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Abwrackprämie hilft VW - Premiumanbieter verlieren

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Abwrackprämie  

Abwrackprämie hilft VW - Premiumanbieter verlieren

30.03.2009, 10:53 Uhr | t-online, dpa, AFP

VW profitiert von der Abwrackprämie (Foto: VW)VW profitiert von der Abwrackprämie (Foto: VW) Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat erste Statistiken zur Nutzung der Abwrackprämie veröffentlicht. Danach profitieren vor allem der VW-Konzern und Opel von den staatlichen Subventionen. Auch ausländische Anbieter mit Kleinwagen im Sortiment konnten ihren Absatz deutlich steigern. Zu den Verlierern zählen dagegen deutsche Premiumanbieter. Dabei sollte die Abwrackprämie allen deutschen Autobauern aus dem Konjunkturtal helfen. Kein Wunder, dass sich nun Daimler-Chef Dieter Zetsche und BMW-Vorstandsvorsitzende Norbert Reithofer gegen eine Verlängerung der Abwrackprämie aussprechen.

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VW-Auslandstöchter legen deutlich zu

Knapp 27 Prozent der Anträge auf den Umweltbonus entfallen laut BAFA-Statistik auf die VW-Marken Volkswagen, Seat, Audi und Skoda, wie das für die Vergabe der Prämie zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) am Freitag in Eschborn mitteilte. Den zweitgrößten Anteil erzielte demnach der angeschlagene Autobauer Opel mit rund zehn Prozent.

Abwrackprämie geht an Mercedes und Co. vorbei

Der Effekt der Abwrackprämie geht dagegen an den deutschen Herstellern von Premium-Autos weitgehend vorbei. Laut Informationen des Nachrichtenmagazins "Spiegel" hat Porsche wohl kein einziges zusätzliches Fahrzeug verkauft. "Wer ein mindestens neun Jahre altes Auto besitzt, was er verschrotten lässt, kauft sich in der Regel anschließend keine Luxuslimousine", so das Magazin. In der BAFA-Statistik kommt Mercedes-Benz gerade mal auf einen Anteil von rund 1,5 Prozent. Das ist deutlich weniger als der Marktanteil der Stuttgarter bei den Neuzulassungen im Jahr 2008. Dort kam der Autobauer auf einen Anteil von über zehn Prozent.

Ausländische Konzerne legen zu

Ganz anders ist die Lage beim koreanischen Autobauer Hyundai. 2008 kam der Hersteller von Kleinwagen auf einen Anteil von 1,6 Prozent bei den Neuzulassungen. In der BAFA-Statistik zur Umweltprämie liegen Hyundai-Fahrzeuge nun bei 7,79 Prozent.

Wie das BAFA mitteilte, konnten viele ausländische Hersteller hohe Anteile bei den durch die Abwrackprämie ausgelösten Neuwagenkäufen erzielen. Auf Platz drei mit einem Anteil von knapp 9,6 Prozent landete der Statistik zufolge das französisch-japanische Unternehmensbündnis Renault-Nissan, das unter anderem auch die Billigmarke Dacia in Rumänien produziert.

Die Abwrackprämie hat die Hersteller auf dem deutschen Automarkt im März deutlich in Gewinner und Verlierer aufgeteilt. Während der für seine Kleinwagen bekannte italienische Autobauer Fiat eine Steigerungsrate zum entsprechenden Vorjahreszeitraum von über 200 Prozent erzielte, musste der Stuttgarter Premium-Hersteller Mercedes eine Einbuße von fast acht Prozent einstecken, wie aus der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts vom Donnerstag hervorgeht. In absoluten Zahlen hatte Fiat rund 28.900 Neuwagen abgesetzt, bei Mercedes waren es 27.400 Pkw.

Insgesamt stiegen die Neuzulassungen im März um 40 Prozent auf 401.000 Stück. Neben Fiat schnitt auch die französische Marke Peugeot mit plus 63 Prozent auf 14.300 Einheiten überdurchschnittlich gut ab. Deutlich zulegen konnte zudem Ford mit einem Wachstum von 62 Prozent auf 28.600 Einheiten. Opel setzte mit 33.800 Fahrzeugen 27 Prozent mehr ab.

Die tschechische VW -Tochter Skoda legte um über 95 Prozent auf 25.100 Wagen zu. Daneben konnte der deutsche Branchenprimus Volkswagen seinen Absatz um 36 prozent steigern und schickte 72.100 Neuwagen auf die Straßen. Die VW-Tochter Audi setzte sich vom Negativtrend der übrigen deutschen Premium-Hersteller ab und verbuchte ein Plus von sieben Prozent auf 21.300 Fahrzeuge. BMW , zusammen mit der britischen Tochter Mini lag mit einem Prozent im Minus bei 24.800 Pkw./

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