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ME Four-Twelve - Das schnellste Auto der Welt

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Detroit Motor Show  

ME Four-Twelve - Das schnellste Auto der Welt

06.01.2004, 14:01 Uhr | akr/T-Online

Der Schnellste kommt von Chrysler. (Foto: dpa)Der Schnellste kommt von Chrysler. (Foto: dpa)Schneller, stärker, edler: Auf der Automesse in Detroit wird gezeigt, was Autoliebhaber wirklich sehen wollen. Waren die IAA in Frankfurt und die Motor-Show in Essen noch mehr von neuer Bescheidenheit in der Autobranche geprägt, so wird im amerikanischen Automekka das volle Programm präsentiert. Die Automesse öffnet zwar erst am Samstag ihre Pforten für das Publikum, aber bereits an den Pressetagen wird klar: Der Ansturm wird riesig sein, trotz der eisigen Temperaturen - alle Autofans wollen nach Detroit. Obwohl viele der ausgestellten Supermodelle nur Studien der Hersteller sind und wahrscheinlich nie in Serie gebaut werden, einen Blick in die Zukunft geben sie allemal.

Foto-Show Die Höhepunkte der Messe

Das schnellste Auto der Welt?
Das schnellste Vehikel der Show und vielleicht sogar der ganzen Welt ist bei Chrysler zu bestaunen: Die Studie des ME Four-Twelve. Der Mittelmotorsportler (ME - Middle Engine) mit 850 PS aus einem 6,0-Liter Zwölfzylinder-Turbomotor (Twelve) von Mercedes, der von vier Turboladern (Four) zwangsbeatmet wird, schafft es auf sagenhafte 400 km/h Spitze. Der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert gerade einmal unglaubliche drei Sekunden - da heißt es nur noch: Gut anschnallen und Lenkrad festhalten. Der Chrysler-Prototyp macht jedem Rennwagen Konkurrenz - ein automobiler Traum von einem Sportwagen, der wahrscheinlich nie auf die Straße kommt. Aber das ist nicht unbedingt gesagt: Chrysler will direkt nach der Messe mit der Straßenerprobung beginnen und dann die Nachfrage abwarten. Als Straßenwagen kann sich nur der Bugatti Veyron mit dem Four-Twelve messen. Mit 1001 PS und 406 km/h kommt er sogar auf noch höhere Werte - bleibt nur noch die Frage, wann sich die beiden Superboliden zu einem Duell um die Vorherrschaft treffen.

Bugatti Veyron Harter Bursche mit weichem Kern
Detroit Motor Show Alle Blicke gehen nach Detroit (Teil I)
Detroit Motor Show Alle Blicke gehen nach Detroit (Teil II)

Wie Kleinschmidt in der Wüste
Concept T-Studie von Volkswagen. (Foto: Volkswagen)Concept T-Studie von Volkswagen. (Foto: Volkswagen)Wie sich Jutta Kleinschmidt bei der Rallye Dakar durch die Wüsten von Afrika bewegt kann man am Stand von VW sehen. Der Concept T ist eine seriennahe Studie des Buggys, mit dem sich die Deutsche zur Zeit bei der härtesten Rallye der Welt nach vorne kämpft. Das Zauberwort heißt "Crossover": Eine Mischung aus Offroader und Sportwagen. Angetrieben wird die Studie von einem 177 kW / 241 PS starken V6-Motor, der den Concept T auf eine Spitzengeschwindigkeit von 230 km/h bringt.

Foto-Show VW Concept T
Concept T Offroader und Sportwagen

Power im Range Stormer
Der Range Stormer von Land Rover. (Foto: dpa)Der Range Stormer von Land Rover. (Foto: dpa)Ähnlich wie VW versucht auch Land Rover ein Art "Crossover" zwischen Offroader und Sportwagen. Beim Range Stormer steht aber klar die Geländegängigkeit im Vordergrund - aber nicht im klassischen Sinne. Die Designer haben bei der Studie versucht, neben Komfort und Luxus auch auf eine gute Prise Sportlichkeit zu setzen. Dafür steht der 370 PS starke V8-Kompressormotor aus dem Hause Jaguar. Viel Power also um sich nicht nur im Gelände angemessen schnell zu bewegen. Beim Range Stormer wird es bei einer Studie bleiben.

Cobra beißt mit 605 PS
Die schnelle Cobra von Ford. (Foto: dpa)Die schnelle Cobra von Ford. (Foto: dpa)Leistung pur bietet das Ford Shelby Cobra Concept. Grundlage der Studie ist der Ford GT, doch viel von der Vorlage ist nicht geblieben. Minimalismus zugunsten von maximaler Leistung ist die Devise beim Shelby Cobra. 6,4-Liter Hubraum und ein Zehnzylinder-Motor mit 605 PS sorgen für die nötige Power. In unter vier Sekunden soll die Studie von 0 auf 100 km/h beschleunigen, fast so schnell wie der ME Four-Twelve. Als Höchstgeschwindigkeit gibt Ford stolze 340 km/h an.

Sportwagen mit klassischem Faltdach
Der Crossfire von Chrysler ohne Dach. (Foto: dpa)Der Crossfire von Chrysler ohne Dach. (Foto: dpa)Auch von Chrysler stammt die offene Version des Crossfire, die wie die Coupé-Variante von Karmann in Osnabrück produziert wird. Dabei wird es wie beim klassischen Cabrio ein Faltdach geben, das innerhalb von 20 Sekunden eingezogen werden kann. Motorisiert ist der offene Crossfire genauso wie das Coupé, also mit einem 3,2-Liter Sechszylinder-Motor und 218 PS. Anders als bei vielen anderen Studien ist für das Crossfire-Cabrio die Markteinführung fest geplant: Für das Frühjahr 2005.

Der Mustang lebt
Der neue Ford Mustang auf der Automesse in Detroit. (Foto: dpa)Der neue Ford Mustang auf der Automesse in Detroit. (Foto: dpa)Bei Ford wird eine Legende neu belebt: Das wohl berühmteste "Muscle Car" der Welt, der Mustang, geht zeitgleich zur Show in die nächste Runde. Die neue Generation hat die typische Designlinie aller Mustangs und besitzt deshalb eine aggressive Front, lange Motorhaube, ein flaches Dach und ein ein kurzes Heck. Für Vortrieb sorgen wahlweise ein vier Liter großer Sechszylinder mit rund 147 kW / 200 PS oder ein 4,6 Liter großer V8, der auf etwa 221kW / 300 PS kommt.

Ford Mustang Die nächste Generation

170 PS-starker Solstice
Der Pontiac Solstice soll günstig auf den Markt. (Foto: dpa)Der Pontiac Solstice soll günstig auf den Markt. (Foto: dpa)Pontiac hat sich mit dem Solstice ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Einen luxuriösen Sportwagen bauen, der edel aussieht aber bei Markteinführung weniger als 20.000 Dollar kosten soll. Mit dem edel aussehen hat es zumindest schon mal geklappt, bleibt abzuwarten, wie teuer der Solstice im Herbst 2005 in Amerika kosten wird. Ein Verkauf in Europa für den 170 PS starken Pontiac steht noch nicht fest.

Italy meets America
Der Saturn Curve: Italy meets America. (Foto: dpa)Der Saturn Curve: Italy meets America. (Foto: dpa)Eine imposante Mischung aus amerikanischen und italienischen Einflüssen vereint die Studie des Saturn Curve: Ein US-Sportwagen mit dem Design der Südeuropäer. Herausgekommen ist ein Flitzer der Extraklasse mit 2,2-Liter Turbomotor und 220 PS. Das eindrucksvollste an der Studie sind aber neben dem edlen italienischen Design die großen 20-Zoll Räder, die der Studie das gewisse Etwas geben.

Porsche zeigt den GT
Bei Porsche steht der Carrera GT im Mittelpunkt. (Foto: dpa)Bei Porsche steht der Carrera GT im Mittelpunkt. (Foto: dpa)Bei Porsche gehört Schnelligkeit und Leistungsstärke immer noch zum Grundprinzip. Obwohl der deutsche Autohersteller erstmals mit dem Cayenne 2003 mehr Gelände- als Sportwagen verkaufte. Aber das tut der Grundphilosophie keinen Abbruch. In Detroit zeigt Porsche den Carrera GT, der es mit 605 PS auf rund 330 km/h Spitze schafft und dabei den Sprint von 0 auf 100 in weniger als vier Sekunden schafft.

Stärkster Serien-Ferrari
Der Ferrari 612 Scaglietti. (Foto: Ferrari) Der Ferrari 612 Scaglietti. (Foto: Ferrari)Ein neuer Ferrari ist immer eine Sensation - der neue Ferrari 612 Scaglietti ist fast noch mehr: Er ist eine Hommage an den berühmten "Karosserie-Künstler" Sergio Scaglietti, er ist ganz aus Aluminium, er hat die Größe einer Luxus-Limousine, er bietet vier Personen Platz, er ist mit seinem Sechs-Liter-V12 und 540 PS der bislang stärkste Serien-Ferrari. Zu sehen ist er jetzt auch in Detroit auf der Messe.

Ferrari 612 Scaglietti Hommage an den Meister

Mercedes geht neue Wege
Mercedes stellt eine neue Interpretation der Studie Vision Grand Sports Tourer (GST) vor. Der GST ist eine Mischung aus Reiselimousine, Kombi und Van. Das Showcar zeigt anhand etlicher Details die Entwicklung von der Studie zum Serienfahrzeug. Die Serienentwicklung laufe derzeit "auf Hochtouren". Anfang 2005 sollen die ersten Fahrzeuge auf den Markt kommen, wobei es nicht bei einer GST-Variante bleiben dürfte. Laut Vorstandsmitglied Jürgen Hubbert gibt es durchaus das Potenzial für eine neue Modellfamilie.

Mercedes GST Auf der Zielgeraden
Aktuelle Meldungen Die Auto-Info-Show

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