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ADAC-Studie in Hamburg: 500 Rotlichtsünder innerhalb 14 Stunden

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ADAC-Studie  

Viel zu viele Rotlichtsünder in Hamburg

11.03.2008, 17:22 Uhr | ADAC, T-Online, ADAC

Rote Ampel überfahren - kein Kavaliersdelikt (Foto: Imago)Rote Ampel überfahren - kein Kavaliersdelikt (Foto: Imago) Wem ist das noch nicht passiert: Kurz vor der Durchfahrt springt die Ampel auf Rot um. Wie viele aber rauschen über Ampeln, die schon länger als eine Sekunde rot zeigen? Über die Anzahl von Rotsündern im Verkehr gab es bislang nur Spekulationen. Nun gibt es, wenn auch örtlich und zeitlich stark begrenzte, Daten zu Verstößen an der roten Ampel. Der ADAC Hansa hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, um die Häufigkeit von Rotlichtverstößen herauszufinden. Für die Dauer von 24 Stunden wurden fünf Ampelkreuzungen in Hamburg mit versteckter Kamera gefilmt. Erschreckend: Es fuhren sehr viele Autofahrer bei Rot über die Ampeln.#

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500 Verstöße in 14 Stunden

Laut ADAC haben in 14 Stunden bereits 500 Autofahrer die Ampeln trotz Rotlicht passiert. Wären sie bei einer Kontrolle erwischt worden, hätten 150 von ihnen den Führerschein für einen Monat abgeben müssen. An einigen Ampeln lag der Anteil der Rotsünder bei über einem Prozent.

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Die untersuchten Ampelkreuzungen

Zu den fünf Ampelkreuzungen in Hamburg die gefilmt wurden, zählen die Max-Brauer-Allee / Stresemannstraße Richtung Norden, der Wallringtunnel / Deichtorplatz Richtung Süden, die Eiffestraße / Rückerweg stadtauswärts, Berliner Tordamm / Berliner Tor stadteinwärts sowie die Lange Reihe / Am Spadenteich in Richtung Hauptbahnhof. Besonders negativ fallen die Ergebnisse für die Kreuzungen Max-Brauer-Allee / Stresemannstraße sowie für den Wallringtunnel / Deichtorplatz aus - dort lagen die Quoten mit 1,10 bzw. 1,06 Prozent am höchsten. Ebenfalls besorgniserregend stellt sich die Situation an der Eiffestraße / Rückerweg dar: Dort lag der Anteil an Lkw-Fahrern, die bei einer Rotphase über einer Sekunde noch fuhren, zwischen 6:00 und 11:00 Uhr bei fast vier Prozent.

Unfälle bei Rotlichtverstößen häufig mit ernsten Folgen

Die Wahrscheinlichkeit bei einem Rotlichtunfall verletzt zu werden, liegt laut dem ADAC Hansa in Hamburg im Jahr 2006 bei 1 zu 1,2 - das bedeutet, dass es bei fast jedem Unfall aufgrund einer Rotlichtverletzung zu einem Verletzten oder Toten kommt. Zum Vergleich: Bei der Gesamtheit aller Unfälle liegt die Quote "nur" bei 1 zu 7,09; das bedeutet, dass in jedem siebten Unfall ein Mensch zu Schaden kommt. Aufgrund der Ergebnisse der Studie fordert der ADAC nun eine Ausweitung der Kontrollen.


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