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Rekordfahrt: Dieselmax - Triumph der Baggermotoren

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Dieselmax  

Triumph der Baggermotoren

24.08.2006, 10:44 Uhr

Dieselmax auf Rekordfahrt (Foto: JCB Dieselmax)Dieselmax auf Rekordfahrt (Foto: JCB Dieselmax) Früher flog Andy Green Kampfjets der Royal Air Force, inzwischen hat sich der 43-Jährige auf extreme Geschwindigkeiten auf der Erdoberfläche spezialisiert. Vor neun Jahren stellte er in einem Raketenauto den aktuellen Temporekord für Landfahrzeuge auf - er jagte mit nahezu unvorstellbaren 1228 km/h durch die Lichtschranken. Jetzt gelang dem Briten erneut eine Bestmarke: Mit dem zigarrenförmigen Spezialwagen "Dieselmax" des britischen Teams JCB Dieselmax erreichte er auf dem für Tempobolzereien idealen Salzsee in US-Bundesstaat Utah eine Geschwindigkeit von 526 km/h (328 mph).

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Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)1500 PS Dieselpower
Noch nie wurde ein Dieselfahrzeug auf dieses Tempo getrieben. Zwei rund 750 PS starke Vierzylinder-Motoren mit jeweils 4,4 Liter Hubraum des britischen Baumaschinenherstellers JCB brachten das gelb lackierte Geschoss auf Trab. Normalerweise kommen Maschinen dieser Art bei Baggern zum Einsatz.

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15 Kilometer Tempo aufnehmen
Green musste den Wagen etwa 15 Kilometer lang beschleunigen und vor allem exakt in der Spur halten, ehe die Selbstzünder ihre Maximalleistung entwickelten und die Höchstgeschwindigkeit gemessen werden konnte. "Es ist absolut erstaunlich, was der Wagen geleistet hat", sagte Green nach seiner Rekordfahrt.

Fia kontrollierte Rekord
Die Hatz über die getrocknete, völlig ebene Salzfläche wurde von der internationalen Motorsportorganisation Fia überwacht. Deren Regelwerk verlangt, dass binnen einer Stunde zweimal ein Rekordversuch unternommen wird, wobei das Mittel zwischen den beiden gestoppten Geschwindigkeiten dann als Rekord registriert wird. Bei Greens erster Durchfahrt durch die Lichtschranken wurden 521,8 km/h gemessen, bei der zweiten gar 526,4 km/h.

Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Rekordpilot nutzte nur einen Teil der Motorleistung
Green gab an, lediglich 1200 der insgesamt 1500 zur Verfügung stehenden PS abgerufen zu haben, weil der Wagen begann, unkontrollierbar zu werden. Die Ingenieure des Dieselmax-Renners gaben an, es seien theoretisch bis zu 640 km/h möglich, allerdings müssten dafür neue Reifen entwickelt werden. Die Pneus erhitzen derart, dass sich ihr Durchmesser bei Höchstgeschwindigkeit um mehrere Zentimeter vergrößert.

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Eiswürfel kühlen Motoren
Neben den Reifen, deren Profil sich nach jeweils einer Durchfahrt der insgesamt 17 Kilometer langen Strecke in Rauch aufgelöst hatte, war die Kühlung der beiden Motoren das größte Problem für die Techniker. Damit die Selbstzünder nicht völlig überhitzen, wurde eine Kühlbox installiert, die vor jeder Fahrt mit etwa 200 Kilogramm Eiswürfeln gefüllt wurde. Dadurch konnte die Temperatur des Wassers im Kühlkreislauf auf einem für die Maschinen gerade noch verkraftbaren Niveau gehalten werden.

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