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Lichtzeichen  

Ampelmännchen im internationalen Vergleich

17.12.2008, 12:55 Uhr | Benjamin Palm / mid

Es gibt immer was zu sehen an der Kreuzung, z.B. Ampelmännchen (Foto: dpa)Es gibt immer was zu sehen an der Kreuzung, z.B. Ampelmännchen (Foto: dpa) Bekannt und doch so unterschiedlich gibt sich das Ampelmännchen im nationalen und internationalen Vergleich. In diesem Punkt herrscht in Deutschland selbst rund zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung noch keine Einheit, leiten doch im Osten und im Westen der Republik teilweise andere Ampelmännchen den Verkehr über die Straßen. Längst ist die Ampelfigur jedoch zum Kult geworden, der in Treuebekundungen auf Anheftstickern seinen bisherigen Höhepunkt findet.#

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Attraktive Ampelmännchen im Ausland

Aber auch bei Auslandsreisen sollte man auf die Ampel-Attraktionen achten, denn die Symbole auf Fußgängerampeln sind weltweit sehenswert und abwechslungsreich: Mal trägt das Ampelmännchen Anzug und Hut, mal animiert es mit schwingenden Armen oder per Stock zum Queren der Straße. Oder aber eine Ampelfrau sorgt gar mit Minirock, Absätzen und Zopffrisuren für Aufsehen.

Ost-Ampelmännchen auch im Westen beliebt

Das nostalgische "Ost-Ampelmännchen" regelt vor allem im Großraum Berlin den Verkehr. Das rote Männchen ermahnt dort mit deutlich ausgestreckten Armen zum Stehenbleiben, ehe die Grünphase durch schwingende Arme und Beine angezeigt wird. Ein rotes Ampelfrauchen mit abstehenden Zöpfen übernimmt in einzelnen Städten die Aufgaben des ostdeutschen Stoppmanns, der mittlerweile auch in westdeutschen Städte wie Heidelberg für "Ost-Flair" sorgt.

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Arm in Arm in Belgien

Ganz im Zeichen der Mode-Metropole Paris ergehen sich die Silhouetten elegant gekleideter Menschen auf den französischen Ampeln: Bei Rot fordert eine weibliche Kontur zum Warten auf, ein grüner Mann gestattet das Gehen. Gemeinsame Sache machen Männchen und Weibchen dagegen in Belgien, wo ein in Kleid und Anzug gekleidetes Ampelpaar die Geh- und Haltephase signalisiert. In der Rotphase scheinen sie sich einander zugewandt angeregt zu unterhalten, bei Grün schreiten sie dagegen gemeinsam dynamisch voran. Auf eine andere Methode zur Verkehrserziehung setzt das dänische Odense, wo der Glanz- und Glamourfaktor eines Prominenten den Verkehr regeln soll: Die mit Zylinder und Stock ausgestattete Figur Hans-Christian Andersens prangt dort auf den Lichtanlagen.

In Holland gibt es Ampelfrauen

Seriös und korrekt, groß und schlank mit Hut und Anzug erscheint der Ampelmann in Japan. Er geleitet die Passanten im Land der aufgehenden Sonne sicher über die Fahrbahn. Anders als in westlichen Staaten gibt es hier eine absolute Rotphase für die Autofahrer aus allen Himmelsrichtungen, so dass die Passanten kreuz und quer nach Belieben die Straße überqueren können. Ob durch Emanzipation oder Königinnen-Regentschaft verursacht, in weiblicher Hand sind die Fußgängerampeln in den Niederlanden: Die Ampelfrauen in Holland sind abwechslungsreich gestaltet, sie weisen klassische, weibliche Attribute wie Minirock, Absätze oder Zopffrisuren auf - und sie können sich den Blicken der Männer sicher sein.

Ampelmännchen spurtet in Mexiko und Spanien

Pragmatismus statt Weiblichkeit steht bei Chinas Fußgängerampeln im Mittelpunkt, sie zeigen die verbleibende Zeit bis zum Lichtwechsel an. In abgewandelter Form greifen auch Mexiko und Spanien auf dieses Prinzip zurück: Die ablaufenden Sekunden in der Grünphase werden von einem animierten Ampelmännchen unterstützt. Laut dem Mietwagenanbieter "holiday autos" schlendert es zunächst nur, ehe es immer schneller werdend letztlich zum Sprint ansetzt. Das soll klarstellen, dass sich nun auch der Fußgänger beeilen muss.

Eigene Kultur des Ampelmännchens

Dies zeigt, dass sich aus einer einfachen Funktion des Straßequerens mit der Zeit weltweit eine eigene Kultur des Ampelmännchens entwickelt hat, die die landestypischen Eigenschaften und Sitten verinnerlicht.

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