Limitiertes Sondermodell

BMW M3 CS: Noch sportlicher und mit rotem Startknopf

09.11.2017, 09:52 Uhr | Max Friedhoff/SP-X

Der neue rote Startknopf sticht im Cockpit besonders hervor.

Nach dem M4 verpasst BMW nun auch der viertürigen Variante M3 das Upgrade zum "CS". Damit bringen die Bayern den sportlichsten M3 ins Rennen: Es gibt mehr Leistung und ein paar Carbon-Goodies.

Die Münchner weiten das CS-Programm auf ein zusätzliches Modell aus und stellen den M3 CS vor, von dem nur 1200 Exemplare erhältlich sind. Unter der Haube arbeitet weiterhin das bekannte Dreiliter-Turbo-Aggregat mit sechs in Reihe geschalteten Zylindern. 

BMW M3 CS: Auf Tempo 100 in 3,9 Sekunden

Für den CS dreht BMW die Leistungsschraube allerdings etwas auf und entlässt so 338 kW/460 PS aus den Brennräumen der Limousine. Im Vergleich zum M3 mit Competition-Paket ein Zuwachs von 7 kW/10 PS. Das verhilft dem CS zu einer um 0,1 Sekunden schnelleren Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100, die das Sondermodell nun in 3,9 Sekunden erledigt.

Der neue BMW M3 CS zischt in 3,9 Sekunden auf Tempo 100.

Großen Anteil daran dürfte auch das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe haben, das im CS nicht durch ein manuelles Getriebe ersetzt werden kann. Zusätzlich sorgt eine neue Sportabgasanlage für den passenden Soundtrack.

Im Innenraum nur geringe Unterschiede zum normalen M3

Unter dem M3 CS kommt das adaptive M-Fahrwerk mit angepassten Parametern zum Einsatz, außerdem wurden Lenkung und Differenzial auf eine etwas sportlichere Gangart abgestimmt. Auf den 19 (Vorderachse) und 20 (Hinterachse) Zoll großen Leichtmetallfelgen werden Michelin-Cup2-Semislicks montiert. Optional gibt es allerdings auch die Möglichkeit, alltagstauglichere Sportreifen zu bestellen.

Die Sitze sind in einem Leder-Alcantara-Mix gestaltet.

Im Innenraum fallen die Unterschiede zum normalen M3 marginal aus. Erkennungsmerkmal des CS: der neue rote Startknopf. Darüber hinaus gibt es Sportsitze mit einem Leder-Alcantara-Mix und das Harman-Kardon-Soundsystem im Serienumfang.

Beim Exterieur setzt BMW auf eine ähnliche Carbon-Abrisskante auf dem Heckdeckel, die auch den M3 CS ziert. Außerdem sind Motorhaube und Dach ebenfalls aus dem leichten Werkstoff gefertigt und die Frontschürze mit größeren Lufteinlässen versehen.

Den Heckdeckel ziert eine Carbon-Abrisskante.

Der BMW M3 CS kann ab Januar 2018 bestellt werden, die ersten Modelle sollen im März vom Band laufen. Einen Preis nennt BMW bisher nicht, allerdings ist für den M4 CS (116.900 Euro) ein Aufpreis von mehr als 30.000 Euro gegenüber einem M4 mit Competition-Paket fällig. 115.000 Euro scheinen also auch für den M3 CS realistisch.

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