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Diese Schilder gibt's bald nicht mehr

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Verkehrszeichen  

Diese Schilder gibt's bald nicht mehr

13.08.2009, 09:43 Uhr | dpa

Altes und neues Verkehrszeichen (Montage: t-online.de)Altes und neues Verkehrszeichen (Montage: t-online.de) Ende von Schneeflocke und Steinschlag - und Anfang von "durchlässiger Sackgasse". Der Schilderwald entlang von Deutschlands Straßen lichtet sich. Zum 1. September werden acht Verkehrszeichen aus der Straßenverkehrsordnung gestrichen - und neue kommen hinzu. Wir zeigen, welche Schilder verschwinden - und welche wir bald öfter sehen werden.#

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Lebenszeit verlängert

Hinweisschilder, die auf spezielle Gefahren aufmerksam machten wie "Steinschlag" oder "Schneeglätte" werden vermutlich durch das allgemeine Zeichen "Gefahrenstelle" (Ausrufezeichen) ersetzt. Fünf andere Zeichen, die ursprünglich auch verschwinden sollten, dürfen noch zehn Jahre weiterbestehen: "Bahnübergang mit Schranken oder Halbschranken", "Einbahnstraße", "Richtgeschwindigkeit", "ungenügend befestigter Seitenstreifen", "innerörtlicher Wegweiser" sowie "schlechter Fahrbahnrand".

Ein Schild für Inline-Skater

Neu hinzu kommen demnach die Schilder "Inliner frei", welches das Befahren von Radwegen mit Inlineskates und Rollschuhen künftig erlaubt sowie die im schönsten Behördendeutsch genannte "Parkraumbewirtschaftung" und "durchlässige Sackgasse".

Bis die Schilder verschwinden, dauert es

Die Straßenverkehrsbehörden sind gehalten, nur noch in begründeten Ausnahmen Schilder mit den betroffenen Zeichen aufzustellen und bestehende zu demontieren. Dies werde sich aber wohl über Jahre erstrecken.

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200 Euro Kosten pro Verkehrsschild

Die Absicht von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, der hinter der Lichtung des Schilderwalds stecke, ziele vor allem auf die Sicherheit: Die Straße solle selbsterklärend sein. Aber auch Kosten dürften demnach eine Rolle gespielt haben. Jedes der geschätzten 20 Millionen Verkehrsschilder in Deutschland koste rund 200 Euro.

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Viele halten Schilder für überflüssig

60,5 Prozent der 1000 Befragten halten ohnehin einen Großteil der Zeichen für überflüssig. Das ergab eine Emnid-Umfrage von 2007. Dem Bericht zufolge gibt es 648 verschiedene Kennzeichen; insgesamt stünden rund 20 Millionen auf den Straßen. Weniger Schilder könnten die Unfallgefahr reduzieren, hieß es weiter.

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