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ADAC-Automarken-Index: Audi lässt erstmals alle hinter sich

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Audi lässt erstmals alle hinter sich

23.11.2006, 11:56 Uhr

Audi A4 Avant (Foto: Audi)Audi A4 Avant (Foto: Audi) Von Annette Berger

Bei der Qualität deutscher Autos ist einiges in Bewegung: Audi erobert im aktuellen ADAC-Automarken-Index (AutoMarxx) erstmals Platz eins. Dagegen schafft es BMW nicht mehr unter die ersten drei.#

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"Die haben einen Sprung gemacht"
Mit dem aktuellen Ergebnis dringt der Ingolstädter Autohersteller Audi erstmals in die Bastion von Mercedes und BMW vor. "Die haben einen Sprung gemacht", sagte ein ADAC-Sprecher. Audi habe vor allem beim Markenimage und bei den Zulassungszahlen punkten können. In den bisher zwölf AutoMarxx-Studien schaffte es Mercedes achtmal auf den Spitzenrang, BMW drei Mal.

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Viele Faktoren spielen eine Rolle
Die AutoMarxx-Studie erscheint zweimal im Jahr und vergleicht die 33 für Deutschland wichtigsten Automarken nach Kriterien wie Kundenzufriedenheit, Qualität, Image und Marktanteil. Laut ADAC ist sie damit führend bei der Messung der Leistungsfähigkeit von Automarken auf dem deutschen Markt. Erstellt wird die Untersuchung unter der Leitung von Professor Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des Center of Automotive Research an der Fachhochschule Gelsenkirchen.

An der Spitze ist es arg eng
In der aktuellen Studie rutscht BMW auf die vierte Position ab. Juni-Spitzenreiter Mercedes kommt auf Platz zwei, Volkswagen liegt im aktuellen Ranking an dritter Stelle. Beste Importmarke ist Toyota (Platz 5) vor Mazda (Platz 7) und Honda (Platz 8). Allerdings ist an der Spitze der Tabelle das Feld sehr eng; die Noten unterscheiden sich nur um Hundertstel. So wird Audi mit einer 2,06 bewertet, Mercedes mit einer 2,07, und Volkswagen bekommt eine 2,08.

Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Chevrolet ist Letzter
Etwas größer sind dagegen die Differenzen am Ende der Tabelle: Am schlechtesten schneidet Chevrolet ab (Note: 3,73). Ebenfalls schwach ist die US-Tochter des DaimlerChrysler-Konzerns: Chrysler landet auf dem 32. und vorletzten Platz (Note 3,66).

Image, Stärke, Technik, Marke
Das Ergebnis der Studie setzt sich aus mehreren Teilen zusammen. Dabei zählen das "Marken-Image" 25 Prozent, die "Markt-Stärke" mit den Zulassungszahlen zehn Prozent, die Kundenzufriedenheit 15 Prozent und die Fahrzeugqualität 30 Prozent. Bewertet wird auch die "Trend-Stärke Technik" mit zehn Prozent. Hier beurteilen Experten technische Neuerungen an den Fahrzeugen. In der "Trend-Stärke" Marke, die mit 10 Prozent in die Bewertung mit eingeht, fließt beispielsweise die Umsatzrendite des jeweiligen Konzerns ein.

Licht und Schatten für Winterkorn
Die aktuelle Studie beschert Audi-Chef Martin Winterkorn zur rechten Zeit einen Image-Gewinn. Der 59-Jährige ist designierter Nachfolger des vor gut zwei Wochen zurückgetretenen Volkswagen-Chefs Bernd Pischetsrieder und soll seinen neuen Posten in Wolfsburg im Januar 2007 antreten. Mit einigen Teilergebnissen kann Winterkorn dagegen weniger zufrieden sein. Denn bei der Kundenzufriedenheit etwa liegt Audi nur auf Platz 15.

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Japaner haben zufriedenste Käufer
Hier sind japanische Hersteller eindeutig besser. "Mit Subaru auf dem ersten Platz und Toyota, Honda, Mazda sowie Daihatsu können gleich fünf japanische Autohersteller die zufriedensten Käufer vorweisen", resümiert der ADAC. Porsche ist hier bestes deutsches Fabrikat (Rang 6), BMW kommt auf Platz 8. Laut ADAC beurteilten 55.000 Leser des Clubmagazins ihre Marke hinsichtlich der Produkt- und Werkstattzufriedenheit.

Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Viele Pannen bei den Deutschen
Auch in der Pannenstatistik vom Juni, deren Ergebnisse ebenfalls in die AutoMarxx-Studie einfließen, verblasst der Glanz deutscher Hersteller. Beste heimische Marke ist hier Audi, die allerdings lediglich auf den achten Rang kommt. Die wenigsten Pannen haben der Studie zufolge Subaru-Fahrer. Besitzer eines Mini müssen ebenfalls vergleichsweise selten mit ihrem Auto in die Werkstatt.

Zuverlässige Asiaten
Der Mazda belegt Rang drei. Es folgen die asiatischen Hersteller Toyota, Honda, Mitsubishi und Daihatsu auf den Plätzen vier bis sieben. BMW, Volkswagen und Mercedes kommen lediglich auf die Plätze zehn bis zwölf. Am häufigsten mussten sich Besitzer von Saab-Fahrzeugen mit Pannen herumschlagen. Die Marke landete auf dem 33. - und damit letzten - Platz. Nur einen Rang besser schnitt Chrysler ab.

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Mini sehr wertstabil
Auch beim Werterhalt punkten vor allem ausländische Fabrikate. "Den geringsten Wertverlust erleiden derzeit die Modelle von Mini, vor Land Rover, Porsche, Volvo und Honda", heißt es beim ADAC.

BMW siegt beim Marken-Image
Gesamtsieger beim Marken-Image ist in der aktuellen Studie BMW. Mercedes, Audi, Porsche und Volkswagen folgen auf den Rängen zwei bis fünf. Qualitativ die besten Neufahrzeuge bringt der Studie zufolge BMW auf den Markt, vor Audi, Mercedes, VW, Porsche und Skoda.

Gefälliges Design
Auch beim Design - einem Teilaspekt der Image-Bewertung - sind deutsche Marken aus Kundensicht top: Hier schlägt BMW den Stuttgarter Hersteller Porsche. Mercedes belegt Rang drei, Audi lediglich Platz fünf. Und wenn es ums Prestige geht, verlassen sich deutsche Autofahrer nach wie vor auf Mercedes. Porsche und BMW belegten hier Platz zwei und drei.

Skoda nicht zu schlagen
Wenn es ans Rechnen geht, sieht die Lage für die Deutschen allerdings wieder nüchterner aus. Beim Preis-Leistungsverhältnis schafft es die tschechische VW-Tochter Skoda an die Spitze. Danach folgen Kia und Hyundai.


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