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Klimaschutz: Autohersteller verpassen Ziele beim CO2-Ausstoß

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CO2-Ausstoß  

Autokonzerne verpassen eigene Klimaschutzziele

14.01.2007, 11:37 Uhr | dpa / T-Online Auto, 13.01.2006, t-online.de

Stinker müssen bald raus aus der Innenstadt (Foto: dpa)Stinker müssen bald raus aus der Innenstadt (Foto: dpa) Die europäischen Autohersteller stoßen mehr CO2 aus, als sie sich selbst vorgenommen haben. Die Hauptverantwortung dafür tragen nach einer aktuellen Untersuchung vor allem die deutschen Hersteller. Und das könnte teuer werden für die Konzerne. Die CO2-Emissionen in Europa liegen bei den Fahrzeugen des VW-Konzerns in Schnitt bei 163, bei DaimlerChrysler bei 184, bei BMW bei 190 und bei Porsche sogar bei knapp 300 Gramm pro Kilometer. Das hat der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer von der Fachhochschule Gelsenkirchen für das Wirtschaftsmagazin "Capital" ermittelt. Im Vergleich dazu stehen die Autogruppe Fiat mit Alfa-Romeo und Lancia sowie die PSA Gruppe mit Citroën, Peugeot und Renault mit gut 150 Gramm recht gut da.


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Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Weniger als 140 Gramm CO2 waren geplant
Die Mitglieder des europäischen Autoherstellerverbands ACEA haben sich im Jahre 1995 verpflichtet, dass Neuwagen 2008 im Schnitt weniger als 140 Gramm Kohlendioxid pro gefahrenen Kilometer ausstoßen sollen. Zuletzt lagen die Emissionen bei 161 Gramm. "Das Ziel ist in diesem Jahr nicht mehr zu erreichen", sagte Dudenhöffer. Das Einsparpotenzial durch Dieselfahrzeuge sei beinahe ausgereizt, Verbesserungen in der Motorentechnologie würden durch den Trend zu höheren PS-Zahlen und mehr Gewicht wett gemacht.

Dramatische Folgen
Die Pläne der EU-Kommission, die Steuern an die CO2-Emissionen der Fahrzeuge zu koppeln oder sogar Verbote auszusprechen, hätten dramatische Auswirkungen für die deutschen Konzerne. Dudenhöffer entwickelte zwei Szenarien und berechnete die Auswirkungen für die Autohersteller bis zum Jahr 2015.

Konzernen drohen Verluste
Würden etwa alle Autos, die mehr als 200 Gramm CO2 pro Kilometer in die Luft blasen, mit 3000 Euro pro Jahr zusätzlich besteuert, sänken die Verkaufszahlen großer Fahrzeuge. Trotz der dadurch schwindenden Profite müsste die Branche zugleich in neue Techniken investieren. In diesem Szenario könnten VW, BMW und Mercedes einen Gewinneinbruch von knapp 15 Prozent, Audi und Porsche von gut 20 Prozent erleiden.

Bei Verbot wäre jedes zweite Modell weg von der Straße
Noch ärger träfe es die Konzerne, wenn es in Europa bis 2015 zu einem Verbot von Fahrzeugen käme, die mehr als 200 Gramm CO2 ausstoßen. Aktuell wäre davon fast jedes zweite Modell betroffen. Bei diesem Szenario könnten die Gewinne bei VW um 30 Prozent, bei Audi, BMW und Mercedes um bis zu 40 Prozent einbrechen. Porsche müsste dem europäischen Markt Ade sagen und würde gut die Hälfte des Gewinns verlieren. "Viele Automanager unterschätzen die Auswirkungen von Klimaschutz-Sanktionen und gefährden langfristig die Überlebensfähigkeit ihrer Konzerne", sagte Dudenhöffer.

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