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Verkehrspolitik: Seltener zum TÜV?

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TÜV  

Alte Autos sollen häufiger auf die Hebebühne

07.01.2007, 10:29 Uhr | dpa, T-Online

Kürzere TÜV-Intervalle für ältere Autos? (Foto: Volkswagen)Kürzere TÜV-Intervalle für ältere Autos? (Foto: Volkswagen) Politiker von Union und SPD haben sich für Änderungen bei den TÜV-Kontrollen für Autos, Wohnmobile und Motorräder ausgesprochen. Fahrzeuge, die älter als zehn Jahre sind, sollen häufiger untersucht werden - Neuwagen weniger häufig.

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"Vier, drei, zwei, eins"
"Für die neuen Prüfintervalle schlage ich die Jahresformel vier, drei, zwei und eins vor. Mit der vierten technischen Überprüfung muss ein Fahrzeug dann jährlich zur Hauptuntersuchung", sagte der verkehrspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer.


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"Verkürzung ernsthaft erwogen werden"
Fischers Argument: "Wenn es belastbare Zahlen gibt, dass ältere Fahrzeuge deutlich höhere Mängel haben, dann muss eine Verkürzung der Prüfintervalle ernsthaft erwogen werden", sagte er. "Die neuen Autos in Deutschland sind technisch hochmodern und haben in den ersten vier Jahren kaum größere Mängel", begründete Fischer im Nachrichtenmagazin "Focus" sein Vorhaben. Zudem böten viele Hersteller inzwischen Garantiezeiten von drei Jahren an. "Warum also soll ein Autobesitzer schon nach drei Jahren zum TÜV?", fragte der CDU-Verkehrsexperte.

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Gegen TÜV-Verschärfung
Die CSU-Verkehrspolitikerin Renate Blank ist gegen eine TÜV-Verschärfung für ältere Fahrzeuge. Die Politik müsse auch an die Leute denken, die sich nicht alle zehn Jahre ein neues Auto kaufen könnten, sagte Blank. Auch der SPD-Verkehrspolitiker Rainer Fornahl will Auto und Besitzer entlasten: Eine jährliche Fahrzeugkontrolle sei beim jetzigen Stand der Technik bei sicherheitsrelevanten Baugruppen unnötig, sagte er dem Magazin.

"Sozial Schwache" werden getroffen
Der ADAC lehnt eine Verkürzung der Prüfungsintervalle für ältere Fahrzeuge ab. "Weniger als ein Prozent aller Unfälle sind auf technische Mängel zurückzuführen", sagte der ADAC-Sprecher Maximilian Maurer. Eine häufigere Prüfung würde daher nur mehr Geld kosten, aber kein Mehr an Sicherheit auf die Straße bringen. Außerdem würde eine neue Regelung insbesondere die sozial Schwachen treffen, die in der Regel ältere Autos führen. "Der ADAC kann mit der bisherigen Regelung sehr gut leben", sagte Maurer.

Auch ACE dagegen
Auch der ACE in Stuttgart sieht keinen Grund, ältere Fahrzeuge häufiger vom TÜV prüfen zu lassen. Derartige Überlegungen unterstellten, dass Besitzer alter Autos ihre Fahrzeuge weniger pflegen und Prüftechniker die dauerhafte Tauglichkeit sicherheitsrelevanter Autoteile nicht richtig einschätzen könnten, sagte ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner. Anfreunden könnten sich der ACE wie auch der ADAC dagegen mit dem Vorschlag, das Prüfintervall für Neufahrzeuge zu verlängern.

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