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Auto-Kennzeichen: Deutsche wollen alte Nummernschilder zurück

24.09.2010, 13:51 Uhr | dpa

Kfz-Kennzeichen: Deutsche wollen alte Nummernschilder zurück. Kfz-Kennzeichen: Viele Deutsche wollen ihr altes zurück (Foto: Gerrit Freitag /Märkische Oderzeitung / dpa)

Kfz-Kennzeichen: Viele Deutsche wollen ihr altes zurück (Foto: Gerrit Freitag /Märkische Oderzeitung / dpa)

Viele Deutsche wollen eine Rückkehr zu alten Kfz-Kennzeichen aus den Zeiten vor den Gebietsreformen. 73 Prozent der Bundesbürger haben sich bei einer Befragung der Hochschule Heilbronn für eine Rückkehr zu früheren Nummernschildern ausgesprochen.

Kfz-Kennzeichen: Städte sind nicht identifizierbar

Der Hintergrund: Im Zuge von Gebietsreformen in den Bundesländern kam es auch zu Veränderungen bei den Autokennzeichen. So wurde zum Beispiel aus EH für Eisenhüttenstadt LOS - diese Buchstaben stehen für den Landkreis Oder-Spree, zu dem die Stadt heute gehört. "Je kürzer der Kennzeichenverlust zurückliegt, desto mehr Befürworter gibt es", sagte Projektleiter Ralf Bochert.

Kfz-Kennzeichen: Auch im Westen zwei Drittel für alte Schilder

Daher sei dieser Wunsch in Ostdeutschland erwartungsgemäß besonders ausgeprägt. Aber auch im Westen befürworteten zwei Drittel der Befragten eine Rückkehr zum alten Kennzeichen. Dort habe es die Mehrheit der Gebietsreformen - also Eingemeindungen - in den 1970er Jahren gegeben, erläuterte Bochert. Er führt ein Beispiel aus Hessen an: Dort habe sich die Stadt Hanau im Main-Kinzig-Kreis (MKK) bereits ein eigenes Kennzeichen sichern können (HU).

"Es geht um Markenbildung"

Hintergrund des Projektes sind Aspekte des Tourismus und des Stadtmarketings. "Es geht um Markenbildung", sagte Bochert. Einerseits würden Orte mit Wahrzeichen wie etwa dem Brandenburger Tor oder Schlössern identifiziert. Auf der anderen Seite könne eine Kommune in den Köpfen der Menschen - und damit auch potenzieller Investoren - auch dadurch präsenter werden, dass die Einwohner ihr eigenes Autokennzeichen spazieren fahren.

Kfz-Kennzeichen-Kampagne geht weiter

Vertreter der "Heilbronner Initiative Kennzeichenliberalisierung" werteten in diesem Jahr die Fragebögen von 11.000 Menschen aus 51 Städten aus. Die Kampagne geht weiter.

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