckende Fahrleistungen.

Fahrhilfen funktionieren perfekt

Die Fahrbarkeit der 1299 in S-Konfiguration mit dem semiaktiven Fahrwerk ist unter allen Bedingungen verbessert und darf nun als ausgewogen bezeichnet werden. Ob dies auch für die Normalversion mit konventionellen Fahrwerkselementen gilt, muss offen bleiben.

Die zahlreichen elektronischen Fahrhilfen (Wheelie-Kontrolle, Traktionskontrolle, Quickshifter mit Blipper-Funktion zum kupplungslosen Herunterschalten) funktionieren perfekt und erhöhen das subjektive Gefühl höchster Fahrsicherheit. Dazu gehört auch die erstmals in ein Superbike integrierte Kurvenbrems-Funktion des ABS.

Bärenstark aber berechenbar

Das Handling der Ducati kann man als "luftig" bezeichnen, die Stabilität beim Anbremsen von Kurven aus hohem Tempo ist nun beeindruckend. Wer Italo-Bikes gewohnt ist, empfindet die 1299 Panigale S schon beinahe als "unitalienisch", so ausgeprägt ist die Funktionalität dieses Superbikes nun.

Preise starten bei 25.490 Euro

Mit ihrem nunmehr riesigen Hubraum fällt die mindestens 25.490 Euro kostende 1299 Panigale S aus jedem Renn-Reglement. Wer sich ernsthaft und auf der Rennstrecke mit der BMW S 1000 RR messen will, muss zur neuen Panigale R greifen, die ebenfalls 205 PS liefern soll, aber den reglementskonformen 1200er Motor aufweist. Mit mindestens 32.990 Euro ist sie freilich sündteuer im Vergleich zur BMW. Dafür ist sie mit 184 Kilogramm auch um volle 20 Kilogramm leichter.

Das Duell bleibt spannend

Das Duell zwischen München und Bologna nimmt stark Fahrt auf - nicht nur bei den Superbikes: Im Mai bringen die Bayern ihre vierzylindrige Interpretation einer Ducati Multistrada namens S 1000 XR - und Bologna präsentiert schon in wenigen Wochen eine neue 1200 Multistrada.

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