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Spritkosten  

Schallmauer für Diesel ist durchbrochen

05.08.2004, 17:04 Uhr | T-Online/dpa

Die Schallmauer bei den Dieselpreisen ist durchbrochen (Foto: dpa)Die Schallmauer bei den Dieselpreisen ist durchbrochen (Foto: dpa) Autofahrer in Deutschland müssen zur Zeit starke Nerven haben. Jetzt ist bei den Spritkosten eine weitere Schallmauer durchbrochen worden: PKW-Fahrer in Deutschland müssen erstmals einen Euro für einen Liter Dieselkraftstoff bezahlen. Der bundesweite Durchschnittspreis übertraf damit heute die bisherige Rekordmarke von 99 Cent aus dem März 2003, teilten Sprecher der Mineralölwirtschaft in Hamburg mit. Der Liter Superbenzin kostet im Durchschnitt 1,20 Euro. Der Automobilclub ACE forderte die Mineralölfirmen auf, die Benzinpreise zu senken. Ähnliche Forderungen hatten bereits der ADAC und der AvD erhoben. Marktexperten erwarten aber auch nach dem Signal der OPEC, kurzfristige Förderreserven mobilisieren zu können, keine nachhaltige Entspannung der Ölpreise.

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Hohe Einkaufskosten in Rotterdam
Die Unternehmen begründeten die Erhöhung der Dieselpreise mit den hohen Einkaufskosten am europäischen Ölmarkt in Rotterdam. Der Preisrückgang für Rohöl von rund drei Prozent vom Mittwochabend hat sich bei den Tankstellenpreisen bislang nicht ausgewirkt. Heute zogen die Ölpreise im Tagesverlauf bereits wieder an. Die Nachricht von freien Förderreserven der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) hatte die Ölpreise am Mittwochabend stark ins Rutschen gebracht. Für eine Fördererhöhung könne man kurzfristig auf Kapazitäten von 1,5 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag zurückgreifen, hieß es von der OPEC. Noch am Vortag hatte OPEC-Präsident Purnomo Yusgiantoro erklärt, dass die OPEC an den Grenzen ihrer Förderkapazität angelangt sei.

Ölpreis OPEC hat doch Reserven
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Mehr Geld in die Staatskassen
Der ADAC widerspricht Äußerungen aus dem Finanzministerium, wonach durch höhere Kraftstoffpreise nicht mehr Geld in die Staatskassen fließt. Die deutlich gestiegenen Preise für Benzin und Diesel würden sehr wohl mehr Geld für den Fiskus bringen. Es sei zwar richtig, dass bei Preiserhöhungen der Mineralölsteuersatz pro Liter konstant bleibt, dafür aber wird mehr Mehrwertsteuer fällig. So erhöhe sich die zu entrichtende Mehrwertsteuer um rund einen Cent pro Liter, wenn der Kraftstoff um sieben Cent teurer wird. Pro Jahr würden dann dem Staat mehr als 600 Millionen Euro Steuern zusätzlich zufließen. Allein die Preiserhöhungen der letzten Woche hätten dem Finanzminister Zusatzeinnahmen in zweistelliger Millionenhöhe beschert, so der ADAC. Trotz immer höherer Benzinpreise machen die Deutschen weiter regen Gebrauch von dem flüssigen Antriebsstoff: In den ersten fünf Monaten des Jahres wurde sogar mehr Kraftstoff abgesetzt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

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