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VW will falsche Preispolitik beim Golf korrigieren

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VW will falsche Preispolitik beim Golf korrigieren

26.07.2004, 13:53 Uhr | dpa/AFP

VW-Chef Pischetsrieder räumt Fehler ein (Foto: dpa)VW-Chef Pischetsrieder räumt Fehler ein (Foto: dpa)Trotz kostenloser Klimaanlage läuft der Absatz des neuen Golf schleppend. Jetzt räumte VW-Chef Bernd Pischetsrieder Fehler bei der Preispolitik ein: Die Hauptkritik richte sich nicht gegen den Preis für den Golf in seiner Grundausstattung, sagte Pischetsrieder dem "Spiegel". Vilemehr gehe es um den Preis einschließlich Sonderausstattungen: "Da haben wir Fehler gemacht, das werden wir ändern." Der Golf kostet ab 15.200 Euro, kommt aber schon mit wenigen Extras schnell auf rund 20.000 Euro.

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Ab Oktober ohne Klima
Die Sonderaktion, bei der alle Golf-Modelle kostenlos mit einer Klimaanlage im Wert von 1225 Euro ausgerüstet werden, soll Ende September auslaufen. Doch auch danach werde VW seinen Kunden "neue Ausstattungspakete anbieten", kündigte der VW-Chef an. Vom Golf V hat VW laut Pischetsrieder bisher rund 300.000 Stück verkauft. In diesem Jahr sollen 600.000 Wagen abgesetzt werden.

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Händler gegen Preisschlacht
Sorgenkind: der neue Golf (Foto: VW)Sorgenkind: der neue Golf (Foto: VW)Auch die VW-Händler fordern neue Verkaufshilfe: Die Klimaanlagen-Aktion müsse "durch eine wirtschaftlich vergleichbare Aktion kompensiert werden", sagte der Geschäftsführer des VW/Audi-Händlerverbandes, Michael Lamlé. Der Golf V habe sich mit der Gratis-Klimaanlage "seinen Markt gemacht". Der Handel hielte es jedoch für "absolut nicht vertretbar", wenn VW sich von Konkurrenten anstecken ließe und versuche, alleine über niedrigere Preise mehr Autos zu verkaufen. "Wir wollen preiswerte Einstiegsmodelle und Mehrausstattungen, aber keine Preisschlachten", so Lamlé.

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VW kämpft gegen sinkende Erträge
Wegen der generell schwachen Nachfrage auf wichtigen Automärkten und Fehlern in der eigenen Modellpolitik kämpft der Wolfsburger Konzern seit einiger Zeit mit sinkenden Erträgen. Erst am vergangenen Freitag hatte VW seine Gewinnerwartung für das laufende Jahr um mehr als eine halbe Milliarden Euro nach unten korrigieren müssen.

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