26.10.2011, 14:47 Uhr | mid, mid
Volvo-Busse sind unter Reiseunternehmern ein feste Größe. Der schwedische Konzern stellte jetzt der Öffentlichkeit sein neuestes Modell vor, den Volvo 7900. Als besondere Merkmale heben die Skandinavier dessen geringeres Eigengewicht, den auch dadurch reduzierten Kraftstoffverbrauch sowie die höhere Transportkapazität hervor.
Wie beim zuvor präsentierten Typ 8900, mit dem der 7900 viele Teile gemeinsam hat, sind Aufbau und Dach mit verschraubten Aluminium-Profilen versehen. Dadurch wiegt der Bus weniger und korrodiert nicht so schnell. Front- und Heckmodule des Fahrzeugs sind aus Stahl gefertigt, die Seitenwände wiederum aus Fiberglas sowie Kunststoff. Dieser Materialmix senkte das Gewicht spürbar.
So ist der Volvo 7900 in der Hybridversion 550 Kilo leichter. "Wenn die Busse leichter werden, können unsere Kunden ihre Transportkapazität erhöhen, ohne die Gewichtsbeschränkungen zu verletzen", so Stefan Guttman, Leiter Business Development. "Zum Beispiel kann die gasbetriebene Gelenkbus-Version des 7900 bis zu 14 Fahrgäste mehr an Bord nehmen als sein Vorgänger."
"Ein geringeres Eigengewicht bedeutet natürlich auch eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs. Dies ist einer der Hauptgründe, durch den sich geringere Lebenszykluskosten erreichen lassen." Der Verbrauch der Volvo Hybridbusse konnte in der neuen Variante sogar noch weiter gesenkt werden. Im Vergleich zu den 35 Prozent Ersparnis, die die aktuellen Hybridbusse von Volvo gegenüber ihrem Diesel-Pendant erreichen, hat sich der Verbrauch beim neuen Volvo 7900 sogar um bis 37 Prozentpunkte reduzieren lassen.
In zahlreichen europäischen Städten sind laut Volvo bereits Hybridbusse von Volvo unterwegs, aber auch in Südamerika, China und Israel. Den neuen 7900 gibt es von Volvo aber auch mit Diesel-/Biodiesel-Motoren sowie mit Erdgas-/Biogas-Triebwerken. Den Bus gibt es als 12-Meter-Bus oder in der 18 Meter langen Gelenkbus-Variante.
Der Volvo 7900 entspricht laut Hersteller den EU-Richtlinien für den Überrollschutz (R66) und ist mit elektronisch geregelten Bremsen ausgestattet. Alle Sitze lassen sich mit Zwei- oder Drei-Punkt-Sicherheitsgurten ausrüsten. Der Motorraum und die Zusatzheizung sind mit Feuermeldern ausgerüstet, im Motorraum lässt sich auf Wunsch ein Sprinkler-System installieren.
Um die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen, hat Volvo eine integrierte Überwachungskamera entwickelt. Ein Novum und der oft traurigen Praxis geschuldet ist ein speziell auf den Busverkehr zugeschnittenes Alkoholsicherheitssystem. Zwar kann der Motor ohne die Analyse des Atemalkoholgehalts gestartet werden, aber die Bremsen bleiben geschlossen, wenn das Gerät feststellt, dass der Fahrer alkoholisiert ist. mid/dv
26.10.2011, 14:47 Uhr | mid, mid
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