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Umweltverband klagt gegen VW-Kampagne für Golf GTD

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Umstrittene VW-Kampagne  

Rasen für den Klimaschutz?

29.08.2009, 15:53 Uhr | mid

VW Golf GTD (Foto: Volkswagen)VW Golf GTD (Foto: Volkswagen) Als "Aufruf zum Rasen" kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Werbekampagne für den neuen VW Golf GTD. In Zeitungsanzeigen heißt es, der "2,0-Liter-TDI-Dieselmotor mit 125 kW (170 PS) verbraucht kombiniert nur 5,3l/100 km. Und das bei einer möglichen Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h". Der Text suggeriere, dass ein geringer Spritverbrauch auch bei Maximaltempo möglich sei, so die DUH. VW weist den Vorwurf gegenüber dem Umweltverband zurück. Die DUH geht nun vor Gericht gegen die Kampagne vor.

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DUH beantrag einstweilige Verfügung gegen VW

Die Aussage in der Kampagne sei „falsch und irreführend“, argumentiert die DUH, weil der Golf GTD nach Testberichten in Fachzeitschriften im Höchstgeschwindigkeitsbereich nicht 5,3 Liter, sondern deutlich über 10 Liter auf 100 km verbraucht. Der DUH-Geschäftsführer Resch wirft VW-Chef Winterkorn vor, er rufe zum „Rasen für den Klimaschutz“ auf. Der Verband hat daher eine einstweilige Verfügung gegen den Fahrzeughersteller beim Landgericht Braunschweig beantragt.

DUH will Druck der Anzeige verbieten

Die dem Rechtsstreit zugrundeliegende Anzeige verstößt nach Überzeugung der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Die Anzeige, die unter anderem in Stern und Focus erschienen ist, soll künftig nicht mehr gedruckt werden dürfen. Andernfalls drohen VW laut Angaben der DUH für jeden Verstoß ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro, ersatzweise auch bis zu sechs Monate Ordnungshaft gegen den VW-Chef.

VW weist Vorwurf des DUH zurück

VW hatte laut Angaben der Umwelthilfe zuvor die Unterschrift unter eine von der DUH geforderte Unterlassungserklärung mit der Begründung verweigert, das Unternehmen habe in der Anzeige lediglich die Angaben gemacht, die die Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (EnVKV) verlange. Außerdem wüssten die Kunden, dass diese Angaben sich nicht auf die Höchstgeschwindigkeit beziehen. Zum Verfahren gegen VW hat der Konzern keine Angaben gemacht.

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