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Smart: Daimler plant Stadtfloh mit Notsitz für Kinder

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Stadtfloh für zwei und einen halben Passagier

19.12.2013, 11:08 Uhr | mhu/mhe, Spiegel Online

Smart: Daimler plant Stadtfloh mit Notsitz für Kinder. Smart Fourjoy (Quelle: Hersteller)

Smart Fourjoy (Quelle: Hersteller)

Im Herbst kommen gleich zwei neue Smart-Modelle - der Nachfolger des kompromisslosen Zweisitzers und ein neuer Smart in VW-Polo-Größe. Aber neben den beiden Kleinwagen ist noch Platz für eine interessante Zwischenlösung.

Smart für zwei und einen halben Passagier

Kleines Quiz für die Kenner der Marke Smart: Was ist an der folgenden Aufzählung falsch? ForTwo, ForThree, ForFour? Wenn es so kommt, wie Daimler es derzeit plant, lautet die überraschende Antwort: nichts! Denn außer den beiden Kleinwagen ForTwo und ForFour, die im Herbst zum Händler rollen, könnte es den kleinen Stadtflitzer ForTwo erstmals auch mit einem zusätzlichen Kindersitz geben, wie "Spiegel Online" aus Unternehmenskreisen erfuhr.

Zusätzlicher Kindersitz in Längsrichtung

Dieser soll aus Sicherheitsgründen in Längsrichtung eingebaut werden. Ein Daimler-Sprecher wollte sich nicht dazu äußern. Möglich wird die Idee, einen Kindersitz zu integrieren, durch die gewonnene Breite des Stadtflitzers. Wie genau? Das blieb noch unklar.

Smart geht um zehn Zentimeter mehr in die Breite

Zehn Zentimeter legt der Wagen künftig zu und kommt so auf 1,66 Meter. Die ultrakurze Länge von 2,69 Metern bleibt unangetastet. Mit einem zusätzlichen Kindersitz wäre Smart in der Lage, eine neue Kundschaft anzusprechen - junge Familien, die in der Stadt wohnen, dennoch aber nicht auf ein Auto verzichten wollen.

Auch eine Opel-Studie experimentierte mit drittem Sitz

In der Vergangenheit gab es immer wieder Studien von Kleinstwagen, die mit einem dritten Sitz experimentiert haben wie beispielsweise der Opel Trixx. Dessen zusätzlicher Platz wurde per Kompressor aufgeblasen.

Smart teilt sich die Basis mit dem Twingo von Renault

Daimlers neue Smart-Reihe entsteht in Kooperation mit dem französischen Autobauer Renault. Ebenfalls auf der Plattform der beiden Smart-Modelle wird der Renault Twingo aufbauen. Mit Renault-Nissan verbindet Daimler seit 2010 eine Überkreuzbeteiligung. Die Allianz der drei Hersteller arbeitet mittlerweile bei einzelnen Komponenten, aber auch bei kompletten Fahrzeugen zusammen, um Kosten zu sparen.

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