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Millionen-Mercedes schaffte keine vier Kilometer

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Millionen-Mercedes schaffte keine vier Kilometer

16.06.2006, 13:35 Uhr | Von Zachary Slobig, AFP, t-online.de

Der Mercedes AMG CLK-GTR Roadster des US-Autohändlers (Foto: AFP)Der Mercedes AMG CLK-GTR Roadster des US-Autohändlers (Foto: AFP) Theoretisch beschleunigt er in 9,9 Sekunden von Null auf 200 Stundenkilometer und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 320 Km/h. In der Praxis schaffte der teuerste Sportwagen der Welt bei weitaus geringerer Geschwindigkeit nicht einmal vier Kilometer, bevor ihn seine Kraft verließ und er sie auch nie wieder zurückgewann. Drei Jahre nach seinem teuren Abenteuer mit dem legendären Mercedes Benz AMG CLK-GTR Roadster hat nun ein kalifornischer Autohändler den Hersteller und seinen Stuttgarter Mutterkonzern vor einem Zivilgericht verklagt. Er fordert Annullierung des Kaufvertrags, Rückerstattung der entstandenen Kosten sowie Schadenersatz.

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Probefahrt endete mit Fiasko
Mark Johnston ist Spezialist für rollende Legenden. Als er 2003 für 1,7 Millionen Dollar den silberfarbenen Mercedes Roadster für sein Autohaus Grand Prix Motors in Los Angeles erstand, glaubte er noch an ein gutes Geschäft. Rund drei Millionen Dollar wollte er für den Zwölfzylinder, von dem es auf der ganzen Welt nur fünf Exemplare gibt. Ein Interessent war schnell zur Hand. Doch die Probefahrt in Beverly Hills endete in einem Fiasko: Schon nach wenigen Häuserblocks leuchtete die Ölanzeige und der Motor gab seinen Geist auf - die Strecke zurück zum Autohaus legte der Supersportwagen mit Hilfe des Abschleppdienstes zurück.

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"Die beachten mich einfach nicht"
Laut Guinness-Buch der Rekorde ist der aus einem Rennwagen hervorgegangene Roadster das teuerste Auto der Welt. In jedem Fall, meint Johnston, ist er "exotisch, aber im schlimmsten Wortsinn: "Er fährt einfach nicht". Seit drei Jahren steht der Rennschlitten nun schon in seinem Autohaus - regungslos wie ein Kunstwerk - nur dass Johnston dafür keinen Kunden findet. Von Mercedes erhielt er nach eigenen Angaben wenig Hilfe: 2005 sei ein Techniker aus Deutschland gekommen, habe Öl und einige Teile entnommen und sei wieder verschwunden. Seitdem hat er nichts mehr gehört: "Die beachten mich einfach nicht", klagt er. "Seit 25 Jahren bin ich nun schon in diesem Geschäft, doch dass sich ein Hersteller nach einer Panne so schnell zurückzieht, ist mir noch nie passiert".

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