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Spritverbrauch: Autohersteller nennen oft utopische Werte

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Verbrauchsangaben  

Hersteller nennen oft utopische Werte

02.11.2007, 14:03 Uhr | t-online.de

Verbrauchsanzeige in einem 7er-BMW (Foto: BMW)Verbrauchsanzeige in einem 7er-BMW (Foto: BMW) Die unter Laborbedingungen der Hersteller ermittelten Verbrauchswerte haben mit der Realität oft nichts zu tun. Testfahrten von "Auto Bild" haben ergeben, dass der tatsächliche Spritkonsum im alltäglichen Verkehrsgeschehen teils enorm von den Zahlen in den Verkaufsprospekten abweicht.#

6,7 Liter statt 4,9 Liter
So liegt der Testverbrauch bei einem Focus C-Max 1.6 TDCi mit 6,7 Litern ganze 37 Prozent über den Angaben des Herstellers. Laut Ford verbraucht der Dieselmotor des C-Max nur 4,9 Liter. Doch die Schere geht noch weiter auf.

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50 Prozent höherer Verbrauch
Fast 50 Prozent mehr verbraucht der Lexus RX 400h. Das Hybrid-Flaggschiff verbraucht anstatt der angegebenen 8,1 Liter Superbenzin zwölf Liter – das entspricht einem Mehrverbrauch von 48 Prozent.

Civic deutlich durstiger
Auch der Honda Civic Hybrid ist in Sachen Mehrverbrauch kaum bescheidener: 43,5 Prozent mehr oder 6,6 gemessene anstatt 4,6 angegebene Liter Sprit verbraucht der Japaner auf der Teststrecke.

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BMW sehr nahe an Realität
Dass es anders geht, zeigen unter anderem Modelle von BMW und VW. Beim BMW M5 etwa liegt der Mehrverbrauch während der Testfahrt bei 2,7 Prozent. Mit 15,2 Litern verbraucht er nur wenig mehr Sprit als ab Werk angegeben (14,8 Liter).

Realistische Werte bei VW Fox und Daihatsu Terios
Mit einem Mehrverbrauch von 6,1 Prozent – 5,2 anstatt 4,9 Liter – weist auch der VW Fox 1,4 TDI eine vertretbare Verbrauchsbilanz auf. Am nächsten an den Werksangaben liegen die Verbrauchswerte beim Daihatsu Terios 1,5. Hier weicht der tatsächliche Verbrauch nur um 1,2 Prozent von den Angaben des Herstellers ab.

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Wirklich ein Mangel?
Ob Autokäufer den enormen Mehrverbrauch als Mangel geltend machen können, muss im Einzelfall abgeklärt werden. Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom Mai 2007 darf ein Autokäufer vom Kaufvertrag dann zurücktreten, wenn der Verbrauch um zehn Prozent über den Angaben des Herstellers liegt. Allerdings muss das bemängelte Fahrzeug dann auf den Prüfstand und unter Laborbedingungen geprüft werden - eine Maßnahme, die nicht billig ist und ebenso wenig dem Alltagseinsatz auf der Straße entspricht.

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