Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Aktuelles >

Kleinwagen: Ikone in Blech - der Mini wird 50

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Mini  

Ikone in Blech - der Mini wird 50

14.05.2009, 12:35 Uhr | dpa, t-online

50 Jahre Mini (Foto: BMW)50 Jahre Mini (Foto: BMW) Bei der Fahrt durch eine Pfütze brach er zusammen, die Kupplung gab nach einigen hundert Kilometern auf und undicht war er auch. Der erste Mini war alles andere als ein perfektes Gefährt. Dennoch, oder gerade deshalb, wurde er zum Kultauto. Zwar ereilte den Original-Mini das gleiche Schicksal wie den ebenso kultigen VW- Käfer: Die Produktion wurde eingestellt. Aber der Mythos lebt weiter - 50 Jahre nachdem das erste Modell im Mai 1959 in Birmingham vom Band rollte. Der neue MINI vom deutschen Autobauer BMW ist für eingefleischte Fans nur ein trauriger Abklatsch des Originals.

Foto-Show 50 Jahre Mini
Foto-Show Die aktuelle Mini-Familie
Foto-Show Der Mini
Foto-Show Mini Clubman
Foto-Show Mini John Cooper Works
Foto Show Mini Cabrio John Cooper Works

Sagen Sie Ihre Meinung zum Mini! Diskutieren Sie mit: Am Textende finden Sie ein Kommentar-Feld. Einfach einen (Spitz-)Namen eintragen, Text eingeben und absenden.

Erste Skizzen auf der Tischdecke

Die Geschichte der Ikone in Blech begann auf einer Serviette und Tischdecke. Auf diese kritzelte der Designer Alec Issigonis die erste Mini-Skizze. Die British Motor Corporation hatte ihn beauftragt, ein sparsames, billiges und kleines Auto zu bauen, in dem dennoch vier Menschen plus Gepäck Platz hatten. Issigonis' bahnbrechende Idee: Er entwarf einen Frontantrieb, drehte den Motor um 90 Grad, um die Kühlerhaube kürzer zu machen, quetschte das Getriebe unter den Motor und verpasste den Rädern eine Schrumpfkur.

Erfolg kam in den 60er Jahren

Ein richtiger Erfolg wurde der Autozwerg aber erst in den 60er Jahren, als der Rennwagen-Bauer John Cooper Hand anlegte: Er machte aus dem Mini eine kleine Rennsemmel, die auch in Rallyes erfolgreich war. "Der Mini wurde auch in Frankreich richtig schick", erinnert sich Paddy Hopkirk, der in dem Babyauto das Rennen in Monte Carlo gewann. "Es war cooler, deine Freundin am Eiffelturm mit einem Mini als mit einem Jaguar abzuholen." Bis heute verbinden die meisten Menschen mit dem Mini das Sondermodell "Mini Cooper".

Aktuelle Meldungen Autogramm

Selbst die Queen fuhr im Mini

In den Sixties entwickelte sich das knubbelige Auto zum absoluten Trendobjekt. Die Beatles, Twiggy und die Erfinderin des Mini-Rocks, Mary Quant, düsten mit ihm durch die Gegend. Selbst im britischen Königshaus fand der Schrumpfwagen Fans: Prinzessin Diana fuhr Mini, und selbst die Queen ließ sich in dem eigentlich ganz und gar unmajestätischen Gefährt mit den unbequemen Sitzen kutschieren. Seinen filmischen Durchbruch schaffte der Mini in "The Italian Job" ("Charlie staubt Millionen ab") mit Michael Caine.

Symbol für Untergang der britischen Autoindustrie

Heute bezahlen Liebhaber hohe Summen, um einen Ur-Mini zu ergattern, der damals weniger als 500 Pfund kostete. Doch trotz seines Ikonen-Status war der Mini nicht profitabel. Im Jahr 2000 rollte nach mehr als fünf Millionen Modellen der letzte Ursprungs-Mini vom Band. Heute ist der Designklassiker auch Symbol für den Untergang der britischen Autoindustrie, die einst berühmte Marken wie Jaguar, Rolls-Royce oder Land Rover hervorbrachte, heute aber im Besitz von Konzernen in Japan, Indien oder in Deutschland ist.

BMW brachte 2001 den neuen Mini

So auch der Mini. 1994 übernahm BMW die Rover Group, unter deren Regie der Mini damals gebaut wurde. Sechs Jahre später beendete der Münchner Autobauer jedoch das verlustreiche Rover-Debakel. Die Marke Mini behielt BMW allerdings unter seinem Dach und der Münchner Autobauer brachte 2001 ein neues Modell auf den Markt. 2006 legte BMW die zweite Generation des Mini auf. Später wurde die Mini-Familie noch um weitere Modelle erweitert.

Neuer Mini umstritten, aber wasserdicht

Die neuen Minis entwickelten sich für BMW zum erfolg. Für Fans des alten Minis hat die Neuauflage nur wenig mit dem Original zu tun: Zu groß, zu schnell, zu perfekt. "Der Mini ist zu einem aufgeblähten Schatten seiner selbst geworden", höhnte kürzlich die britische Zeitung "The Independent". Aber, so räumte das Blatt gegenüber BMW ein: "Immerhin ist ihr Mini wasserdicht."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Wahnsinn 
Cleverer Hund überwindet Gartenzaun mit Trick

Kaum zu glauben, wie der Hund es schafft zu seinen Freunden zu gelangen. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal