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Gefährliche Flüssiggasautos? Keine Explosionsgefahr!

26.03.2013, 14:56 Uhr | ls (CF)

Viele Autofahrer fürchten die Gefahr, dass es bei einem Unfall mit einem Flüssiggasauto zur Explosion kommt. Diese Sorge ist laut ADAC aber unbegründet. Flüssiggasautos sollen nicht gefährlicher sein als herkömmliche Benziner.

Flüssiggasautos sind ungefährlich

Gas tanken und Auto fahren. Viele Menschen sind sich nicht sicher, ob dieses Konzept ausreichend Sicherheit gewährleistet. Dabei sollen Gasautos überhaupt keinen größeren Risikofaktor im Vergleich zu anderen Antriebsarten bieten: "Nach unseren Erkenntnissen sind Gasautos nicht unsicherer als Fahrzeuge mit Diesel- oder Benzinmotoren - weder beim Betanken, noch bei Verkehrsunfällen", betont die ADAC-Technikexpertin Andrea Gärtner in einer Mitteilung der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Wenn Kraftfahrzeuge plötzlich in Brand geraten, liegt das in der Regel an einem technischen Defekt und nicht an einem Bedienungsfehler", so Gärtner weiter. Dass Gasfahrzeuge bei Verkehrsunfällen nicht brandgefährdeter seien als andere Fahrzeuge, habe der ADAC schon vor Jahren in Crashtests festgestellt.

Crashtest belegt Sicherheit

In dem Sicherheitstest des ADAC im Jahr 2008 fuhr ein Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde in das Heck eines Gasautos. Genau dort befand sich auch de Flüssiggasanlage, blieb aber unbeschädigt und somit gasdicht. Auch die Befestigung war nach dem Aufprall ohne Schäden. Die Schlussfolgerung: Nach einem Aufprall besteht keine erhöhte Gefahr durch Explosion für die Insassen in einem Flüssiggasauto.

Explosionsgefahr ist gering

Es folgte zusätzlich ein Brandtest, um festzustellen, ob es eine Explosion gibt, wenn ein Auto bei einem Unfall in Brand gerät. Auch nach diesem Test gaben die Experten Entwarnung. Bei einem Brand verhindert ein Sicherheitsventil, dass sich im Tank eines Flüssiggasautos ein Druck aufbauen kann, der zu einer Explosion führt. Wenn der Druck durch die Hitze eines Brandes ansteigt, öffnet sich das Sicherheitsventil, um kontrolliert Druck abzulassen. Nach rund zehn Minuten war der Gasbehälter im Test leer. Auch die Feuerlanze, die beim Austreten des Gases bei einem Brand entsteht, bilde keine zusätzliche Gefahr, weil sie bei kontrolliertem Ausströmen des Gases auf den Boden gerichtet ist. (Alternative Kraftstoffe: Vor- und Nachteile von Biogas, Erdgas und Flüssiggas)

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