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Toyota: Erneut große Rückrufaktion

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Toyota  

Erneut große Rückrufaktion bei Toyota

27.07.2006, 14:39 Uhr | T-Online/ADAC, t-online.de

Der Toyota Corolla Verso (Foto: Toyota)Der Toyota Corolla Verso (Foto: Toyota) Der japanische Automobilhersteller Toyota muss erneut eine große Anzahl Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen. Diesmal sind allein in Deutschland rund 39.000 Fahrzeuge des Typs Corolla Verso betroffen, die zwischen Januar 2004 und Mai 2006 in einer türkischen Fabrik produziert wurden. Weltweit sollen es über 200.000 Fahrzeuge sein. Durch einen Fehler im Steuergerät kann bei einigen Modellen der Beifahrer-Airbag nicht deaktiviert werden.#

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Beifahrer-Airbag lässt sich nicht abschalten
Statt des Airbags wird der Gurtstraffer abgeschaltet. Bei einem solch fehlerhaft eingestellten System können Babys, die auf dem Beifahrersitz mit dem Kopf nach vorne transportiert werden, bereits bei einem leichten Crash durch den sich explosionsartig aufblasenden Airbag schwer verletzt werden. Der ADAC empfiehlt Haltern der betroffenen Fahrzeuge, Babys nicht auf dem Beifahrersitz mitzunehmen, bis der Fehler behoben ist. Bis jetzt sind noch keine Unfälle im Zusammenhang mit der Fehlfunktion bekannt geworden, teilte Toyota mit.

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Teile erst im Oktober verfügbar
Bei den betroffenen Modellen muss das Airbag-Steuergerät ausgetauscht werden. Toyota wird die Besitzer des Corolla Verso anschreiben. Das Problem: Die geänderten Teile stehen nach Aussage von Toyota voraussichtlich erst ab Oktober 2006 zum Austausch bereit.

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Kürzlich erst großer Rückruf bei Toyota
Gerade erst vor wenigen Tagen musste Toyota fast 420.000 Fahrzeuge wegen eines Motorschadens in die Werkstätten zurückrufen. Von den insgesamt 418.570 betroffenen Autos befinden sich etwa 150.000 im Ausland. Der festgestellte Schaden kann zu Öllecks im Motorraum führen. Die meisten der ins Ausland exportierten Wagen befinden sich in den USA und in Kanada, betroffen sind die Modelle Corolla, Yaris, Echo, Vitz, Platz und Prius. Diesmal hat die Rückrufaktion der Japaner also auch Deutschland in großem Umfang getroffen.

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