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Führerschein: Anzahl der "Idiotentests" erstmals seit Jahren wieder gestiegen

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Anzahl der "Idiotentests" wieder gestiegen

05.11.2010, 16:35 Uhr | t-online.de, AFP

Führerschein: Anzahl der "Idiotentests" erstmals seit Jahren wieder gestiegen . Medizinisch-psychologische Untersuchungen in Deutschland: Verteilung der Untersuchungsanlässe im Jahr 2009 (Quelle: Bundesanstalt für Straßenwesen)

Medizinisch-psychologische Untersuchungen in Deutschland: Verteilung der Untersuchungsanlässe im Jahr 2009 (Quelle: Bundesanstalt für Straßenwesen)

Erstmals seit Jahren ist die Zahl der sogenannten "Idiotentests" zur Wiedererlangung des Führerscheins wieder angestiegen.

MPU: Hauptursache bleibt Alkohol am Steuer

2009 wurden gut 106.000 medizinisch-psychologische Untersuchungen bei Verkehrsteilnehmern vorgenommen, wie die Bundesanstalt für Straßenwesen mitteilte. Das waren knapp 3000 Tests mehr als 2008. Hauptgrund für die Untersuchungen bei den Begutachtungsstellen blieb Alkohol am Steuer: 54 Prozent der "Idiotentests" wurden bei Alkoholsündern vorgenommen. Der größte Anteil der zu begutachtenden Klienten (30 Prozent) ist dabei erstmalig mit Alkohol aufgefallen.

MPU: Mehr Fälle wegen Raserei

Auffällig sei, dass wiederholte Verkehrsverstöße wie Raserei, das Überfahren roter Ampeln oder riskantes Überholen immer öfter Anlass für eine MPU sind. Auch der Gebrauch von Betäubungsmitteln im Straßenverkehr sei häufiger als früher Grund für eine Begutachtung gewesen.

Fälle von Drogen- und Betäubungsmittel-Missbrauch steigen

Die Betäubungsmittel-Begutachtungsanlässe sind im Jahr 2009 insgesamt um etwa neun Prozentpunkte gestiegen, insbesondere die Kombination von Betäubungsmitteln mit Alkohol und Verkehrsauffälligkeiten mit jeweils über 20 Prozentpunkten. Die zusammengefassten drogenbezogenen Untersuchungsanlässe "Drogen und Medikamente" bilden mit 19 Prozent die zweitgrößte Anlassgruppe, gefolgt von "Verkehrsauffälligkeiten ohne Alkohol" (15 Prozent).

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