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Straßenverkehr: Tödliche Gefahr durch Sekundenschlaf

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Tödliche Gefahr durch Sekundenschlaf

03.03.2006, 15:20 Uhr | Auto-Reporter.Net, T-Online, Auto-Reporter.Net

Sekundenschlaf am Steuer: Todmüde (Foto: ddp) Junge Fahrer, Pendler, Geschäftsreisende und Lkw-Fahrer sind besonders gefährdet, vom Sekundenschlaf überrascht zu werden. Die Gründe: Ein straffer Terminkalender oder falsch verstandenes Heldentum. Denn das Schlafbedürfnis zu besiegen scheint das neue Kavaliersdelikt des 21. Jahrhunderts zu sein. Darauf weist die Deutsche Verkehrswacht hin.#

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Der fatale Einnicker am Tag
Nahezu jeder vierte tödliche Unfall auf Autobahnen kann auf das Einschlafen am Steuer zurückgeführt werden, verdeutlicht der Verein. Der schnelle Tod durch Sekundenschlaf lauert zudem nicht nur nachts. Einschlafunfälle häufen sich vor allem zwischen 6 und 7 Uhr morgens und in den Nachmittagsstunden, oft auch nach einem opulenten Mittagessen. Die Ursachen für das kurze Eindösen am Steuer - auch bei Fahrten am Tag - sind monotone Strecken und Übermüdung. Wer übermüdet oder schläfrig ist, fährt generell mit einem erhöhten Risiko, da die Reaktionsfähigkeit um bis zu 74 Prozent reduziert sein kann.

Alarmsignale: Gähnen und Augenprobleme
Erste Alarmzeichen für Übermüdung sind wiederholtes Gähnen, gerötete oder trockene Augen, schwere Lider und ein erhöhter Lidschlag. Auch wenn man mehr schaltet als sonst und mehr Lenkbewegungen macht - dies sind untrügliche Hinweise auf eine dringend fällige Pause.

Wie werde ich wieder fit?
Die einzig wirksame Hilfe bei Übermüdung ist eine kurze Schlafpause von maximal 20 Minuten. Danach sollte man bei einem kleinen Spaziergang den Kreislauf wieder in Schwung bringen, bevor man sich wieder ans Steuer setzt. Wer längere Fahrten vor sich hat, sollte alle zwei Stunden eine Viertelstunde Pause machen, in der an der frischen Luft Sauerstoff getankt wird.

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Finger weg von Koffein
Wenig hilfreich ist es dagegen, sich mit Kaffee und anderen koffeinhaltigen Getränken künstlich zu puschen. Und auch das während der Fahrt geöffnete Fenster täuscht eine trügerische Wachheit vor, die keineswegs vor einem plötzlichen Einnicken schützt.

Nur ausgeschlafen losfahren
Wer der Gefahr der Übermüdung am Steuer vorbeugen will, sollte nicht nur ausreichend vor Fahrtantritt schlafen. Man sollte auch, insbesondere wenn frühmorgens gestartet wird, am Abend vorher keinen Alkohol trinken, denn das macht nicht nur schlapp und müde, sondern birgt auch die Gefahr von Restalkohol im Blut.

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