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Umweltbundesamt: Benzinsparende Autos fördern

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Besteuerung  

Umweltbundesamt: Emissionsarme Autos fördern

20.04.2006, 12:38 Uhr | AFP

Der Opel Zafira als Erdgas-Fahrzeug (Foto: Hersteller)Der Opel Zafira als Erdgas-Fahrzeug (Foto: Hersteller) Wegen der Preisexplosion an den Ölmärkten hat sich das deutsche Umweltbundesamt für eine steuerliche Förderung benzinsparender Automodelle ausgesprochen. "Wir müssen zu einer Fahrzeug-Besteuerung kommen, die sich an der Höhe der Kohlendioxid-Emissionen orientiert", sagte der Verkehrsexperte der Behörde, Axel Friedrich, der "Berliner Zeitung" (Donnerstagausgabe). "Nur so lassen sich Schäden an der Umwelt und Nachteile für unsere Volkswirtschaft vermeiden."

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Durchschnittswert immer noch zu hoch
Die europäischen Autohersteller hatten sich 1998 gegenüber der EU-Kommission verpflichtet, den Kohlendioxid-Ausstoß der Neuwagen im europäischen Durchschnitt bis 2008 auf 140 Gramm pro Kilometer zu senken. Heute liege der Durchschnittswert bei etwa 163 Gramm; in Deutschland wegen der vergleichsweise großen Motoren sogar bei 175 bis 180 Gramm pro hundert Kilometer, sagte Friedrich. Der Treibstoffverbrauch beträgt im Schnitt 6,5 Liter. So wird der europäischen Autoindustrie die versprochene Reduktion auf 5,5 Liter Verbrauch oder 140 Gramm Kohlendioxid bis zum Jahr 2008 nicht gelingen, prognostiziert nun eine von der europäischen Umweltschutzorganisation T&E veröffentlichte Untersuchung der europäischen Neuzulassungszahlen.

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Beispiel Großbritannien
Dass die Einführung einer emissionsabhängigen Besteuerung viel bewirken könne, zeige das Beispiel Großbritannien: Dort seien die Emissionen nach der Einführung einer Besteuerung der Dienstwagen nach Höhe des Kohlendioxid-Ausstoßes drastisch gesunken. So seien die Unternehmen sehr schnell auf verbrauchsarme Autos umgestiegen. In Deutschland sei das Steuersystem aber bislang so gestaltet, dass man umso mehr Geld beim Finanzamt absetzen könne, je größer der Dienstwagen und seine Motorisierung sei, kritisierte Friedrich.

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Zahl der Erdgas-Fahrzeuge steigt
Die Zahl der mit Erdgas betriebenen Fahrzeuge ist im Jahr 2005 insgesamt um 30 Prozent auf 38.933 Einheiten gestiegen. Darunter befinden sich rund 31.000 Pkw, 6700 Lkw und 1300 Busse. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes gibt es mit 8228 Zulassungen die meisten Erdgasfahrzeuge in Nordrhein-Westfalen. Wie der Trägerkreis Erdgasfahrzeuge berichtet, sind sich Experten sicher, dass die Nachfrage nach Erdgasfahrzeugen in Deutschland auch in diesem Jahr weiter steigen wird. Denn die hohen Kraftstoffpreise machten das gegenüber Benzin um 50 Prozent günstigere Erdgas zu einer Alternative für Autofahrer, die einen Ausweg aus der Benzinpreisspirale suchten. Nach der aktuellen Marktforschung besitzen Erdgasfahrzeuge bei 60 Prozent der Autofahrer ein positives Image und 12,5 Prozent der Neuwagenkäufer würden sich auch für ein Erdgasfahrzeug entscheiden. Zudem bekomme die Palette der erdgasbetriebenen Fahrzeuge weiteren Zuwachs. Der Opel Zafira 1.6 CNG, der Volkswagen Touran EcoFuel sowie der Volkswagen Caddy EcoFuel seien für den Sommer 2006 angekündigt. Im Herbst wolle auch Ford den neuen Focus CNG auf den Markt bringen und Fiat zum Jahresende den Panda Natural Power.

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Ölpreis steigt immer weiter
Der Anstieg des Ölpreises ging unterdessen ungebremst weiter. In London stieg der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent erstmals über die Marke von 74 Dollar. Auch in New York wurde für ein Fass (159 Liter) der Sorte Light Sweet Crude bei Handelsschluss am Mittwochabend der Rekordpreis von 72,17 Dollar gezahlt, das waren 82 Cent mehr als am Vortag. Verantwortlich für den neuerlichen Anstieg ist neben der Angst vor einer Eskalation des Atomstreits mit dem Iran ein erneuter deutlicher Rückgang der Benzinvorräte in den USA.

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