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Umweltzonen  

Überarbeitung der Plakettenverordnung

14.11.2007, 16:02 Uhr | T-Online, t-online.de

Grüne Plakette für Pkw mit G-Kat (Foto: dpa)Grüne Plakette für Pkw mit G-Kat (Foto: dpa) Das Bundeskabinett hat die Überarbeitung der Plakettenverordnung am Mittwoch in Berlin beschlossen. So sollen rund 4,6 Millionen Pkw, die einen geregelten Katalysator nach US-Norm haben, nun doch den Euro-1-Benzinern gleichgestellt werden. Damit werden auch diese Fahrzeuge eine grüne Plakette erhalten, die zum Fahren in Umweltzonen berechtigt. Das Kabinett folgte einem Beschluss des Bundesrats. Im kommenden Jahr sollen nach Angaben des Deutschen Städtetags im Kampf gegen Feinstaub bundesweit rund 20 Umweltzonen eingeführt werden, in denen nur Autos mit Plaketten zugelassen sind.

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Der US-Kat war Vorreiter
Ende der achtziger und Anfang der neunziger Jahre wurden in Deutschland bereits Benziner mit geregeltem Katalysator (auch G-Kat genannt) zugelassen. Die Anforderungen an das Abgasniveau entsprachen den damals fortschrittlichen US-Normen - eine Euro-Abgasnorm gab es noch nicht. Zunächst gehörten diese Fahrzeuge in der Plakettenverordnung zur Schadstoffgruppe 1 und hatten damit kein Anrecht auf eine Plakette. Das soll sich jetzt ändern.

US-Norm entspricht Euro 1
Denn vergleicht man die Emissionen dieser Fahrzeuge mit denen anderer Benziner, stellt man fest, dass sie im Hinblick auf die relevanten Schadstoffe den Euro 1-Benzinern entsprechen. Diese sind in der Plakettenverordnung in der besten Schadstoffgruppe 4 mit der grünen Plakette eingestuft. Die Bundesregierung hat nun beschlossen, die Pkw mit G-Kat vor Euro 1 in die Schadstoffgruppe 4 einzustufen. Es handelt sich um Fahrzeuge mit den Emissionsschlüsselnummer 01, 02 und 77. Künftig bekommen also auch Autos mit älteren Katalysatoren grünes Licht für Umweltzonen.

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Umweltzonen ab 2008
Rund 20 Städte wollen Umweltzonen einführen. Den Anfang macht Baden-Württemberg mit den Städten Stuttgart, Mannheim, Schwäbisch Gmünd, Leonberg, Ludwigsburg, Ilsfeld, Tübingen und Reutlingen. Rein darf dann nur noch, wer eine Umweltplakette an der Windschutzscheibe hat. Die Plaketten sind nach Schadstoffgruppen gestaffelt: von grün für die saubersten Wagen (Schadstoffgruppe 4) über gelb (für Schadstoffgruppe 3) bis zu rot für Autos, die nur die Schadstoffgruppe 2 erfüllen. Alle anderen gehören zur Schadstoffgruppe 1, bekommen keine Plakette und dürfen nicht in die Umweltzonen fahren. Wer ohne Plakette in der Umweltzone erwischt wird, ist 40 Euro ärmer und einen Punkt in Flensburg reicher.

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