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Teure Fahrt zum Kunden: Willkür bei Überführungskosten

01.12.2010, 11:16 Uhr | ADAC

Teure Fahrt zum Kunden: Willkür bei Überführungskosten. Überführungskosten: Manche Autobauer verlangen 1000 Euro für den Transport zum Händler (Foto: imago)

Überführungskosten: Manche Autobauer verlangen 1000 Euro für den Transport zum Händler (Foto: imago)

Wer bei Neuwagen den Kaufpreis kalkuliert, erlebt mitunter eine böse Überraschung. Für den Transport des neuen Autos zum Händler verlangen die Hersteller mehrere hundert Euro, die manche Modelle um bis zu zehn Prozent verteuern. Für den ADAC sind die Überführungskosten viel zu hoch und viel zu willkürlich, wie eine Untersuchung des Autoverbands zeigt.

Bei Porsche sind 1000 Euro Überführungskosten fällig

Für einen Opel Insignia liegen die Überführungskosten bei knapp 600 Euro, bei einen Audi A3 können es bereits rund 900 Euro sein und für einen Porsche 911 Turbo sind oft über 1000 Euro fällig.

Auch die Abholung ab Werk ist teuer

Selbst wenn Käufer ihr Auto direkt beim Hersteller abholen, müssen sie tief in die Tasche greifen. Bei VW liegen die Kosten zwischen 100 und 400 Euro, bei BMW sind es rund 515 Euro, bei Porsche sogar zwischen 400 bis 800 Euro. Nur bei Mercedes ist die Werksabholung kostenlos, bei Ford und Opel gibt es sie gar nicht.

ADAC fordert mehr Transparenz bei den Kosten

Nach Ansicht des ADAC widersprechen derartige Nebenkosten für den Transport zum Händler oder für die Übergabeinspektion der aktuellen Rechtslage. Das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb und die Preisvergabeordnung schreiben eindeutig vor, dass alle anfallenden Kosten in den Endpreis eingerechnet sein müssen.

ADAC: Schon beim Kauf über Zusatzkosten verhandeln

Der ADAC empfiehlt deshalb jedem Neuwagenkäufer, über die anfallenden Überführungskosten vor der Unterschrift des Kaufvertrages zu verhandeln, um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben.

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