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VCD-Studie: Ausländische Autos oft umweltfreundlicher

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VCD: Ausländische Autos oft umweltfreundlicher

12.04.2007, 18:15 Uhr | AFP

BMW 520d (Foto: BMW)BMW 520d (Foto: BMW) Beim Autokauf müssen umweltbewusste Deutsche derzeit einer Studie zufolge häufig zu ausländischen Modellen greifen. Japanische Fahrzeuge von Toyota, Honda oder Daihatsu stoßen oft weniger klimaschädliches Kohlendioxid und andere Schadstoffe aus als die Modelle deutscher Hersteller, wie aus einer Untersuchung des Verkehrsclub Deutschland (VCD) hervorgeht.#

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Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Es gibt aber auch gute deutsche Modelle
Selbst bei Sportwagen oder Luxus-Limousinen gibt es laut VCD Alternativen zu Angeboten von Mercedes-Benz oder BMW, die oft vergleichsweise umweltschädlich seien. Trotzdem gibt es für die meisten Interessenten aber auch deutsche Modelle, mit denen der Autokäufer mit gutem Umweltgewissen losfahren kann. Der VCD, der sich als umweltfreundliche Alternative zum ADAC versteht, verglich für die Kaufempfehlungen neben dem Schadstoffverbrauch auch den Fahrlärm sowie die Kosten für Betrieb und Anschaffung des Wagens.

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Japaner und Koreaner bei Kleinwagen vorne
Bei den Kleinwagen schnitt der Daihatsu Cuore 1.0 mit einem Verbrauch von 4,8 Litern pro 100 Kilometern und einem Ausstoß von 114 Gramm CO2 pro Kilometer am besten ab. Auch der Honda Civic mit Hybrid-Motor und der Toyota Aygo landeten auf den vorderen Plätzen. Doch Käufer müssen nicht zu Japanern greifen: Auch der Opel Corsa mit 1,2 Litern Hubraum, der Mercedes A160 Diesel, der VW Polo BlueMotion, der Smart ForTwo sowie Erdgas-Modelle von Punto und Panda sowie die 1,2-Liter-Variante des Renault Twingo erzielten gute Werte.

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Familienautos: Ford und Opel gut
Bei den Familienautos schneiden etwa Ford mit den Diesel-Varianten des Focus und Opel mit den Erdgas-Modellen Combo und Zafira am besten ab. Sie bleiben bei ihrem Ausstoß von Kohlendioxid unter 150 Gramm pro Kilometer. Abzuraten ist dem VCD zufolge dagegen von BMW 320 Touring und dem VW Sharan, die mehr als 180 Gramm pro Kilometer an CO2 produzieren. Bei den Luxuslimousinen liegt dagegen die Diesel-Variante des BMW 520 vorne. Ebenfalls empfohlen werden etwa der Toyota Prius mit Hybrid-Motor sowie das Erdgas-Modell Volvo S60.

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Wasserstoff ist noch nicht marktreif
Zudem rät der VCD den Autokäufern zu einer genauen Auswahl von auf den ersten Blick umweltschonenden Kraftstoffen. Erdgasmotoren seien eine Alternative zu Benzin oder Diesel. Inzwischen gebe es deutschlandweit rund 750 Zapfsäulen, vor allem in Ballungsräumen. Außerdem werde der Kauf dieser Fahrzeuge oft von Gasanbietern gefördert. Auch Hybrid-Antriebe, bei denen ein Elektro- und ein Benzinmotor kombiniert werden, seien zu empfehlen. Dagegen sei der Antrieb mit Wasserstoff voraussichtlich erst in etwa 20 Jahre marktreif.

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Benziner besser als sein Ruf
Benziner mit niedrigem Verbrauch seien außerdem oft den Diesel-Modellen vorzuziehen. Zwar verbrauchen Diesel-Fahrzeuge wenig Sprit, stoßen aber nach Angaben des VCD immer noch vergleichsweise viele Schadstoffe aus, etwa Stickoxide. Weil für die Stickoxide ähnlich wie für Feinstaub ab 2010 Grenzwerte gelten werden, rät der VCD zum Abwarten beim Diesel-Kauf.

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Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Biokraftstoffe mit schlechter Umweltbilanz
Generell rät der VCD vom Tanken von Biokraftstoffen ab. Diese seien zu kostbar, um in ineffizienten Motoren verbrannt zu werden. Biokraftstoffe werden aus Pflanzen wie Mais oder Zuckerrüben oder gewonnen. Oft werden sie auch in Südamerika oder Indonesien gewonnen, dort etwa aus Zuckerrohr oder Palmöl. Es sei nicht zu verantworten, für die Biokraftstoffe in anderen Regionen der Erde Teile des Regenwalds abzuholzen, erklärte der VCD. Auch von Biodiesel, der meist in Deutschland aus Raps gewonnen wird, sei abzuraten, weil neue Diesel-Modelle mit Partikelfilter diesen gar nicht tanken könnten.

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