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Autokosten: Überführungskosten von Politik kritisiert

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Verbraucherschutzministerin Aigner kritisiert hohe Überführungskosten

12.05.2011, 08:02 Uhr | t-online.de

Autokosten: Überführungskosten von Politik kritisiert. Überführung: Teure Zusatzkosten beim Neuwagenkauf (Foto: imago) (Quelle: imago)

Überführung: Teure Zusatzkosten beim Neuwagenkauf (Foto: imago) (Quelle: imago)

In der Bundesregierung regt sich Widerstand gegen die Gebühren, die Autohersteller für den Transport von Fahrzeugen vom Werk zum Händler fordern. „Aus Sicht der Verbraucher sind die hohen Überführungskosten nicht nachzuvollziehen. Denn sie sind kein zusätzlicher Service für den Kunden“, sagt Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) in der am Freitag erscheinenden Ausgabe der "Autobild".

Überführungskosten für Autokunden gibt es nur in Deutschland

Die Gebühren sind ein Phänomen des deutschen Autohandels: In allen anderen Branchen und außerhalb Deutschlands ist es unüblich, dass der Kunde für den Transport der Ware zum Händler zahlt. Ministerin Aigner fordert deshalb: „Die Autoindustrie muss hier umsteuern.“ Gleichwohl hält die Autobranche am Preisaufschlag fest: „In den Überführungskosten sind Transportversicherung, Reinigung, Übergabe-Inspektion, Fahrzeugbrief und meist auch Fußmatten enthalten“, sagt ein Hamburger VW-Händler gegenüber "Autobild".

Überführung für 1300 Euro bei einer Entfernung von weniger als zwei Kilometern

Wie widersinnig der Transportzuschlag teilweise ist, zeigt ein extremes Beispiel: Wer seinen Porsche Cayenne nicht im Werk in Leipzig abholen möchte, sondern vom nächstgelegenen Händler, zahlt für die Überführung 1300 Euro - obwohl der Händler nur rund 1400 Meter vom Werk entfernt sitzt. Aber auch die Abholung schlägt bei Porsche mit fast 1000 Euro zu Buche. Der Kunde hat keine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren.

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Händler können Überführungskosten selbst bestimmen

Weil jeder Händler selbst entscheidet, wie viel er für die Überführung verlangt, kann der Kunde zudem kaum abschätzen, wie tief er in die Tasche greifen muss. Selbst innerhalb einer Stadt weichen die Kosten teilweise stark voneinander ab: Für einen Golf nannten Autohändler in Berlin gegenüber "Autobild" Gebühren, die sich um 200 Euro unterschieden. Besonders kritisch: Auch für die Übernahme direkt ab Werk bitten die Autohersteller den Kunden zur Kasse. Bis zu 1000 Euro müssen Neuwagenkäufer zahlen, wenn sie ihr Auto am Fabriktor in Empfang nehmen.

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