01.07.2013, 17:31 Uhr | Patrick Schäfer, t-online.de
Mit dem Motorwagen von Carl Benz begann 1886 ein unaufhörlicher Siegeszug des Autos. Im Laufe der Geschichte sind allerdings auch viele Automarken verschwunden. Neuste Opfer: Die schwedischen Individualisten von Saab und die exklusiven Luxuswagen von Maybach.
Sie sollten den Stern des Daimler-Konzerns noch stärker zum Funkeln bringen, aber daraus wurde nichts: Die nach Wilhelm Maybach benannte Edelmarke wird zum zweiten Mal nach 1941 still gelegt. Noch etwa hundert Bestellungen für die beiden Luxustypen aus der 500.000-Euro-Liga, und dann ist die Marke Maybach wieder mal Geschichte. Sehr viel günstiger waren die Autos von Saab - doch die Schweden kämpften schon seit Jahrzehnten ohne Erfolg gegen ihren Exotenstatus. Daran konnte auch General Motors nichts ändern, das sich 2009 schließlich aufgrund eigener Probleme von Saab trennte. Nun musste Saab Insolvenz anmelden.
Die bekannteste verschwundene deutsche Automarke ist wohl Trabant. Inzwischen gilt der "Volkswagen der DDR" als Kultauto. Von 1957 bis 1991 rollten im sächsischen Zwickau mehr als drei Millionen Autos der Marke vom Band. Aber auch Borgward, Karmann und Auto Union sind vielen Autointeressierten noch ein Begriff.
In den vergangenen Jahren hat es viele amerikanische Marken erwischt. Prominentestes Beispiel ist der Hummer: Die riesigen Geländewagen wurden von General Motors vertrieben. Aber auch andere Marken aus dem GM-Konzern wurden abgewickelt: Mit Oldsmobile, Pontiac und Saturn sind traditionsreiche amerikanische Modelle vom Markt verschwunden.
Die britische Firma MG gehörte zur Rover Group. 2005 wurde die Insolvenz angemeldet, jetzt baut die chinesische Nanjing Automobile Group Fahrzeuge für den dortigen Markt. Der kleine Roadster MG F wird derzeit gar nicht mehr gebaut. Dabei wurde die Firma gerade mit solchen Fahrzeugen nach dem Zweiten Weltkrieg berühmt. Aber auch andere Sportwagen-Schmieden wurden erst von größeren Herstellern übernommen und dann eingestellt: So geschehen mit Alpine bei Renault, auch der Sportwagen Matra Murena hatte beim französischen PSA-Konzern keinen guten Stand.
Es gibt jedoch auch Erfolgsmeldungen zu berichten: So ist der Mini durch BMW seit 2001 wieder ein Erfolgsmodell. Der Volkswagen-Konzern ließ die Traditionsmarke Bugatti wiederauferstehen. In eine andere, günstigere Richtung gehen die Franzosen: Sie wollen wieder einen Simca auf den Markt bringen - als Billig-Auto. Als günstige Version eines Opel ist auch immer wieder von einem Wartburg-Comeback die Rede. Und das Kultauto Trabant soll als New Trabi wiederkommen - sofern Geldgeber gefunden werden.
01.07.2013, 17:31 Uhr | Patrick Schäfer, t-online.de
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