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Sportwagen: Koenigsegg zeigt den neuen Agera

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Koenigsegg Agera - 30,5 Meter

24.03.2010, 15:58 Uhr | AutoScout24

Sportwagen: Koenigsegg zeigt den neuen Agera. Koenigsegg Agera (Foto: Koenigsegg)

Koenigsegg Agera (Foto: Koenigsegg)

Für die meisten Autokenner ist Koenigsegg eine noch sehr junge Marke. Doch die schwedische Erfolgsgeschichte begann bereits 1995 mit der Entwicklung der CC-Baureihe. Dieser Ausnahmeathlet bekommt zum kleinen Jubiläum einen Bruder namens Agera, der eine technisch und optisch aufgepeppte Neu-Interpretation des CC ist.

Kleines Facelift beim Agera

Obwohl die CC-Baureihe bereits etwas in die Jahre gekommen ist, kann sie noch immer viel Aufmerksamkeit generieren und wirkt alles andere als altbacken. Dennoch bietet Koenigsegg mit dem Agera eine optisch modernere Interpretation. Vor allem die kraftstrotzende Front mit dramatischeren Luftöffnungen und der neuen Scheinwerfer-Optik mit LED-Tagfahrlichtern verleihen dem 1,12 Meter flachen Supersportler mehr Pulsbeschleuniger-Qualitäten. Auch das Heck des Agera mit Riesen-Diffusor und größeren LED-Rückleuchten bietet eine zeitgemäßere Ausstrahlung.

Aberwitzige 910 PS

Im Heck des knapp 4,30 Meter langen Zweisitzers arbeitet der bekannte 4,7-Liter-V8, der es dank zweier Turbolader auf aberwitzige 910 PS bringt. Das maximale Drehmoment soll bei knapp über 5.000 Touren 1.100 Newtonmeter betragen, zwischen 2700 und 6.100 Umdrehungen liegen stets mindestens 1000 Newtonmeter an.

Knapp 400 km/h

Rund drei Sekunden dauert der Standardsprint, die Endgeschwindigkeit ist nur wenige km/h von der magischen 400er-Marke entfernt. Angaben zum Verbrauch spielen für die angestrebte Klientel eigentlich keine Rolle. Doch mit 16 Litern auf 100 Kilometer ist der Agera deutlich sparsamer als ein Bugatti Veyron 16.4, der im Mittel immerhin 24 Liter brauchen soll.

Chassis aus Aluminium und Karbon

Koenigsegg bewegt sich nicht nur längsdynamisch auf allerhöchstem Sportniveau. Auch beim Handling und der Querdynamik wurde den CC-Derivaten in vergangenen Tests ein überaus großes Potenzial attestiert. Diese Eigenschaften wurden beim 1,3 Tonnen leichten Agera nochmals geschärft. Das geringe Gewicht ist unter anderem dem nur rund 70 Kilo wiegenden Chassis aus Aluminium und Karbon zu verdanken.

Spezielle Reifen für den Koenigsegg

Für bessere Fahrbarkeit dieser Höllenmaschine hat Koenigsegg einige wichtige Schritte unternommen. So haben die Schweden bei der Entwicklung des Agera eng mit dem Reifenhersteller Michelin zusammengearbeitet; in der Konsequenz soll der Wagen dank seiner speziell entwickelten Pneus in Sachen Handling und Haftung in neue Dimensionen vorstoßen.

Neue Traktionskontrolle

Eine neue Traktionskontrolle soll nicht nur besonders schnell reagieren, sie ist zudem noch lernfähig und passt sich unter anderem den jeweiligen Straßenbedingungen an. Darüber hinaus gibt es fünf fest programmierte Handling-Modi, man kann das elektronische Regelsystem sogar auf seine ganz individuellen Bedürfnisse hin anpassen.

Riesige Bremsscheiben

Bei den Bremsen bietet der Agera ebenfalls höchstes Performance-Niveau. 392er-Scheiben vorne und 380er hinten aus Karbon-Keramik sollen im Zusammenspiel mit dem justierbaren ABS die nordische Flunder aus 100 km/h nach nur 30,5 Meter zum Stehen bringen. Zum Vergleich: Der Bugatti Veyron braucht hierfür 31,4 Meter. Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 200 samt anschließender Vollbremsung soll beim Agera kurzweilige 13,7 Sekunden dauern.

Futuristischer Innenraum

Bei all der Sportlichkeit hat Koenigsegg den Komfort nicht völlig vernachlässigt. In dem sehr sportlich und dank neuer Instrumenten-Beleuchtung futuristisch anmutenden Innenraum gibt es einen Getränkehalter, ein Navigationssystem, eine Audio-Anlage mit USB-Anschluss, zwei Airbags und eine Klimaanlage. Wer die frische Luft ungefiltert genießen möchte, kann alternativ auch das Hardtop abnehmen und Cabrio-Feeling im Agera erleben.

Preis noch nicht bekannt

Ende 2010 will Koenigsegg mit der Produktion des Agera starten. Spätestens dann werden die Schweden den sicherlich exorbitant hohen Preis bekannt geben.

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