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Lamborghini Miura feiert 40. Geburtstag

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Lamborghini Miura feiert 40. Geburtstag

11.04.2005, 12:25 Uhr

Lamborghini Miura (Foto: Lamborghini)Lamborghini Miura (Foto: Lamborghini) Jahrelang war kaum jemandem zum Feiern zumute beim italienischen Sportwagenbauer Lamborghini. Jetzt, wo es unter dem Dach von Audi wieder prima läuft, wird das Partydefizit aufgefüllt. Die Feierlichkeiten für das 40. Jubiläum des legendären Lamborghini Miura etwa werden sich über mehr als ein Jahr hinziehen.

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"Schnellster Straßensportwagen der Welt"
Miura: gut für 274 km/h (Foto: Lamborghini)Miura: gut für 274 km/h (Foto: Lamborghini) Als der Wagen beim Genfer Salon im Frühling 1966 vorgestellt wurde, galt er als Sensation. Einen so konsequenten Sportwagen hatte die Welt noch nicht gesehen. Die Form erinnerte ein wenig an den Fort GT 40, das Mittelmotor-Konzept an die Dino-Modelle vom Konkurrenten Ferrari. Doch mit einem Mittelmotor-Zwölfzylinder-Straßenrennwagen konnte keiner mithalten. 274 km/h gab Lamborghini offiziell als Höchstgeschwindigkeit für den Miura an. Das reichte damals, um das Auto vorübergehend als "schnellsten Straßensportwagen der Welt" anpreisen zu können.

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Promis standen Schlange
Prompt standen die Prominenten Schlange. Mager-Model Twiggy bestellte sich einen Miura, Frank Sinatra schickte angeblich Leopardenfelle nach Sant'Agata Bolognese, um mit ihnen die Sitze seines Miura beziehen zu lassen, und der Schah von Persien ließ sich seinen Miura als Weihnachtsgeschenk direkt nach St. Moritz liefern, wo er im Skiurlaub weilte. Neben dem Reiz der Geschwindigkeit, der dieses Auto umgab, war es vor allem die Ästhetik der Rasanz, die den Miura zum extravaganten Accessoire der Superreichen in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern machte.

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Sportwagen im Italo-Dress
Miura-Maschine: V12 mit 350 PS (Foto: Lamborghini)Miura-Maschine: V12 mit 350 PS (Foto: Lamborghini) Der Bertone-Designchef Marcello Gandini hatte die atemberaubende Karosserie entworfen, die einerseits sehr schlicht wirkt, andererseits ungeheuer elegant und sinnlich. Ein schnörkelloser Sportwagen im typischen Italo-Dress: Grazil und selbstbewusst zugleich. Der Miura war das erste Lamborghini-Modell, mit dem die Marke der Konkurrenz aus dem benachbarten Maranello auf Scheinwerferhöhe begegnete. Ein spektakuläres Auto, vom Chefingenieur Gianpaolo Dallara und Gianpaolo Stanzani mit einem 4-Liter-V12 Motor mit einer Leistung von 350 PS sowie einem außergewöhnlichen Fahrwerk versorgt.

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Revolutionäre Fahrwerkstechnik
Revolutionär: das Miura-Fahrwerk (Foto: Lamborghini)Revolutionär: das Miura-Fahrwerk (Foto: Lamborghini) Die für damalige Zeiten revolutionäre Konstruktion des Fahrwerks ist auch der Grund, weshalb Lamborghini den runden Miura-Geburtstag mehr als ein Jahr lang feiert. Denn der Unterbau des Autos aus gebogenem, geschnittenem, geschweißtem und gelochtem Stahlblech wurde erstmals im Herbst 1965 auf dem Turiner Autosalon gezeigt. Bis dahin wurden die allermeisten Sportwagen-Chassis aus runden oder ovalen Stahlrohren gefertigt. Die Lamborghini-Lösung aber war völlig neu. Zudem saß der Motor nahezu in der Mitte des Gestells, also direkt hinter dem Cockpit, das es zu dieser Zeit noch gar nicht gab. Das Interesse der Designfirmen, für dieses Fahrwerk eine ebenso spektakuläre Karosserie zu kreieren, war enorm. Schließlich erhielt Bertone den Auftrag, und binnen fünf Monaten, bis zum Genfer Autosalon im März 1996, war der Miura fertig.

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Der Motor übertönt die Mängel
Für Lamborghini erweist sich diese doppelte Premiere des Miura im Nachhinein als praktisch, denn sowohl 2005 als auch 2006 gibt es nun Anlass, den Miura zu feiern. Der Name stammt übrigens von Eduardo Miura, dem Züchter einer besonders wilden, spanischen Kampfstierrasse, die ebenfalls Miura heißt. Die neue Art des Chassis erwies sich anfangs als mangelhaft. Das Auto war vergleichsweise verwindungsanfällig, das Überfahren von Bordsteinkante löste heftiges Knacken und Knarzen aus. Die Insassen freilich hörten davon nichts: Sobald der Motor lief, der praktisch direkt hinter den Trommelfellen montiert war und dessen Krawall ohne Dämmung ins Cockpit drang, war man als Miura-Passagier für akustische Signale der Umwelt verloren. Aber darauf kam es bei diesem Auto nun wirklich nicht an.

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