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Rußpartikelfilter: Austausch von Billig-Nachrüstfilter ohne Mehrkosten

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Partikelfilter  

Austausch von Billig-Nachrüstfilter ohne Mehrkosten

28.11.2007, 16:44 Uhr | T-Online; dpa; mid, t-online.de

Filternachrüstung (Foto: ddp) Autofahrer können wirkungslose Rußfilter in ihren Diesel-Fahrzeugen ohne zusätzliche Kosten in ihren Werkstätten austauschen lassen. Darauf hätten sich Bundesregierung sowie die Verbände des Kraftfahrzeughandels und Werkstätten geeinigt, teilte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) am Mittwoch mit. Er gehe davon aus, dass die Verbände mit ihren Mitgliedsfirmen gesprochen hätten. Damit müsse die Steuerentlastung von 330 Euro pro Auto nicht zurückgezahlt werden.

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Austausch möglichst sofort
Der Austausch gegen neue Filter solle möglichst sofort erfolgen, erläuterte Gabrieles Staatssekretärin Astrid Klug. Dort, wo für einzelne Fahrzeugtypen keine geeigneten Filter sofort verfügbar seien, hätten die Hersteller zugesagt, zeitnah im Jahr 2008 entsprechende Systeme bereitzustellen. Damit hoffe er, dass nach Aufdecken der "kriminellen Energie" bei einigen Filterherstellern die Verunsicherung für die Autofahrer vom Tisch sei, sagte Gabriel.

Ministerium weist Vorwürfe zurück
Vorwürfe, das Ministerium habe frühzeitige Kenntnisse über die falschen Filter vertuscht, wies der Umweltminister zurück. Maßgeblich für die Zulassung seien die Kriterien der Straßenverkehrszulassungsordnung. Fachabteilungen seiner Behörde hätten jedoch Gutachten zur Bewertung der auf dem Markt befindlichen Filter bestellt, die dafür nicht geeignet seien. Deswegen habe man andere Tests abwarten müssen.

Anzeige gegen Hersteller GAT
Der Gladbecker Rußfilter-Hersteller GAT ist wegen möglicher Manipulationen bei der Genehmigung von Pkw- Nachrüstgeräten ins Visier der Justiz geraten. "Wir haben Ermittlungen wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung aufgenommen", bestätigte der Essener Oberstaatsanwalt Willi Kassenböhmer am Mittwoch (21.11.2007) der Deutschen Presse-Agentur dpa. Seine Behörde gehe einer Strafanzeige des Kraftfahrt-Bundesamts nach. Das Amt hatte zuvor schon die Betriebserlaubnis für Nachrüstfilter der Firmen GAT, Bosal und Tenneco zurückgezogen. GAT wird verdächtigt, in den Zulassungs- Anträgen falsche Angaben zur Filterleistung gemacht zu haben.

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Nachrüst-Filter fielen bei Test durch
Bei einem Test des TÜV Süd von fünf Systemen fielen laut "kfz-betrieb" zwei Billig-Produkte komplett durch. Getestet wurden Nachrüstsysteme von HJS, Twintec, VW/Audi, Bosal und GAT Eurokat für den Audi A6 2,5 TDI sowie den VW Golf TDI. Im Ergebnis zeigten sich dramatische Qualitätsunterschiede: Während die drei Marken-Nachrüstsysteme (HJS, Twintec sowie Audi- bzw. VW-Original-Nachrüstfilter) die vom Gesetzgeber vorgeschriebene 30-Prozent-Minderungsquote mit Werten zwischen 48 bis 70 Prozent deutlich übererfüllten, scheiterte das BOSAL-System mit einer Partikelminderung von nur 21 Prozent (Audi) beziehungsweise 29 Prozent (VW) sowie der GAT Eurokat mit nur 18 Prozent (Audi) beziehungsweise 20 Prozent (VW) Partikelminderung.

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Keine unwirksamen Filter mehr auf dem Markt
Die Nachrüstfilter von Jaguar und Land Rover seien nicht vom Filter-Skandal betroffen, erklärte jetzt die Jaguar Deutschland GmbH. Alle Filter hätten eine Allgemeine Betriebserlaubnis und erfüllten die gesetzlichen Voraussetzungen. Das Unternehmen nimmt damit Stellung zu Vorwürfen der Deutschen Umwelthilfe (DUH), die kürzlich behauptet hatte, die bei den Vertragshändlern verwendeten Filtersysteme seien unwirksam. Jaguar räumte jedoch ein, dass einige fehlerhafte Filter noch bis zum 20. November 2007 im Verkauf gewesen wären.

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