Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Aktuelles >

Autokosten sind stark gestiegen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Preisentwicklung  

Autokosten sind stark gestiegen

25.09.2006, 13:01 Uhr | t-online.de

Autofahren ist teurer geworden (Foto: ddp) Das Autofahren hat sich in den vergangenen sechs Jahren überdurchschnittlich verteuert. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, sind die Preise für Anschaffung, Inspektionen, Reparaturen und Kraftstoff in den vergangenen sechs Jahren um 17 Prozent gestiegen. Die Verbraucherpreise sind im gleichen Zeitraum um 10,5 Prozent gestiegen. Preistreiber waren dabei in den letzten Jahren vor allem die Kraftstoffe und die KfZ-Steuer. Jetzt soll zum Jahreswechsel auch noch die Versicherung dazu kommen, sie soll sich 2007 um durchschnittlich bis zu sechs Prozent verteuern.

Foto-Show So teuer ist Autofahren geworden

Partikelfilter Diese Neuwagen haben ihn an Bord
Partikelfilter 330 Euro Förderung bei Nachrüstung
Stickoxide aus Diesel-Abgas Gefährlicher als gedacht
Forum Was sagen Sie zu den steigenden Autokosten?
Rectangle Auto

Kraftstoffe zur Zeit nur scheinbar günstig
Zur Zeit ist bei den Kraftstoffen zwar eine Entspannung zu sehen, trotzdem waren sie noch vor einem Jahr deutlich niedriger als heute. Man erinnere sich nur an den Aufschrei, als Diesel das erste Mal einen Euro kostete - das ist gerade mal ein gutes Jahr her. Die Kraftstoffe haben sich dem Statistischen Bundesamt zufolge zwischen August 2000 und August 2006 um 35 Prozent verteuert.

Steuer ein weiterer Preistreiber
Ein weiterer Preistreiber bei den Autokosten ist neben den Kraftstoffen die Kraftfahrzeugsteuer, die seit dem Jahr 2000 um satte 57,9 Prozent im Schnitt gestiegen ist. Besserung ist nicht in Sicht - eher im Gegenteil. Die Anschaffungskosten beim Neuwagenkauf werden durch die Mehrwertsteuererhöhung auf lange Sicht gesehen steigen, die Rabatte (durchschnittlich 17 Prozent werden für 2007 erwartet) können sich die Autohersteller nicht für lange Zeit leisten.

Jetzt wird auch die Versicherung teurer
Die einzige Komponente, die beim Auto in den letzten sechs Jahren günstiger geworden ist, ist die Kraftfahrzeugversicherung. Sie ist zur Zeit um 4,3 Prozent günstiger als im Jahr 2000. Grund dafür ist ein immer größer werdender Konkurrenzkampf der Versicherer. Aber auch diese positive Entwicklung scheint mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer ein Ende zu nehmen. Wie der "Focus" meldet, haben mehrere große Versicherungsunternehmen angekündigt, die Kosten durch höhere Steuern an die Kunden weiter zu geben. Für den Kunden bedeute das bis zu sechs Prozent höhere Beiträge. So wolle die HUK-Coburg höhere Kosten eins zu eins an Kunden weitergeben, Branchenprimus Allianz oder die Gothaer Versicherung wollen zumindest teilweise die Kunden mit höheren Beiträgen belasten.

Top Ten Diesel-Benziner-Vergleich
Auf einen Blick Die rentabelsten Diesel
Kostenrechner Diesel oder Benziner?
Vergleich Diese Diesel lohnen sich schon bei 15.000 km im Jahr

12,5 Prozent der gesamten Haushaltskosten
Das Statistische Bundesamt hat im Jahr 2000 die allgemeinen Preisindizes normiert, das heißt, einen Ausgangswert für die verschiedenen Verbraucherpreise festgelegt. Das geschieht in der Regel alle sieben Jahre. Damals lagen die Ausgaben für die individuelle Mobilität bei 12,5 Prozent der gesamten Haushaltskosten. Diese Ausgaben sind aufgrund der teuren Kraftstoffe und Steuern um satte 17 Prozent gestiegen. Mit einer Steigerung um 22,5% legten die Preise im Verkehrsbereich öffentlicher Personennahverkehr noch stärker zu. Etwas geringer stiegen die Preise für Bahntickets, die in diesen sechs Jahren um 17,2% teurer wurden.

Autofreie Tage
Die Feinstaub-Belastung steigt weiter an (Foto: dpa)Die Feinstaub-Belastung steigt weiter an (Foto: dpa) Das „Klima-Bündnis“, ein Zusammenschluss aus europaweit über 1200 Kommunen und Nichtregierungsorganisationen, hat seit einigen Jahren den 22. September zum Europäischen autofreien Tag ausgerufen, um zum Beispiel auf die steigende Feinstaubbelastung aufmerksam zu machen. Das Ganze ist als ein Appell an die Bevölkerung gedacht. In Deutschland haben sich 2006 100 Kommunen daran beteiligt, den Tag dabei allerdings sehr willkürlich festgelegt. In München wurde zum Beispiel wegen dem zur Zeit stattfindenden Oktoberfest der 6. September gewählt. Manche Kommunen in Europa sperrten aber durchaus am 22. September ihre Innenstädte für den Autoverkehr oder schränkten ihn ein, vor allem in Österreich. Die beiden einzigen verpflichtenden autofreien Tage in Deutschland gab es 1973 und 1979 während der beiden großen Ölkrisen.

Aktuelle Meldungen Autogramm

Seite weiterempfehlen

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal