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Die fünf interessantesten Rennwagen auf der IAA 2017

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Die fünf interessantesten Rennwagen auf der IAA 2017

19.09.2017, 11:57 Uhr | Max Firedhoff/SP-X

Die fünf interessantesten Rennwagen auf der IAA 2017. Der neue BMW M8 GTE auf der IAA in Frankfurt. (Quelle: BMW)

Der neue BMW M8 GTE auf der IAA in Frankfurt. (Quelle: BMW)

Auch, wenn sich auf der diesjährigen IAA viel um Vernetzung, autonomes Fahren und neuartige Mobilitätsformen dreht, sind auf der Messe einige Rennfahrzeuge zu sehen. Wir beschreiben die fünf interessantesten Modelle.

"Win on sunday, sell on monday“: Das alte Motto zum Thema Motorsport und dessen Vermarktung ist auch auf der IAA (bis 24.9) immer noch aktuell. Zwar sind neue Rennautos auf der Messe deutlich in der Minderheit gegenüber den Serien-Derivaten, fünf Stück haben wir trotzdem gefunden und nach ihren Einsatzgebieten sortiert.

BMW M8 GTE

2018 kehrt BMW mit dem neuen M8 GTE zum 24-Stunden-Rennen von Le Mans und in die Sportwagen-Weltmeisterschaft zurück. Der letzte Werkseinsatz der Münchner an der Sarthe liegt dann bereits acht Jahre zurück, damals kam der M3 der Generation E92 zum Einsatz. Für das nächstjährige Rennen bringt BMW den neuen M8 an den Start, dessen Serienpendant sich aktuell noch in der Entwicklung befindet. Lediglich eine Studie des Straßenautos ist in Frankfurt zu sehen.

Die Rennversion für die höchste GT-Klasse ist mit einem Vierliter-V8 ausgerüstet, der je nach aktueller Einstufung um die 500 PS verfügt. Die Leistung trifft auf ein Fahrzeuggewicht von nur 1.220 Kilogramm. Für den nötigen Anpressdruck sorgen gewaltige Aerodynamik-Anbauten, die den M8 GTE auf die Straße zwingen sollen. Sein Debüt gibt der M8 GTE bei den 24 Stunden von Daytona im Januar 2018.

Honda NSX GT3

Nach dreijähriger Entwicklungsphase ist der Honda NSX GT3 bereit, um an Kunden ausgeliefert zu werden. In der Mitte des Autos sitzt ein seriennaher 3,5-Liter-V6-Twin-Turbo, der je nach Einstufung durch die Motorsport-Hoheit FIA um die 520 PS leisten wird. Die Hybrid-Einheit des Serienwagens darf in der GT3-Klasse – genauso wie ein Allradantrieb – nicht genutzt werden. In Europa wird der NSX GT3 vom italienischen Team JAS Motorsport vertrieben.

Die Mannschaft aus Mailand verkauft auch das zweite Kundensport-Auto von Honda: den Civic Type R TCR. Der Verkaufspreis für den NSX GT3 wird bei 465.000 Euro liegen – im oberen Drittel der GT3-Fahrzeuge. Eingesetzt werden kann das Auto in Rennserien auf der ganzen Welt. Neben der Blancpain-Endurance-Series bieten sich in Deutschland besonders das ADAC GT Masters und die VLN-Langstreckenmeisterschaft sowie das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring an.

BMW M4 GT4

Nicht nur der internationale Werkseinsatz in der Sportwagen-WM genießt in der Motorsportabteilung von BMW höchste Priorität, auch der Kundensport ist ein wichtiges Standbein der Münchner. Auf der IAA ist neben dem M8 GTE daher auch – etwas versteckt in der großen BMW-Halle – der M4 GT4 zu sehen. Dieser fügt sich zwischen M235i Racing und M6 GT3 auf der zweiten Stufe im Kundensport-Programm von BMW ein.

Die GT4-Klasse zeichnet sich dank der Seriennähe der Fahrzeuge durch eine relativ überschaubare Kostenstruktur aus und richtet sich daher vor allem an private Gentlemen-Fahrer, die keine professionelle Rennkarriere anstreben. Der M4 wird vom Serien-Aggregat, einem turbogeladenem Reihensechszylinder, angetrieben, der je nach Einstufung der Rennbehörden um die 430 PS leistet. Der Preis für den M4 GT4 liegt bei 169.000 Euro.

Hyundai i30 TCR

Noch günstiger als in der GT4-Klasse lässt sich internationaler Motorsport eigentlich nur noch in der relativ jungen TCR-Kategorie betreiben. Das Reglement schreibt fünftürige Kompaktwagen mit Zweiliter-Turbomotor (257 kW/350 PS) und Vorderradantrieb vor. Alle Fahrzeuge sind sehr seriennah und daher mit überschaubarem Aufwand zu unterhalten. Aktuell gibt es Modelle von Honda, Seat, VW, Audi, Kia, Alfa Romeo, Opel, Ford, Peugeot und Subaru. An einem Renault Mégane TCR wird aktuell gearbeitet.

Neu im Geschäft ist nun auch Hyundai, das den i30 für die Rennklasse hübsch gemacht hat. Zu den Standard-Umbauten gehören ein gewaltiges Bodykit mit breiten Kotflügeln, Splitter und Spoiler sowie ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe, das sich über Lenkradwippen schalten lässt. Eingesetzt werden kann der i30 TCR in einem weltweiten Geflecht aus Rennserien, in denen diese Klasse ausgeschrieben wird. Dazu gehören internationale, kontinentale und nationale TCR-Serien und diverse Langstreckenmeisterschaften wie die VLN am Nürburgring. In Deutschland findet besonders die „TCR Germany“ mit oft mehr als 40 Startern großen Anklang. Der Preis für ein TCR-Auto ist bei rund 110.000 Euro gedeckelt.

Jaguar I-Pace „eTrophy“

Die vielleicht größte Überraschung mit Motorsport-Kontext zauberte auf der IAA Jaguar aus dem Hut. Die Briten, die bereits mit einem eigenen Team in der immer populärer werdenden Rennserie Formel-E an den Start gehen, richten nun in deren Rahmenprogramm eine Rennklasse mit bis zu 20 identischen I-Pace „eTrophy“ aus. Zwar gibt es bisher weder technische noch finanzielle Details zu dieser Rennklasse, ein Feld voller tiefgelegter Elektro-SUV im vollen Renntrimm könnte allerdings durchaus unterhaltsam sein.

Die Rennen der Formel E werden auf Stadtkursen in Paris, New York, Sao Paolo und anderen Metropolen abgehalten. Dort werden zur Ende 2018 startenden übernächsten Saison dann auch die I-Pace-Rennwagen an den Start gehen. Um die Rennserie für möglichst viele verschiedene Fahrer attraktiv zu machen, wird Jaguar sogenannte „Arrive and Drive“-Pakete anbieten. Außerdem kommt bei jedem Rennen ein VIP-Starter in den Genuss der I-Pace-e-Trophy.

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