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Benzinpreise: Libyen-Krise lässt Benzinpreise und Dieselpreise steigen

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Libyen treibt die Benzinpreise nach oben

24.02.2011, 12:01 Uhr | dapd, dpa, AFP

Benzinpreise: Libyen-Krise lässt Benzinpreise und Dieselpreise steigen. Benzinpreise: Es wird wohl weiter aufwärts gehen (Foto: dpa)

Benzinpreise: Es wird wohl weiter aufwärts gehen (Foto: dpa)

Die deutschen Autofahrer stöhnen über die Benzinpreise: Wegen des Anstiegs der Ölpreise als Folge der Libyen-Krise müssen sie jetzt tiefer in die Geldbörse greifen. Der Durchschnittspreis für einen Liter Superbenzin stieg am Donnerstag auf über 1,50 Euro. Diesel kostete nach Angaben aus der Mineralölindustrie im Schnitt 1,40 Euro.

Benzinpreise: Diesel so teuer wie seit zwei Jahren nicht mehr

Mit teils über 1,40 Euro pro Liter liegt der Preis für Diesel auf dem höchsten Niveau seit mehr als zwei Jahren. Wie teuer Diesel derzeit ist, zeigt der Vergleich mit Superbenzin: Obwohl das Finanzamt für Diesel 22 Cent weniger Steuern kassiert als für Benzin, liegt der Preisabstand an den Zapfsäulen bei nur gut zehn Cent.

Viel Öl aus Libyen für Deutschland

Libyen ist der fünftwichtigste Lieferant von Rohöl für Deutschland. 2010 flossen 6,6 Millionen Tonnen aus Libyen in die Bundesrepublik. Größter Lieferant war Russland mit über 35 Millionen Tonnen. Libyen ist einer der größten Erdölproduzenten der Welt und hat mit 5,7 Milliarden Tonnen die größten Reserven in Afrika. Das Öl gilt als sehr hochwertig, viel davon wird nach Europa exportiert.

Starke Nachfrage nach Diesel

"Die Lage im Nahen Osten und Nordafrika verunsichert die Ölmärkte, außerdem stützt die gute Wirtschaftsentwicklung in den Schwellenländern vor allem die Nachfrage nach Diesel", sagte Aral-Sprecher Detlef Brandenburg. Laut ADAC wurde Benzin im Vergleich zur Vorwoche 2,8 Cent teurer, Diesel 0,5 Cent.

Kritik an Mineralölkonzernen

Der jetzige Anstieg ist nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) allerdings nicht gerechtfertigt - und kommt vor allem den Ölkonzernen zugute. "Bisher ist eigentlich nichts passiert, was die Ölförderung angeht. Die Lager sind sehr gut gefüllt", sagte Gerd Lottsiepen, beim VCD für Verkehrspolitik zuständig. "Die Konzerne machen das, was sie immer getan haben: Sie nutzen jede Gelegenheit, um mehr Geld zu verdienen."

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