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Risiko E10: Wer kommt für die Schäden auf?

19.03.2012, 16:21 Uhr | bf (CF)

Risiko E10 - Wer kommt für die Schäden auf?. Wie hoch ist das durch den Bio-Kraftstoff E10 verursachte Risiko? (Foto: imago)

Wie hoch ist das durch den Bio-Kraftstoff E10 verursachte Risiko? (Foto: imago)

Viel ist seit der Einführung des Bio-Kraftstoffs E10 über dessen Sinn und Unsinn diskutiert worden. Wenngleich mittlerweile in Form zahlreicher Tabellen über die Verträglichkeit von E10 für die einzelnen Automodelle informiert wird, liegt das Risiko für Schäden durch E10 in aller Regel bei den Autobesitzern. Aus diesem Grund entscheiden sich nach wie vor zahlreiche Autofahrer für die teurere, aber sichere Variante und tanken kurzerhand Super Plus.

Welche Schäden durch E10 entstehen können

Vor allem, wenn es sich um neuere Baujahre handelt, sind die meisten Autos problemlos in der Lage, den Bio-Kraftstoff E10 zu tanken. Die Schäden bei einer Falschbetankung können jedoch erheblich sein und bis zu einem kompletten Versagen des Motors führen. In diesem Fall bedarf es jedoch eines Nachweises, dass das Auto nur infolge der Schäden durch E10 zur Reparatur musste und nicht andere Gründe hierfür verantwortlich waren. (Welche Autos vertragen den Bio-Kraftstoff?)

Wer übernimmt das Risiko, das durch das Tanken von Bio-Kraftstoff entsteht?

In dieser Beweispflicht liegt dann auch das Risiko, das beim Tanken von Bio-Kraftstoff entsteht. Wenn ein Hersteller behauptet, dass ein Auto in der Lage ist, E10 zu tanken, und dieses in der Folge Schäden durch E10 aufweist, muss dieser Zusammenhang eindeutig nachgewiesen werden. Es bedarf eines Gutachters, der klar dokumentiert, dass sich wirklich der Bio-Kraftstoff im Tank befindet und dass dies die Ursache für die Schäden am Auto ist. Die Kosten hierfür können leicht mehr als 1.000 Euro betragen, und es besteht stets das Risiko, dass Sie in einem Gerichtsverfahren unterliegen. Hinzu kommt, dass Schäden durch E10 von den wenigsten Herstellern explizit ausgeschlossen werden. Formulierungen lauten hier vielfach, dass ein Auto „grundsätzlich“ mit dem Bio-Kraftstoff fahren könne, was im Einzelfall vor Gericht nicht als Garantie ausreicht. (Risiko für Kurzfahrer)

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