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Feinstaub-Fahrverbot: Plaketten-Verordnung für Umweltzonen in Städten tritt in Kraft

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Feinstaub  

Plakettenverordnung: Wer bekommt Fahrverbot?

04.01.2007, 17:05 Uhr | ADAC, T-Online, t-online.de

Feinstaub: Fahrverbote drohen (Montage: T-Online)Feinstaub: Fahrverbote drohen (Montage: T-Online) Zur Bekämpfung von gesundheitsschädlichem Feinstaub aus Autoabgasen planen viele deutsche Großstädte so genannte Umweltzonen. Durch die "Verordnung zum Erlass und zur Änderung von Vorschriften über die Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge", kurz Plakettenverordnung genannt, müssen Fahrzeuge in den Umweltzonen der Innenstädte bei einem Feinstaub-Fahrverbot eine entsprechende Plakette vorweisen, um weiterfahren zu dürfen. Die Verordnung tritt am 1. März 2007 in Kraft.#

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Gekennzeichnet werden Pkw, Nutzfahrzeuge und Busse von Euro 2 bis Euro 4 (Pkw) und Euro II bis Euro V (Lkw, Busse) nach den von den Fahrzeugen eingehaltenen europäischen Grenzwertstufen. Die Plaketten sind kreisförmig mit einem Durchmesser von 8 cm und erhalten je nach Schadstoffklasse unterschiedliche Farben (rot = Schadstoffklasse 2, gelb = Schadstoffklasse 3, grün = Schadstoffklasse 4). Sie enthalten in schwarzer Schrift die Nummer der Schadstoffgruppe sowie ein Schriftfeld, in dem das Kfz-Kennzeichen eingetragen wird. Die Zuordnung der Kraftfahrzeuge zu den Schadstoffgruppen erfolgt nach der in den Fahrzeugpapieren eingetragenen Emissionsschlüsselnummer.

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Bei Nachrüstung neue Plakette
Bei erfolgreicher Nachrüstung des Fahrzeuges können Autofahrer die Eingruppierung in eine bessere Schadstoffgruppe erreichen. Bei Nachrüstung von Diesel-Pkw mit einem Partikelminderungssystem ist dabei die damit erreichte Partikelminderungsstufe (PM-Stufe) entscheidend. Dieselfahrzeuge mit Abgasstandard Euro 1 oder schlechter und Fahrzeuge mit Ottomotor ohne geregelten Katalysator bzw. geregeltem Katalysator der ersten Generation erhalten keine Plakette.

Wo bekomme ich meine Plakette her?
Die Plaketten werden bei den Zulassungsbehörden sowie den zur Abgasuntersuchung zugelassenen Stellen, also technischen Überwachungsvereinen und über 30.000 Werkstätten, erhältlich sein. Der Beginn von Fahrverbotszonen ist durch das neue Zeichen 270.1, das Ende durch Zeichen 270.2 zu kennzeichnen. Auf Zusatzzeichen werden jene Plaketten dargestellt, deren Schadstoffgruppen vom Fahrverbot ausgenommen sind.

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Ein Zusatzschild regelt die Fahrverbote (Foto: TÜV Nord)Ein Zusatzschild regelt die Fahrverbote (Foto: TÜV Nord) Bundesländer regeln Fahrverbote
Die Regelungen zur Anwendung der Verkehrsbeschränkungen, insbesondere in welchem räumlichen und zeitlichen Umfang diese durchgeführt werden, welche Schadstoffgruppen ausgenommen werden, obliegen den Bundesländern und werden im Rahmen von Luftreinhalteplänen und Aktionsplänen für Ballungsräume festgelegt. Damit diese Beschränkungen entsprechend angewendet werden können, ist eine Kennzeichnung der Fahrzeuge mit Plaketten erforderlich. Entsprechend gekennzeichnete Fahrzeuge können ganz oder teilweise von möglichen Verkehrsbeschränkungen ausgenommen werden.

Plaketten in Berlin kosten 10 Euro
Um die Luftverschmutzung zu verringern, dürfen in die Berliner Innenstadt von 2008 an nur noch Autos mit Katalysator. Der Berliner Staatssekretär für Umwelt, Benjamin Hoff (PDS), bestätigte am Donnerstag die Einführung einer so genannten Umweltzone innerhalb des S-Bahnrings. "Die Bürger der Stadt Berlin haben jetzt ein Jahr Zeit, sich darauf vorzubereiten", sagte Hoff. In den nächsten Monaten sollen Plaketten verkauft werden, die die Autos in die verschiedenen Schadstoffgruppen einteilen. Die Plaketten sollen 10 Euro kosten.

Ausnahmen gibt es nicht
Eine Ausnahme für Oldtimer von der Feinstaubplakettenregelung hält die Bundesregierung zurzeit nicht für erforderlich. Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage des Parlaments hervor. Demnach könnten ab März auch für Oldtimer Fahrverbote in speziell ausgezeichneten Umweltzonen verhängt werden. Zurzeit sind in Deutschland 153.000 Oldtimer zugelassen.

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