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Rußfilter: GAT will nur eigene Filter beim Austausch einsetzen

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Austausch mangelhafter Filter  

GAT will nur eigene Filter kostenlos einbauen

29.11.2007, 18:13 Uhr | dpa, t-online.de

Dieser Wagen hat wohl keinen Nachrüst-Filter (Foto: Imago)Dieser Wagen hat wohl keinen Nachrüst-Filter (Foto: Imago) Die von der Bundesregierung ausgehandelte Kulanzlösung zum kostenlosen Austausch nicht funktionierender Diesel- Rußfilter hat einen Dämpfer bekommen. Der Rußfilter-Hersteller GAT will die kompletten Kosten für den Austausch wirkungsloser Systeme nur beim Einsatz eigener Produkte übernehmen.

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Nur Austausch gegen eigene Filter
Ein GAT-Sprecher bestätigte am Donnerstag entsprechende Medienberichte, wonach das Unternehmen die Kosten für einen fremden, teureren Filter nicht übernehmen werde. "Ein Tausch gegen ein Wettbewerbssystem ist nicht im Sinne der Kulanzregelung, das wäre für GAT finanziell nur schwer oder gar nicht zu bewältigen", sagte der Sprecher. Insgesamt sind mindestens 40.000 Autos mit nicht funktionierenden Filtern verschiedener Hersteller ausgerüstet worden. Gegen GAT ermittelt zur Zeit die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung. Das Unternehmen wird verdächtigt, in den Zulassungsanträgen für seine Filter falsche Angaben gemacht zu haben.

Nächste Generation soll Anfang 2008 kommen
GAT kündigte an, in den nächsten Monaten Austauschfilter der nächsten Generation anzubieten. "Wir werden zeitnah die Zulassungen für unsere neuen Systeme beantragen", erklärte Geschäftsführer Christoph Amft. Eine rasche Zulassung durch das zuständige Kraftfahrtbundesamt vorausgesetzt, könnten so die ersten Systeme Anfang 2008 eingebaut werden.

Einigung auf kostenlosen Austausch
Die Bundesregierung sowie die Verbände des Kraftfahrzeughandels und Werkstätten hatten sich darauf geeinigt, dass Autofahrer wirkungslose Rußpartikelfilter in ihren Diesel-Fahrzeugen ohne zusätzliche Kosten austauschen lassen können. Damit müsse die Steuerentlastung von 330 Euro pro Nachrüstung zur Vermeidung des krebserregenden Feinstaubs nicht zurückgezahlt werden, und die Auto- Plakette zur Einfahrt in künftige Umweltzonen behalte ihre Gültigkeit, hatte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel am Mittwoch erklärt. Wo für einzelne Fahrzeugtypen keine geeigneten Filter sofort verfügbar seien, hätten Hersteller und Händler solche Systeme zeitnah für 2008 zugesagt, hatte Gabriels Staatssekretärin Astrid Klug erklärt.

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Betriebsgenehmigungen sind erloschen
Die "betrügerisch erschlichenen" Betriebsgenehmigungen für die unwirksamen Billigfilter seien beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) jetzt endgültig erloschen. Dabei handelt es sich nach Regierungsangaben neben GAT auch um die Firmen Bosal und Tenneco/Walker. Insgesamt gibt es nach Angaben des Umweltministeriums 14 Filter-Rußpartikelfilter- Hersteller. Über den Widerstand von GAT gegen die kostenlosen Austausch der Filtersysteme hatten die "Autogazette" der "Netzeitung" und die "Westdeutsche Allgemeinen Zeitung" berichtet. In der "Autogazette" unterstellte GAT-Sprecher Thomas Kappler den Konkurrenten TWINTEC und HJS auch, die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die seit längerem unwirksame Filtersysteme anprangerte, auf die Spur gebracht zu haben.

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