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Benzinpreise: Deutsche Autofahrer würden mehr für Sparmodelle zahlen

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Spritsparer  

Deutsche würden sich Sparen etwas kosten lassen

24.06.2008, 15:21 Uhr | AFP

Studie: Autokäufer wollen auf Spritverbrauch achten (Quelle: imago)Studie: Autokäufer wollen auf Spritverbrauch achten (Quelle: imago) Mehr als drei Viertel der Autofahrer hierzulande sind bereit, beim Autokauf mehr Geld für spritsparende Modelle auszugeben. 54 Prozent wollten dafür Mehrkosten zwischen 500 und 1000 Euro in Kauf nehmen, 38 Prozent auch über 1000 Euro, zitieren die Dortmunder "Ruhr Nachrichten" am Dienstag aus einer Studie im Auftrag des Verkehrsministeriums. Für 94 Prozent ist es demnach "sehr wichtig" oder "wichtig", dass das neue Auto kein Spritfresser ist.#

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Politik soll eingreifen

Rund 98 Prozent der Befragten erwarten demnach außerdem von der Politik, dass diese neue kraftstoffsparende Techniken fördert. Deutlich weniger gefragt waren steuerliche Maßnahmen wie eine Kfz-Steuer (75 Prozent) oder strengere Schadstoff-Grenzwerte (70 Prozent).

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Viele zum Sparen bereit (oder gezwungen)

Viele der Befragten gaben an, sie hätten sich in den vergangenen Jahren bereits auf eine sparsamere Fahrweise eingestellt: Knapp drei Viertel verzichten demnach bei Kurzstrecken häufiger auf das Auto, 73 Prozent fahren vorausschauender und damit kraftstoffsparender als früher, 54 Prozent schalten Klimaanlage oder Standheizung seltener ein. Dabei waren für 57 Prozent die hohen Kraftstoffpreise ausschlaggebend, für weniger als ein Drittel (29 Prozent) der Klimaschutz.



Schmerzgrenze bei 1,90 Euro pro Liter Sprit

Steigt der Kraftstoffpreis weiter, will die Mehrheit der Umfrage-Teilnehmer das Autofahren weiter "bewusst einschränken": Als durchschnittliche Schmerzgrenze wurde ein Literpreis von 1,89 Euro für Sprit und von 1,90 Euro für Diesel genannt. Knapp ein Fünftel allerdings kündigte an, das Auto unabhängig vom Kraftstoffpreis weiter zu nutzen wie bisher.

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